Bachelorarbeit, 2016
174 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Zielsetzung und Vorgehensweise
2 Banken und Sparkassen in Deutschland
2.1 Aufbau
2.1.1 Deutsches Bankwesen
2.1.2 Drei-Säulen-Modell
2.2 Geschäftsstruktur
2.2.1 Dienstleistungsebenen
2.2.2 Retail- und Private-Banking
2.2.3 Distributionspolitik
2.3 Digitale Transformation im Finanzwesen
3 Digitale Kundenkommunikation
3.1 Zugang
3.2 Entwicklungsstufen
3.3 Formate in der Finanzbranche
4 Digitale Bankkunden
4.1 Bedürfniswelten
5 Experteninterview
5.1 Methodenbegründung
5.2 Auswahl des Interviewpartners
5.3 Vertraulichkeit und Transkription
5.4 Vorverständnis
5.5 Vorgehen
5.6 Interviewleitfaden
5.7 Auswertung
5.7.1 Kategorie 1: Digitalisierung
5.7.2 Kategorie 2: Filialschließung
5.7.3 Kategorie 3: Kundenkommunikation in Banken
5.7.4 Kategorie 4: Digitale Kundenkommunikation der Sparkasse Werl
5.7.5 Kategorie 5: Vorstellungen und Erwartungen
5.8 Kritische Reflexion
5.9 Abgeleitete Hypothesen
6 Umfrage
6.1 Methodenbegründung und Vorgehen
6.2 Grundlagen
6.3 Entwicklung des Fragebogens
6.3.1 Themengebiet 1: Allgemeine Angaben
6.3.2 Themengebiet 2: Digitalisierung
6.3.3 Themengebiet 3: Ansprechpartner und Kommunikation
6.3.4 Themengebiet 4: Digitale Kommunikationskanäle
6.3.5 Themengebiet 5: Konservativ oder locker?
6.3.6 Themengebiet 6: Moderne Finanzinstitute
6.4 Teilnehmer
6.5 Analyse der Ergebnisse
6.5.1 Auswertung
6.5.2 Bewertung und Interpretation
7 Zusammenfassung der Ergebnisse
8 Handlungsempfehlungen
9 Diskussion
9.1 Kritische Reflexion
9.2 Weiterführende Studien
9.3 Fazit und Ausblick
Ziel dieser Arbeit ist es, die Bedeutung der digitalen Kundenkommunikation für Kreditinstitute zu untersuchen und darauf aufbauend konkrete Handlungsempfehlungen für Banken und Sparkassen zu formulieren.
3.3 Formate in der Finanzbranche
Um einen Einblick über mögliche Formate der digitalen Kundenkommunikation im Finanzbereich zu erhalten, werden nachfolgend exemplarisch vier digitale Kommunikationskanäle vorgestellt.
Elektronisches Postfach
Mit dem elektronischen Postfach kann ein Online-Banking-Nutzer im Rahmen seines Online-Banking-Zugangs elektronische Post seines Finanzinstituts empfangen und diesem elektronische Nachrichten senden.
Zur elektronischen Post zählen rechtsverbindliche Mitteilungen des Instituts zur laufenden Geschäftsbeziehung sowie kontobezogene Informationen für zum Online-Banking freigeschaltete Konten, wie z.B. Kontoauszüge und Abrechnungen [Dsgv15a]. Diese werden dem Kunden im PDF-Format zugestellt, sodass er sie bequem downloaden und verwalten kann. Sobald Kontoauszüge bereitgestellt werden oder im Postfach ein anderer Eingang vorliegt, wird der Kunde per E-Mail benachrichtigt. Der Kunde hat außerdem die Möglichkeit, über das elektronische Postfach mit seinem Kundenberater Nachrichten und Dokumente auszutauschen. Der geschützte Zugang des Online-Bankings garantiert dabei die Legitimation des Kunden, was bei einer Kommunikation über reguläre Onlinemedien wie E-Mail oder Textchat nicht der Fall ist [Berl15].
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Paradigmenwechsel vom Verkäufer- zum Käufermarkt im Bankwesen durch die fortschreitende Digitalisierung und identifiziert die Notwendigkeit, moderne Kommunikationsformen zu integrieren.
2 Banken und Sparkassen in Deutschland: Dieses Kapitel beschreibt die historische und aktuelle Struktur des deutschen Bankensystems sowie die Auswirkungen der digitalen Transformation auf Geschäftsmodelle.
3 Digitale Kundenkommunikation: Es werden der theoretische Zugang zur digitalen Kommunikation, die Entwicklungsstufen und konkrete Formate innerhalb der Finanzbranche erörtert.
4 Digitale Bankkunden: Das Kapitel segmentiert die modernen Bankkunden anhand ihrer Digital-Affinität und analysiert ihre spezifischen Bedürfniswelten.
5 Experteninterview: Hier wird das Experteninterview mit einem Projektleiter der Sparkasse Werl methodisch begründet, ausgewertet und reflektiert, um Hypothesen zur Kundenkommunikation zu generieren.
6 Umfrage: Das Kapitel erläutert die Durchführung, Methodik und Ergebnisse der quantitativen Onlineumfrage unter 414 Bankkunden.
7 Zusammenfassung der Ergebnisse: Die wesentlichen Erkenntnisse aus Theorie, Experteninterview und Umfrage werden verdichtet.
8 Handlungsempfehlungen: Auf Basis der gesamten Arbeit werden acht konkrete Handlungsempfehlungen für Kreditinstitute zur Optimierung der digitalen Kundenkommunikation ausgesprochen.
9 Diskussion: Der Abschluss reflektiert kritisch die gewählten Methoden, weist auf weiterführende Studien hin und zieht ein abschließendes Fazit zum zukünftigen Geschäftsmodell.
Digitalisierung, Kundenkommunikation, Bank, Sparkasse, explorative Studie, Online-Banking, Multikanal-Strategie, Bankkunden, Finanzdienstleistungen, Transformation, Kundenbedürfnisse, Experteninterview, Onlineumfrage.
Die Arbeit untersucht den branchenübergreifenden Trend der Digitalisierung und dessen Einfluss auf die Kundenkommunikation innerhalb deutscher Banken und Sparkassen.
Die Arbeit fokussiert auf das deutsche Bankwesen, die Definition digitaler Kommunikation, die Charakterisierung digitaler Bankkunden sowie die Ableitung von Handlungsempfehlungen für Finanzinstitute.
Das Ziel ist es, die Bedeutung digitaler Kommunikation zu eruieren und spezifische Handlungsempfehlungen zu formulieren, um den veränderten Kundenerwartungen gerecht zu werden.
Der Autor nutzt eine Kombination aus qualitativer Forschung mittels eines Experteninterviews und quantitativer Datenerhebung durch eine Onlineumfrage unter 414 Bankkunden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Vorstellung von Kundensegmenten und Bedürfnispyramiden, die Auswertung des Experteninterviews und die detaillierte Analyse der Umfrageergebnisse.
Wesentliche Begriffe sind Digitalisierung, Kundenkommunikation, Bank, Sparkasse, explorative Studie und Online-Banking.
Im Gegensatz zu reinen Direktbanken verbindet das S1-Konzept der Sparkasse Werl die Vorteile eines digitalen Angebots mit der persönlichen Erreichbarkeit eines Beraters, der auch im stationären Umfeld agiert.
Das Semantic Web gilt als nächste Entwicklungsstufe, bei der Informationen für Maschinen verarbeitbar gemacht werden, um Kunden gezielter und individueller mit relevanten Inhalten anzusprechen.
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