Bachelorarbeit, 2015
78 Seiten, Note: 1,1
1 Einleitung
1.1 Heranführung
1.2 Problemstellung
1.3 Aufbau und Abgrenzungen
2 Technische Grundlagen
2.1 Papiertypen
2.2 Messgeräte
2.3 Der CIE L*a*b* Farbraum
2.4 Die ICC-Profile
2.5 Tonwertzunahme
2.6 PDF/X3
3 Gegenüberstellung bisherige Normen und der in 2013 revidierten Fassung
3.1 Tabelle der ISO 12647-1
3.2 Tabelle der ISO 12647-2
3.3 Allgemeine Übersichten
3.4 Weißmacher in Papier
3.5 Messtechnik
3.6 Computer-to-Film (CtF) zu Computer-to-Plate (CtP)
4 ProzessStandard Offsetdruck „PSO“
4.1 Hilfestellungen durch Zulieferer
4.2 Hersteller von Messgeräten
4.3 Profile von Papierlieferanten
5 Veränderungen in Druckereien
5.1 Verwendung neuer ICC-Profile
5.2 Einfachere Handhabungen von Papieren mit optischen Aufhellern
6 Schlussbetrachtung
Die vorliegende Arbeit analysiert die Neuerungen der revidierten ISO 12647-1 und 12647-2 von 2013 sowie deren Auswirkungen auf die grafische Industrie. Dabei steht die Untersuchung der praktischen Umsetzung und der weiterhin bestehenden Hilfestellung des Standards im Fokus, insbesondere unter Berücksichtigung technischer Entwicklungen.
1.1 Heranführung
Ein Problem, den sich die Künstler schon jeher stellen mussten, ist wie der zu sehende Farbton von Objekten mit der Malerfarbe zu erzielen sei. Schwieriger war es, über Landesgrenzen hinaus die Farbentöne eines anderen Künstlers zu rekonstruieren. Denn ein einheitliches System oder gleiche Vorgaben waren nicht vorhanden. Dies galt bis 1931. In diesem Jahr veröffentlichte die CIE (Commission Internationale de l'Éclairage - Internationale Beleuchtungskommission) das Farbdreieck- die CIE-Yxy, welches auch wegen seiner Form „Schuhsohle“ genannt wird. Die Schuhsohle basiert auf einem zweidimensionalen Koordinatensystem mit den Achsen x und y, die die Farbwerte angeben. Die Y-Koordinate entspricht nur dem Helligkeitswert der Farben, wodurch für die Bestimmung des Farbewertes kein dreidimensionales Koordinatensystem berücksichtigt werden muss. Diese Norm basiert dabei nicht auf den Ergebnissen eines Messgerätes, sondern auf der Farbwahrnehmung des menschlichen Auges. Um Farbwerte jedoch dreidimensional spezifizieren zu können, entwickelte die CIE im Jahr 1976 den CIE-L*a*b* Farbraum.
1 Einleitung: Beschreibt die Grundlagen der Farbwahrnehmung und definiert das Ziel der Arbeit, die Veränderungen der ISO 12647 (2013) zu analysieren.
2 Technische Grundlagen: Erläutert physikalische und technische Basisparameter wie Papiertypen, Messtechnik, Farbräume, ICC-Profile und den PDF/X-Standard.
3 Gegenüberstellung bisherige Normen und der in 2013 revidierten Fassung: Detaillierter Vergleich der strukturellen und inhaltlichen Änderungen der ISO 12647-1 und -2 zwischen der alten und neuen Version.
4 ProzessStandard Offsetdruck „PSO“: Untersucht, wie der PSO als freiwilliger Standard die Anforderungen der ISO 12647 in der Praxis ergänzt und umsetzt.
5 Veränderungen in Druckereien: Diskutiert die praktischen Auswirkungen der neuen Norm, insbesondere die Verwendung neuer ICC-Profile und das Handling von Papieren mit optischen Aufhellern.
6 Schlussbetrachtung: Fasst die Ergebnisse der Analyse zusammen und gibt einen Ausblick auf die Integration der revidierten Norm in der grafischen Industrie.
ISO 12647, ProzessStandard Offsetdruck, PSO, ICC-Profile, Farbwahrnehmung, Druckvorstufe, Papiertypen, optische Aufheller, Tonwertzunahme, Farbraum, Spektralfotometer, Digitalisierung, Druckerei, Normung, Qualitätsmanagement
Die Arbeit befasst sich mit der Einführung und Umsetzung der 2013 revidierten ISO-Normen 12647-1 und 12647-2 in der grafischen Industrie.
Zentrale Themen sind die Änderungen in den Papiertypen, die Anforderungen an Messtechnik, die Relevanz der digitalen Vorstufe sowie die Anpassung der ICC-Profile.
Ziel ist es zu klären, welche Neuerungen die ISO 12647 (2013) enthält, welche Auswirkungen diese auf den ProzessStandard Offsetdruck (PSO) haben und wie die Norm in der Praxis anzuwenden ist.
Die Arbeit nutzt eine detaillierte Gegenüberstellung (Analyse) der Normfassungen, Literaturanalyse sowie praktische Fallbeispiele und persönliche Experteninterviews.
Der Hauptteil analysiert die technischen Grundlagen, vergleicht die alten und neuen Normvorgaben in Tabellenform und untersucht die Integration der Norm in Druckereibetrieben.
Wichtige Begriffe sind ISO 12647, PSO, Farbraum, ICC-Profile, Tonwertzunahme, optische Aufheller und Prozesskontrolle.
Optische Aufheller im Papier beeinflussen die Farbwirkung erheblich; die neue Norm berücksichtigt diese Substanzen, um eine präzisere Farbwiedergabe zu ermöglichen.
Der PSO ist eine freiwillige, detaillierte Umsetzungshilfe für Druckereien, die auf den Werten der ISO 12647 aufbaut, aber mehr theoretisches Wissen für die Praxis vermittelt.
Das Beispiel verdeutlicht, wie man in der Praxis durch Messung des Papiers den richtigen Papiertyp und das passende ICC-Profil zuweist, um normgerecht zu arbeiten.
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