Bachelorarbeit, 2015
37 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Fragestellung
3 Theorie zur Sozialraumorientierung
3.1 Soziale Orientierung durch die Sozialraumanalyse
3.2 Ressourcen
3.3 Kooperationen
3.4 Implementationsstruktur und Einflussfaktoren
3.5 Informelles Lernen
3.6 Zusammenfassung
4 Die duale Ausbildungsvorbereitung (AvDual)
4.1 Überblick über das AvDual-System
4.1.1 Einführung des AvDual-Systems
4.1.2 Ziel und Herausforderung des AvDual-Systems
4.2 AvDual im Sozialraum
5 Diskussion
6 Fazit
Die Arbeit untersucht, ob das Sozialraumkonzept eine dualisierte Berufsvorbereitung (AvDual) unterstützen kann. Dabei wird analysiert, inwieweit die Einbeziehung der Lebenswelt der Jugendlichen und die Kooperation mit verschiedenen Akteuren im Sozialraum die erfolgreiche Integration von Jugendlichen in den Arbeitsmarkt fördern.
3.3 Kooperationen
Um einen Bezug zur Lebenswelt herzustellen, müssen sich Schulen ihrem Umfeld öffnen und Kooperationen eingehen. Die Jugendhilfe ist der erste und wichtigste Partner, da sie in der sozialraumorientierten Arbeit erprobt ist und dementsprechend Erfahrungen besitzt. Durch die Ausbreitung der Ganztagsschulen wird wiederum die Schule ein bedeutsamer Sozialraum für Jugendliche, was zur Folge hat, dass die Jugendhilfe die Schule stärker in den Fokus nehmen muss. Durch Informationen aus der Sozialraumanalyse eröffnen sich der Schule noch weitere Kooperationspartner und Chancen, den Bezug zur Lebenswelt der Schüler herzustellen (vgl. BÖCKER & LAGING 2010, S. 64).
Im vorigen Absatz wird deutlich, dass eine Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe als Grundlage der Ganztagsschule gesehen werden kann. Die notwendigen Kooperationen und insbesondere der weitere Ausbau werden von MACK et al. (2003, S. 228 f.) verdeutlicht. Sie empfehlen zum einen die intensivere Zusammenarbeit mit sozialen Diensten und der Jugendhilfe und betonen zum anderen die mangelnde Vertretung der Schule in der Stadtteilarbeit. Um diese Aufgaben bewältigen zu können, raten sie, die Zuständigkeitsbereiche genau zu regeln und Ansprechpartner fest zu benennen. Dies wirkt der auftretenden Überforderung der Lehrkräfte entgegen, da diese den Anforderungen allein nicht gewachsen sind. Es dürfen keine Hürden bestehen, die Lehrer erst überwinden müssen, um mit Kooperationspartnern in Kontakt zu treten. Das bedeutet auch, dass ein Netzwerk angestrebt werden muss, welches die Akteure miteinander verknüpft und eine Kooperation ermöglicht.
1 Einleitung: Vorstellung des Wandels der Bildungslandschaft und der wachsenden Bedeutung der Lebenswelt von Schülern in Ganztagsschulen als Ausgangspunkt für die Untersuchung.
2 Fragestellung: Begründung der Relevanz der Sozialraumorientierung für die duale Berufsvorbereitung und Definition zentraler Begrifflichkeiten.
3 Theorie zur Sozialraumorientierung: Theoretische Herleitung und Diskussion von Sozialraumanalyse, Ressourcen, Kooperationsformen und informellem Lernen als Grundlage für die Anwendung in der Schule.
4 Die duale Ausbildungsvorbereitung (AvDual): Detaillierte Einführung in das System der AvDual, dessen Ziele und Herausforderungen sowie dessen Einordnung im sozialen Raum.
5 Diskussion: Synthese der theoretischen Überlegungen mit der AvDual-Praxis zur Beantwortung der Frage nach der Unterstützung durch das Sozialraumkonzept.
6 Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage und Bestätigung des Mehrwerts sozialraumorientierter Ansätze für die Berufsvorbereitung.
Sozialraumkonzept, Ganztagsschule, AvDual, Berufsvorbereitung, Lebensweltorientierung, Kooperation, Jugendhilfe, Sozialraumanalyse, Informelles Lernen, Übergangssystem, Bildungslandschaft, Netzwerksteuerung, Arbeitsplatzanalyse, Jugendliche, pädagogische Teams.
Die Arbeit untersucht, ob und wie das pädagogische Sozialraumkonzept dazu beitragen kann, das System der dualen Ausbildungsvorbereitung (AvDual) zu stärken und erfolgreicher zu gestalten.
Die Arbeit behandelt die Schnittstellen zwischen Sozialraumorientierung, schulischer Bildung (insbesondere Ganztagsschulen) und den Anforderungen der beruflichen Ausbildungsvorbereitung.
Das Ziel ist es, den Nutzen sozialräumlicher Kooperationen und Analysen für Jugendliche im Übergang von der Schule in den Beruf innerhalb des AvDual-Systems zu erörtern.
Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die existierende Forschungsergebnisse und Konzepte zur Ganztagsschule und Sozialraumorientierung analysiert und auf den Kontext der dualen Berufsvorbereitung überträgt.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung des Sozialraumkonzepts sowie die konkrete Darstellung und Diskussion der AvDual, inklusive einer Analyse der Kooperationsstrukturen und Akteure.
Sozialraumkonzept, AvDual, Berufsvorbereitung, Ganztagsschule, Kooperation und Lebensweltorientierung sind die zentralen Begriffe.
AV-Begleiter fungieren als entscheidende Schnittstelle zwischen Schule, Betrieb und dem Sozialraum der Jugendlichen, um individuelle Unterstützung bei der Berufsorientierung zu leisten.
Die Entschulung zielt darauf ab, starre Zeitstrukturen aufzubrechen und Raum für informelle Bildung sowie individuelle Lernphasen zu schaffen, was eine engere Kooperation mit außerschulischen Akteuren ermöglicht.
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