Bachelorarbeit, 2013
62 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1. Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit
1.2. Aufbau der Arbeit
2. Social Entrepreneurship
2.1. Geschichte
2.2. Merkmale und Abgrenzungen
2.3. Formen
3. Finanzierung
3.1. Anforderung und Charakteristik
3.1.1. Sozialwirtschaft vs. Marktwirtschaft
3.1.2. Herausforderung bei der Finanzierung von Sozialunternehmen
3.2. Finanzierungsmöglichkeiten
3.2.1. Öffentliche Finanzierung und Spenden
3.2.2. Charity
3.2.3. Crowdfunding
3.2.4. Venture-Philanthropy
3.2.5. Social Impact Bonds
4. Erfolgsmessung und Kontrolle
4.1. Status quo der Erfolgsmessung im Social Entrepreneurship
4.2. Methoden/Kennzahlen
4.2.1. Social Reporting Standard
4.2.2. Social Return on Investment
4.2.3. Capacity Assessment Grid
4.2.4. Balance Scorecard für Non-Profit-Organisationen
5. Ausblick: Trends und Potentiale
5.1. Social Start-up am Beispiel der DEUTSCHLAND RUNDET AUF Gemeinnützige Stiftungs - GmbH
5.2. Social Franchising am Beispiel der Dialogue Social Enterprise GmbH
5.3. Das Modell der New Ethical eXchange and Technologies Social Stock Exchange
6. Fazit
Ziel dieser Arbeit ist es, einen Überblick über aktuelle Finanzierungsmöglichkeiten für Social-Entrepreneurship-Organisationen (SEOs) zu geben, deren Schwierigkeiten bei der Kapitalakquise zu beleuchten und den aktuellen Stand der Erfolgsmessung und Kontrolle in dieser Branche darzustellen, um abschließend die Zukunftsperspektiven dieses Sektors zu bewerten.
3.1.1. Sozialwirtschaft vs. Marktwirtschaft
Bei ca. 650 Stiftungserrichtungen in Deutschland pro Jahr (Stand 2012) und einer ähnlich hohen Anzahl an Neugründungen sonstiger gemeinnütziger Organisationen und SEOs, ist es nicht verwunderlich, dass SEOs immer mehr Finanzierungsquellen für ihre Zwecke identifizieren. Insbesondere deshalb, da der finanzielle Spielraum bei den klassischen Finanzierungsquellen, den staatliche Subventionen und Spenden, seit Jahren konstant bleibt und nahezu ausgeschöpft ist. So entwickeln immer mehr SEOs unternehmerische Ansätze und versuchen mit konventionellen Finanzierungsmodellen die von ihnen verfolgten Ziele zu lösen.
Da jedoch der Zweck einer SEO, die Lösung sozialer Probleme, sowie das Schaffen eines gesellschaftlichen Mehrwertes und die Ziele der Wirtschaft viele Jahre lang so konträr waren, wurde lange versäumt, einen Weg einzuschlagen, bei dem gemeinsamen an einer Lösung von gesellschaftlichen Probleme gearbeitet werden konnte, ohne dass beide Seiten ihre wesentliche Ziele verfehlen.
Dieser Missstand führte dazu, dass auf dem noch jungen Markt der Finanzierung von SEOs die Möglichkeiten noch immer sehr beschränkt sind. Das mangelnde Interesse an gebräuchlichen Finanzierungsstrukturen auf Seiten der SEO und die Missachtung des Sozialen Sektors auf Seiten der Wirtschaft führte dazu, dass es bisher keine adäquate Wirkungsmessung, z.B. in Form quantitativer Studien oder Statistiken für SEOs gibt. Das die Tätigkeiten und Leistungen einer SEO bisher nicht ausreichend bis gar nicht dargestellt werden können, hat zur Folge, dass auf Seiten potenzieller Investoren eine Unsicherheit entstand. Erschwert wird die Situation dadurch, dass einheitliche Standards gerade erst entwickelt werden und Dienstleister wie Regulierer, Ratingagenturen oder Versicherungen am Markt noch wenig bis gar nicht etabliert sind und zudem noch immer in ungenügender Anzahl vorhanden sind. Obwohl eine Bereitschaft von Investoren, Unternehmerinnen und Unternehmer, sich sozialen Problemstellungen anzunehmen und Geld zu investieren durchaus erkennbar ist, sorgt die intransparente Situation des Marktes bei den Geldgebern für Irritation.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung von Social Entrepreneurship ein, erläutert die Problemstellung der Finanzierung und definiert das Ziel sowie den Aufbau der Arbeit.
2. Social Entrepreneurship: Dieses Kapitel betrachtet die Geschichte, die zentralen Merkmale und eine erste Abgrenzung des Social Entrepreneurship Sektors.
3. Finanzierung: Hier werden die spezifischen Anforderungen und Herausforderungen bei der Finanzierung sowie verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten von Sozialunternehmen detailliert analysiert.
4. Erfolgsmessung und Kontrolle: Dieses Kapitel widmet sich dem Status quo der Messbarkeit sozialer Leistungen und stellt gängige Methoden und Kennzahlen wie den SRS, SROI, das CAG und die BSC vor.
5. Ausblick: Trends und Potentiale: Anhand von Praxisbeispielen wie DEUTSCHLAND RUNDET AUF, Dialogue Social Enterprise und der NExT SSE werden Zukunftstrends und Entwicklungsmöglichkeiten für die Branche aufgezeigt.
6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Zukunftsaussichten von Social-Entrepreneurship-Organisationen als ernstzunehmender Wirtschaftssektor.
Social Entrepreneurship, Finanzierung, Sozialunternehmen, Social Impact, Erfolgsmessung, SROI, Social Reporting Standard, Crowdfunding, Venture Philanthropy, Social Impact Bonds, Social Franchising, Gemeinnützigkeit, Wirkungsmessung, NExT SSE, Soziale Rendite
Die Arbeit untersucht die Finanzierungssituation und die Methoden zur Erfolgsmessung von Sozialunternehmen (Social Entrepreneurship Organisations, SEOs) in einem sich wandelnden Umfeld.
Die Arbeit behandelt die Finanzierungsmöglichkeiten für SEOs, die Herausforderungen durch die Messbarkeit sozialer Leistungen sowie aktuelle Trends und Skalierungsmodelle wie Social Franchising.
Das Ziel ist es, einen Überblick über Finanzierung und Erfolgsmessung zu geben, um abschließend Aussagen über die Zukunftsperspektiven der Social-Entrepreneurship-Branche treffen zu können.
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie die Untersuchung von Fallbeispielen, um einen Status quo der Branche abzubilden und Strategien zu identifizieren.
Im Hauptteil werden Finanzierungsinstrumente (z.B. Charity, Crowdfunding, Venture Philanthropy) und Methoden zur Erfolgsmessung (z.B. SRS, SROI, CAG, Balance Scorecard) detailliert analysiert.
Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Social Entrepreneurship, Wirkungskontrolle, soziale Rendite, Kapitalakquise und institutionelle Förderung aus.
Die Arbeit sieht in der mangelnden Standardisierung der Messbarkeit ein wesentliches Hemmnis für Investoren, betont jedoch, dass neue Ansätze wie der Social Reporting Standard hier Abhilfe schaffen könnten.
Social Impact Bonds werden als Anleihemodell vorgestellt, bei dem Investoren in soziale Programme investieren und bei Erfolg eine Rendite durch staatliche Einsparungen erhalten, was eine hohe Datenbasis erfordert.
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