Diplomarbeit, 2004
155 Seiten, Note: 1
1 EINFÜHRUNG
1.1 Die BMW AG
1.1.1 Geschichte der BMW AG
1.1.2 BMW in Zahlen
1.2 Hinführung zum Thema
1.2.1 Aufgabe
1.2.2 Aufgabenstellung
1.2.2.1 Hauptaufgaben
1.2.2.2 Aufgaben der Diplomarbeit
1.2.2.3 Nebenaufgaben
1.2.3 Zielstellung
2 DARSTELLUNG DES IST-ZUSTANDES
2.1 Vorstellung des Maschinenspektrums der Abteilung TA-32
2.1.1 TA-320
2.1.2 TA-321
2.1.3 TA-322
2.1.4 TA-323
2.1.5 Allgemeines
2.2 Ist–Zustand der Instandhaltungsorganisation
2.2.1 Instandhaltungsstrategien
2.2.1.1 Crash Instandhaltung (Ungeplante Instandhaltung)
2.2.1.2 Vorbeugende Instandhaltung ( Vorbeugend geplante Instandhaltung)
2.2.1.3 Risikobasierende Instandhaltung (Geplante Instandhaltung)
2.3 Abgrenzung der Untersuchungsgegenstände
2.3.1 Lagerorte und Inhalte bei TA-323
2.3.1.1 Motorenlager Halle 60 UG
2.3.1.2 Stützpunktlager Geb. 43 OG und Geb. 70 OG
2.3.1.3 (Zentrales) IH-Lager in der Halle 70 EG (Lager 3210601)
2.3.1.4 Zentrallager für mechanische DIN und Normteile
2.3.2 Zusammenfassendes
2.4 Ist-Analyse der ersatzteillogistischen Abläufe am Standort 2.1
2.4.1 Hauptgruppen
2.4.2 Systemlieferant
2.4.3 Beschreibung der gegenwärtigen Bedarfsfeststellung
2.4.4 Beschaffungsvorgänge von IH-Material im Werk 2.1
2.4.4.1 Bestellung bei Systemlieferanten
2.4.4.2 Bestellung bei Lieferanten
2.4.4.3 Bedarf kann über das Zentrallager befriedigt werden
2.4.4.4 Bedarf kann nicht über das Zentrallager befriedigt werden
2.4.4.5 Innerbetrieblicher Transport
2.4.4.6 Zeitbetrachtung für das Lager 3210601
2.4.4.6.1 Aufwand bei der Bedarfsfeststellung
2.4.4.6.2 Aufwand bei der Bedarfsmeldung
2.4.4.6.3 Aufwand für die Bestellung der Artikel durch TD-130
2.4.4.6.4 Aufwand für innerbetrieblichen Transport
2.4.4.6.5 Aufwand für das Einsortieren der Ware.
2.4.4.6.6 Berechnung des gesamten Zeitaufwandes
2.4.5 Erstausstattung von Produktionsmaschinen mit Ersatzteilen
2.4.6 EDV- Systeme und Ersatzteildokumentation
2.4.6.1 IH-MAT
2.4.6.2 SAP
2.4.6.2.1 Verwalten von Störungsmeldungen
2.4.6.2.2 Maschinenbezogene Datenbank (im Aufbau)
2.4.6.3 Probleme bei der Datenauswertung
2.4.6.4 Beispielhafte Analyse an eine Engpassmaschine
2.4.6.4.1 Untersuchung des Teilespektrums nach Kapitalintensität
2.4.6.4.2 Berechnung der Opportunitätskosten
2.4.6.4.3 Fazit
3 IDEENFINDUNG / AUFBAU UND INBETRIEBNAHME DES LAGERS
3.1 Begriffsbestimmung
3.1.1 Vorbild
3.1.1.1 A, B und C-Teile
3.1.1.1.1 Eigenschaften von A-Teilen
3.1.1.1.2 Eigenschaften von B-Teilen
3.1.1.1.3 Eigenschaften von C-Teilen
3.1.1.2 Modifizieren der Begriffe
3.1.1.2.1 C-Teile JIT-Ersatzteilpool
3.1.1.2.2 B-Teil Langsamdreher
3.1.1.2.3 A-Teile maschinengebundene Teile
3.1.2 Lagerkonzept
3.2 Auswahl des zukünftigen Servicepartners
3.2.1 Firma Altmann
3.2.2 Firma Zitec
3.2.3 Bestimmen des Lieferanten
3.2.3.1 Lieferspektrum & Kompetenzen
3.2.3.2 Entfernung & Service
3.2.3.3 Erfahrungen und Partner
3.2.4 Parallelen zu anderen Servicepartnern
3.3 Festlegen des Teilespektrums in der 1. Phase
3.3.1 Bestimmen der Lagerart
3.3.2 Lagerstruktur
3.3.2.1 Lagerortauswahl
3.3.2.1.1 Halle 43 (Lager3210021)
3.3.2.1.1.1 Entfernung
3.3.2.1.1.2 Umlagerung der Elektroteile
3.3.2.1.1.3 Platzbedarf in der Zukunft
3.3.2.1.2 Halle 72 (Lager 3210601)
3.3.2.1.2.1 Lagerumgestaltung
3.3.2.2 Fazit
3.3.3 Berechnung der Teileanzahl im zukünftigen Lager
3.3.3.1 Lagertyp und Ausstattung
3.3.3.2 Berechung
3.3.3.2.1 Zusammenfassung der einzelnen Berechnungen
3.3.4 Festlegen das Regallayouts und bestimmen der Grundfläche
3.3.4.1 Variante 1
3.3.4.2 Variante 2
3.3.4.3 Verteilung der Gruppen im Lager
3.3.4.4 Erweiterung der Lagerkapazität durch eine Bühne
3.3.4.4.1 Kostenschätzung für das Errichten der Bühne
3.3.4.5 Aufstocken der unteren Regaleinheiten
3.3.4.5.1 Kostenschätzung für Erweiterung durch Aufstockung
3.3.4.5.1.1 Auswertung
3.3.4.6 Kostenvergleich
3.3.4.6.1 Weitere Aufwendungen
3.3.4.6.2 Zusammenfassung
3.3.5 Disposition der Artikel im neuen Lager
3.3.5.1 Bewirtschaftung des Lagers in der 1. Umsetzungsphase
3.3.5.2 Entnahmeprinzip
3.3.5.2.1 Das Supermarktprinzip
3.3.5.2.1.1 Was ist das Supermarktprinzip?
3.3.5.2.1.2 Funktionsweise des Supermarktprinzips
3.3.5.2.1.3 Grafische Darstellung des Supermarktprinzips
3.3.5.2.2 Praktischer Entnahmevorgang
3.3.5.2.2.1 Ablaufbeschreibung
3.3.5.2.2.1.1 Behälterware
3.3.5.2.2.1.2 Kartonware
3.3.5.2.2.1.3 Riemen
3.3.5.2.3 Merkmale des Supermarktprinzips
3.3.5.2.4 Vor und Nachteile des Supermarktprinzips
3.3.5.2.4.1 Vorteile
3.3.5.2.4.1.1 Bereinigung des Artikelstammes
3.3.5.2.4.1.2 Teilestandardisierung
3.3.5.2.4.1.3 Bestandsreduzierung
3.3.5.2.4.1.4 Prozesskostenreduzierung
3.3.5.2.4.2 Nachteile
4 ANGRIFFSPUNKTE FÜR DIE PROJEKTPHASE 2
4.1 Erweiterung des Artikelstammes
4.1.1 Aufzeigen des Einsparungspotentials
4.1.1.1 C-Teile
4.1.1.2 C-Plus-Teile
4.1.1.3 Elektro- und maschinengebundene Teile
4.1.1.4 Zusammenfassung
4.2 Zukünftige Aufgaben
4.3 Verbuchung von Ersatzteilen
4.3.1 Beispiel
4.3.2 Aufgaben
4.3.3 Ablauf der Verbuchung
4.3.3.1 Manuell
4.3.3.1.1 Wer verbucht
4.3.3.2 Halbautomatisch
4.3.3.3 Automatisch
4.3.3.3.1 RFID
4.3.3.3.1.1 Funktionsweise RFID
4.3.3.3.1.2 Mögliches Layout für eine RFID-Station
4.3.3.3.1.3 Ablauf
4.3.3.3.1.4 Geschätzte Kosten
4.3.3.3.1.5 Nachteile
4.3.4 Einführung von Barcode und RFID- Technologie
4.3.4.1 Barcode
4.3.4.2 RFID
4.3.4.3 Zusammenfassendes
4.4 Erweitern des Lagers um Hilfs- und Betriebsstoffe
4.4.1 Hilfsstoffe
4.4.2 Betriebsstoffe
4.5 Schaffung von Stützpunktlagern
4.6 Werksinterner Synergieeffekt
4.7 Einführung eines modernen Warenwirtschaftssystems
4.8 Berücksichtigen von eCl@ss und BMEcat
4.8.1 Elektronische Beschaffung
4.8.1.1 Klassifikation als effizientes Werkzeug
4.8.1.2 Nutzen im Unternehmen
4.8.2 Kurzbeschreibung eCl@ss
4.8.2.1 Was ist eCl@ss
4.8.2.2 Der Nutzen für die Instandhaltung
4.8.3 BMEcat
5 PHASE 3
5.1 Virtuelles Ersatzteillager
6 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
Die Diplomarbeit verfolgt das primäre Ziel, ein strategisches Konzept zur Neuausrichtung des Ersatzteilmanagements für die Abteilung TA-32 der BMW AG zu entwickeln. Dabei steht die Optimierung der Lagerstruktur und der damit verbundenen logistischen Prozesse im Mittelpunkt, um unter Berücksichtigung von Effizienz und Wirtschaftlichkeit eine zukunftsorientierte Lösung zu finden, die den wachsenden Kostendruck adressiert.
Die Instandhaltungsstrategien bei BMW
Ein wesentlicher Faktor der das Ersatzteilspektrum und die eingelagerte Menge beeinflusst, ist die praktizierte Instandhaltungsstrategie. Biedermann gliedert die drei wichtigsten folgendermaßen: vorbeugend geplante Instandhaltung, geplante Instandhaltung, ungeplante Instandhaltung. Diese drei Varianten werden auch bei BMW in unterschiedlicher Intensität und unter ähnlichen Namen angewandt. Vorbeugend geplante Instandhaltung entspricht der Vorbeugenden Instandhaltung, Geplante Instandhaltung der Risikobasierenden Instandhaltung und Ungeplante Instandhaltung der Crash Instandhaltung.
Hierbei wird in vorher festgelegten Zeitintervallen das entsprechende Teil je nach Anweisung im Instandhaltungsplan getauscht oder gewartet. Dabei muss das Teil nicht zwangsläufig defekt sein, vielmehr geht man von einer prognostizierten Lebensdauer aus. Ist diese erreicht, wird das Teil ausgewechselt. Eine optimale Abnutzung des Teiles wird hierbei nicht angestrebt. Zunehmender geht man von dieser Methode ab, weil man in ein funktionierendes System eingreift und es damit nachfolgend zu Störungen kommen kann. Der Vorteil der vorbeugenden Instandhaltung liegt in der genauen Planung von Material und Zeit. Die Ersatzteile können zeitnah bestellt und die Reparaturphase in eine produktionsfreie Zeit verlegt werden. So werden Produktionsausfälle durch Maschinenstillstand während der Reparatur vermieden.
Die ökonomisch sinnvollste Strategie ist die der risikobasierende Instandhaltung. Durch Thermografie, Schwingungs- und Prozessüberwachung werden permanent Ist- und Solldaten der zu überwachenden Maschinenteile miteinander verglichen. Bei Überschreiten einer vorher genau definierten Warngrenze wird die nötige Reparatur eingeleitet. Zur Zeit werden bei TA-32 die Systeme zur Überwachung der Parameter installiert. Wie bei der vorbeugenden Instandhaltung ist auch hier eine genaue Material- und Zeitplanung möglich. Außerdem hat sie noch den Vorteil, dass das entsprechende Bauteil optimal bis an die Verschleißgrenze heran genutzt wird.
1 EINFÜHRUNG: Dieses Kapitel erläutert die Unternehmenshistorie von BMW, stellt die betriebswirtschaftliche Bedeutung von Ersatzteilbeständen dar und definiert die Aufgabenstellung sowie die Zielsetzung der Diplomarbeit.
2 DARSTELLUNG DES IST-ZUSTANDES: Der Autor analysiert die bestehende Instandhaltungsorganisation, das Maschinenspektrum der Abteilung TA-32, die aktuellen Lagerorte sowie die gegenwärtigen Beschaffungs- und Dokumentationsprozesse mittels IH-MAT und SAP.
3 IDEENFINDUNG / AUFBAU UND INBETRIEBNAHME DES LAGERS: Dieses Kapitel behandelt die konzeptionelle Neuausrichtung, einschließlich der Definition von Ersatzteilklassen (ABC-Analyse), der Auswahl eines externen Servicepartners sowie der detaillierten Planung der Lagerstruktur und des Entnahmeprinzips.
4 ANGRIFFSPUNKTE FÜR DIE PROJEKTPHASE 2: Hier werden weiterführende Strategien zur Erweiterung des Artikelstammes, die Verbuchung hochwertiger Ersatzteile, der Einsatz von Identifikationstechnologien sowie der Ausbau um Hilfs- und Betriebsstoffe thematisiert.
5 PHASE 3: Dieser Abschnitt beschreibt die Vision eines virtuellen Ersatzteillagers als losen Zusammenschluss mehrerer Unternehmen zum gegenseitigen Artikeleinsatz.
6 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Die Arbeit schließt mit einer Rekapitulation des methodischen Vorgehens und einem Ausblick auf zukünftige Optimierungspotenziale in der Ersatzteillogistik.
BMW AG, Ersatzteilmanagement, Instandhaltung, Logistik, Konsignationslager, Prozesskostenreduzierung, Supermarktprinzip, Materialwirtschaft, IH-MAT, SAP, Klassifikation, eCl@ss, RFID, Barcode, Bestandsoptimierung.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Optimierung und strategischen Neuausrichtung des Ersatzteilmanagements innerhalb der Abteilung TA-32 der BMW AG, um Kosten zu senken und Effizienz zu steigern.
Die zentralen Felder sind die Analyse der Lagerlogistik, die Implementierung moderner Instandhaltungsstrategien, die Einbindung externer Servicepartner und die Nutzung digitaler Warenwirtschaftssysteme.
Das Ziel ist die Reduzierung von Kapitalbindung bei Ersatzteilen sowie die Verringerung interner administrativer Abläufe durch die Auslagerung nicht originärer Tätigkeiten an einen Partner.
Die Arbeit nutzt eine Ist-Analyse der bestehenden Prozesse, eine Nutzwertanalyse zur Auswahl eines Servicepartners sowie eine betriebswirtschaftliche Bewertung der Kapitalbindung und Zeitaufwände (Opportunitätskosten).
Der Hauptteil gliedert sich in die Ist-Analyse, die Konzeption eines neuen Lageraufbaus (inklusive Regallayouts und Behälterplanung) sowie Strategien für die weitere Projektentwicklung (Phase 2 und 3).
Die wichtigsten Schlagworte sind Ersatzteilmanagement, Konsignationslager, Prozesskostenreduzierung, BMW AG, Instandhaltungsstrategien und Materiallogistik.
Das neue Lager soll als „extern bewirtschaftetes IH-Supermarkt-Lager“ nach dem Konsignationsprinzip geführt werden, wobei ein Servicepartner die Verantwortung für die Bestandsdisposition übernimmt.
RFID dient als optionale, automatisierte Methode zur Datenerfassung, um den Verbuchungsaufwand bei Entnahmen zu minimieren und eine lückenlose Dokumentation zu gewährleisten.
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