Masterarbeit, 2003
158 Seiten, Note: 1,0
I. Einleitung
II. Theoretische Grundlagen
1 Typen, Standards und Normen
1.1 Definition
1.2 Systematisierung von Standards
1.2.1 Abgrenzung betriebswirtschaftlicher Standards
1.2.2 Betriebswirtschaftliche Standards
1.2.3 Standards zur Identifikation
1.2.4 Standards zur Klassifikation
1.2.5 Katalogaustauschformate
1.2.6 Transaktionsstandards
1.2.7 Prozessstandards
1.3 Zusammenfassung
2 Standards als Folge von Unsicherheit
2.1 Unsicherheit in der Unternehmensumwelt
2.2 Das Transaktionshemmnis des „Lock-In“ Effekts
2.3 Netzeffekte
2.3.1 Direkte Netzeffekte
2.3.2 Indirekte Netzeffekte
2.4 Transaktionskosten
2.5 Transaktionskosten und Kompatibilitätsstandards
2.6 Zusammenfassung
3 Warehouse Management Software Systeme
3.1 Einordnung im Supply Chain Management
3.2 Definition
3.3 Kommunikationsschnittpunkte
3.4 Zusammenfassung
4 Zusammenfassung der theoretischen Grundlagen
III. Bedeutende Standards in Deutschland, Europa und der Welt
1 Identifikationsstandards
1.1 Barcodes
1.1.1 Beschreibung
1.1.2 Aufbau
1.2 D-U-N-S
1.2.1 Beschreibung
1.2.2 Aufbau
1.3 EAN
1.3.1 Beschreibung
1.3.2 Aufbau
1.4 GTIN
1.4.1 Beschreibung
1.4.2 Aufbau
1.5 ILN
1.5.1 Beschreibung
1.5.2 Aufbau
1.6 ISBN
1.6.1 Beschreibung
1.6.2 Aufbau
1.7 NVE
1.7.1 Beschreibung
1.7.2 Aufbau
1.8 UPC
1.8.1 Beschreibung
1.8.2 Aufbau
2 Klassifikation
2.1 eCl@ass
2.1.1 Beschreibung
2.1.2 Aufbau
2.2 ETIM
2.2.1 Beschreibung
2.2.2 Aufbau
2.3 HS Code
2.3.1 Beschreibung
2.3.2 Aufbau
2.4 NGIP
2.4.1 Beschreibung
2.4.2 Aufbau
2.5 Proficlass
2.5.1 Beschreibung
2.5.2 Aufbau
2.6 UNSPSC
2.6.1 Beschreibung
2.6.2 Aufbau
3 Katalogaustauschformate
3.1 BMEcat
3.1.1 Beschreibung
3.1.2 Aufbau
3.2 DATANORM
3.2.1 Beschreibung
3.2.2 Aufbau
3.3 ELDANORM
3.3.1 Beschreibung
3.3.2 Aufbau
4 Transaktionsstandards
4.1 cXML
4.1.1 Beschreibung
4.1.2 Aufbau
4.2 EDI - ANSI ASC X12
4.2.1 Beschreibung
4.2.2 Aufbau
4.3 EDI - EDIFACT (WebEdi)
4.3.1 Beschreibung
4.3.2 Aufbau
4.4 OAGIS
4.4.1 Beschreibung
4.4.2 Aufbau
4.5 openTrans
4.5.1 Beschreibung
4.5.2 Aufbau
4.6 UBL
4.6.1 Beschreibung
4.6.2 Aufbau
4.7 xCBL
4.7.1 Beschreibung
4.7.2 Aufbau
5 Standards für Geschäftsprozesse
5.1 CPFR - Konzept
5.1.1 Beschreibung
5.1.2 Aufbau
5.2 SCOR - Konzept
5.2.1 Beschreibung
5.2.2 Aufbau
5.3 BizTalk
5.3.1 Beschreibung
5.3.2 Aufbau
5.4 ebXML
5.4.1 Beschreibung
5.4.2 Aufbau
5.5 OBI
5.5.1 Beschreibung
5.5.2 Aufbau
5.6 RosettaNet
5.6.1 Beschreibung
5.6.2 Aufbau
6 Zusammenfassung der Bestandsaufnahme
IV. Bewertung
1 Allgemeine Vorgehensweise
1.1 Allgemeingültigkeit
1.2 Bekanntheitsgrad
1.3 Kompatibilität
1.4 Kosten
1.5 Verbandsunterstützung
1.6 Verbreitungsgrad
2 Beurteilung der einzelnen Standards
2.1 Die Bewertungsskala
2.2 Die Gewichtung der Merkmale und Untermerkmale
2.3 xCBL als Beispiel zur Beurteilung
2.3.1 Allgemeingültigkeit
2.3.2 Bekanntheitsgrad
2.3.3 Kompatibilität
2.3.4 Kosten
2.3.5 Verbandsunterstützung
2.3.6 Verbreitungsgrad
2.4 Identifikationsstandards
2.4.1 Bewertung
2.4.2 Weitere zur Bewertung betrachtete Aussagen
2.4.3 Bedeutung für Warehouse Management Software Systeme
2.5 Klassifikationsstandards
2.5.1 Bewertung
2.5.2 Weitere zur Bewertung betrachtete Aussagen
2.5.3 Bedeutung für Warehouse Management Software Systeme
2.6 Katalogaustauschformate
2.6.1 Bewertung
2.6.2 Weitere zur Bewertung betrachtete Aussagen
2.6.3 Bedeutung für Warehouse Management Software Systeme
2.7 Transaktionsstandards
2.7.1 Bewertung
2.7.2 Weitere zur Bewertung betrachtete Aussagen
2.7.3 Bedeutung für Warehouse Management Software Systeme
2.8 Prozessstandards
2.8.1 Bewertung
2.8.2 Weitere zur Bewertung betrachtete Aussagen
2.8.3 Bedeutung für Warehouse Management Software Systeme
3 Zusammenfassung der Bewertung
V. Schlussbetrachtung
VI. Literaturverzeichnis
VII. Anhang
Bewertungstabellen
Standardübersicht
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Identifizierung und Bewertung von zukunftsweisenden Standards im Bereich des E-Business, wobei der Fokus spezifisch auf deren Relevanz für Warehouse Management Software Systeme (WMS) gelegt wird. Die Arbeit adressiert dabei die zentrale Forschungsfrage, wie verschiedene Standardisierungsklassen im E-Business zur Effizienzsteigerung und zur Senkung von Transaktionskosten in der Logistik beitragen können, indem sie die Schnittstellen zwischen Warehouse Management Systemen und anderen IT-Systemen optimieren.
Die Bedeutung der Standardisierung in der modernen Wirtschaft
Im Laufe der Industrialisierung war die Standardisierung vor allem ein technisches Phänomen, wobei es vornehmlich um die Vereinheitlichung von Werks- und Betriebsstoffen ging [WEY99, S. 19]. Dabei senkte die voranschreitende Standardisierung die Produktionskosten stetig [FaSA86, S. 167], obwohl der Standardisierungsprozess nicht ohne Widerstände verlief. Auseinandersetzungen über Standardisierungen reichten von der Eisenbahn, über den Strom (AC/DC) bis zum Telefon. Für die heute stattfindenden „Standardisierungs-Kriege“ gelten noch die gleichen Regeln wie damals. So stehen marktdominante Unternehmen Standardisierungsbemühungen oft skeptisch gegenüber, da sie potentiellen Konkurrenten nicht zuspielen wollen, indem sie ihren Markt durch eine Standardisierung transparenter machen. Herausragendes Beispiel hierfür ist der Widerstand von Ford und General Motors, als sich die Standardisierung von einzelnen Bauteilen firmenübergreifend durchsetzte. Im Informationszeitalter sind es jedoch nicht mehr physische Bauteile, sondern vielmehr Protokolle, betriebswirtschaftliche Standards und Software, die den Grundstein für Innovationen legen. Das Internetzeitalter hat die Möglichkeit der Kombination von „Zutaten“ zur Erschaffung von Innovationen deutlich beschleunigt.
Trotzdem: Standardisierung beinhaltet das uralte Problem des Konsens von mehreren Individuen und Organisationen, deren Interessen sich deutlich unterscheiden können [ShVa03-ol]. In der ökonomischen Literatur blieben Qualitäts- und Kompatibilitätsstandards bis in die 70er Jahre weitgehend unbeachtet. Der Beginn der modernen Kompatibilitätsstandards lässt sich auf zwei Veröffentlichungen Mitte der 80er Jahre von Farell/Saloner und Katz/Shapiro zurückführen [WEY99, S. 19].
I. Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Entwicklung der Standardisierung ein und erläutert die Relevanz von IT-Standards für moderne Warehouse Management Systeme.
II. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert den Begriff des Standards und legt die Basis für die Bewertung durch Konzepte wie Transaktionskosten und Netzeffekte.
III. Bedeutende Standards in Deutschland, Europa und der Welt: Hier erfolgt eine detaillierte Bestandsaufnahme und Beschreibung der verschiedenen Standardklassen von der Identifikation bis zu Prozessstandards.
IV. Bewertung: In diesem zentralen Teil wird ein eigenes Modell zur Bewertung des Zukunftspotentials der betrachteten Standards angewendet und die Relevanz für WMS analysiert.
V. Schlussbetrachtung: Dieses Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und gibt Empfehlungen für die zukünftige Entwicklung und Standardisierung im Kontext von Warehouse Management Software.
Standardisierung, Warehouse Management Software, E-Business, Transaktionskosten, Netzeffekte, Identifikationsstandards, Klassifikationsstandards, Katalogaustauschformate, Transaktionsstandards, Prozessstandards, Interoperabilität, Supply Chain Management, E-Logistics, EDIFACT, XML
Die Arbeit untersucht die Relevanz verschiedener nationaler und internationaler E-Business-Standards für Warehouse Management Software Systeme und bewertet deren Zukunftspotential.
Die zentralen Themenfelder umfassen die theoretischen Grundlagen von Standardisierung (Netzeffekte, Transaktionskosten), die Einordnung von Warehouse Management Systemen in der Supply Chain und eine detaillierte Bestandsaufnahme gängiger E-Business-Standards.
Das Ziel ist es, zukunftsweisende Standards zu identifizieren, diese in den Kontext von Warehouse Management Software Systemen einzuordnen und durch ein eigens entwickeltes Bewertungsmodell hinsichtlich ihres Potentials für die Praxis zu evaluieren.
Der Autor nutzt ein selbst entwickeltes Modell, das Standards anhand von gewichteten Merkmalen wie Allgemeingültigkeit, Bekanntheitsgrad, Kompatibilität, Kosten, Verbandsunterstützung und Verbreitungsgrad quantitativ bewertet.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Einordnung von Standards, eine umfassende Bestandsaufnahme der Standards (unterteilt in fünf Kategorien) und die detaillierte Anwendung des Bewertungsschemas auf diese Kategorien.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Standardisierung, Warehouse Management Software, E-Business, Transaktionskosten, Netzeffekte, Klassifikationsstandards und Supply Chain Management beschreiben.
Der HS Code ist global etabliert und für den Import/Export zwingend vorgeschrieben, weshalb jedes Warehouse Management System, das grenzüberschreitende Warenströme steuert, diesen Standard berücksichtigen muss.
Der Autor prognostiziert eine Koexistenz und zunehmende Verschmelzung, wobei bei neuen Projekten verstärkt auf XML gesetzt wird, während EDIFACT aufgrund seiner weltweiten Verbreitung weiterhin eine zentrale, wenn auch statische Rolle spielt.
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