Bachelorarbeit, 2015
78 Seiten, Note: 1,0
Dieser Aufsatz befasst sich mit der historischen Interaktion zwischen Japan, Korea und Okinawa im 20. Jahrhundert und analysiert die Entstehung und aktuelle Situation der koreanischen und okinawanischen Minderheiten in Japan. Der Fokus liegt dabei auf dem Vergleich der beiden Gruppen und der Untersuchung ihrer jeweiligen Außen- und Selbstwahrnehmung.
Die Einleitung stellt den Kontext des Aufsatzes vor und erläutert die Forschungsfrage. Sie beschreibt die historische Interaktion zwischen Japan, Korea und Okinawa im 20. Jahrhundert und die Herausforderungen, die sich aus der Bildung der koreanischen und okinawanischen Minderheiten in Japan ergeben. Die Kapitel 2 und 3 beleuchten die historische Interaktion Japans mit Okinawa und Korea, wobei auf die jeweilige Entwicklung der beiden Regionen und die daraus resultierenden Beziehungen eingegangen wird. Kapitel 4 stellt einen Vergleich der historischen Interaktion Japans mit Okinawa und Korea dar. Die Kapitel 5 und 6 befassen sich mit den Gründen für den Verbleib der Okinawaner und Koreaner in Japan. In den Kapiteln 7 und 8 werden die Ansiedlungsprozesse der okinawanischen und koreanischen Oldcomer und Newcomer im Detail dargestellt. Kapitel 9 beleuchtet die Diskriminierungserfahrungen der beiden Gruppen in Japan und untersucht die Ursachen für diese Diskriminierung. Die Kapitel 10 und 11 befassen sich mit kulturellen Boomphasen und dem Wandel der Identität der koreanischen und okinawanischen Minderheiten im Laufe der Zeit. Das Fazit fasst die Ergebnisse des Aufsatzes zusammen und beantwortet die Forschungsfrage.
Koreanische Minderheit, Okinawanische Minderheit, Japan, Kolonialismus, Diskriminierung, Assimilierung, Identität, Außenwahrnehmung, Selbstwahrnehmung, Ryūkyū, Vergleich, historische Interaktion.
Koreaner werden oft als „externe“ Minderheit mit kolonialer Vergangenheit wahrgenommen, während Okinawaner als „innere“ Minderheit und Teil der japanischen Nation gelten.
Oldcomer sind Nachfahren derer, die während der Kolonialzeit nach Japan kamen. Newcomer sind Migranten, die erst in der jüngeren Vergangenheit (z.B. ab den 1980ern) einwanderten.
Okinawaner erlebten sowohl während der Kriegszeiten auf Okinawa als auch auf dem japanischen Festland starke Assimilationsversuche und soziale Benachteiligung.
Es handelt sich um Phasen gesteigerten kulturellen Interesses der japanischen Mehrheitsgesellschaft an Musik, Essen und Lifestyle dieser beiden Regionen im 20. Jahrhundert.
Der Text untersucht diese Frage kritisch durch einen Vergleich mit der Situation koreanischer Bewohner, die als ehemalige koloniale Subjekte gelten.
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