Diplomarbeit, 2004
126 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Einordnung des elektronischen Lernens in den Kontext der beruflichen Aus- und Weiterbildung
2.1 Begriffliches Verständnis vom elektronischen Lernen
2.2 Inhaltlicher Wandel des elektronischen Lernens unter Betrachtung der Möglichkeiten und Grenzen unterschiedlicher Lernformen und technischer Innovationen
2.2.1 Entscheidende informationstechnologische Entwicklungen
2.2.2 Behaviorismus als Grundlage für die programmierte Instruktion
2.2.3 Kognitivismus und Adaptivität von ITS
2.2.4 Konstruktivismus und Hypermedia
2.2.5 Zwischenfazit: Neue lerntheoretische und technische Evolutionen
3. Elektronisches Lernen in der beruflichen Aus- und Weiterbildung
3.1 Formen des elektronischen Lernens und deren technischen und lerntheoretischen Möglichkeiten
3.1.1 Frühere Formen des elektronischen Lernens
3.1.2 Computerbasierte Formen des elektronischen Lernens
3.1.3 Netzbasierte Formen des elektronischen Lernens
3.1.4 Aktuelle Formen des elektronischen Lernens
3.1.5 Zwischenfazit: Elektronisches Lernen umfasst heute mehr als „nur“ das auf elektronische Medien basierende Lernen
3.2 Gründe für das elektronischen Lernen als neue Lehr- und Lernform
3.3 Möglichkeiten und Grenzen des elektronischen Lernens
3.3.1 Möglichkeiten des elektronischen Lernens
3.3.2 Grenzen des elektronischen Lernens
3.4 Zwischenfazit: Bei Berücksichtigung der Potenziale kann elektronisches Lernen in der Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen
4. Netzbasierte Kooperation eines Ausbildungsbetriebs mit einer Berufsschule
4.1 Bedeutung der beruflichen Erstausbildung, speziell in Bezug auf die neuen IT-Berufe
4.2 Grundlagen der netzbasierten Kooperation
4.2.1 Anlage des Projekts der netzbasierten Kooperation
4.2.2 Durchführung des Projekts der netzbasierten Kooperation
4.2.3 Ziele und Perspektiven des Projekts der netzbasierten Kooperation
4.2.4 Zwischenfazit: Kooperation und Innovationsbereitschaft sind von besonderer Bedeutung
4.3 Zusammenfassung und Diskussion der Ergebnisse einer Untersuchung zur netzbasierten Kooperation
4.3.1 Ausgangspunkt und Methodik der Untersuchung
4.3.2 Ergebnisse der Untersuchung
4.3.3 Diskussion der Ergebnisse
4.3.4 Zwischenfazit: Ergebnisse der Umfrage zur „online-community“ zeigen Möglichkeiten aber auch deren Grenzen auf
5. Fazit und Ausblick
Die Arbeit analysiert die Möglichkeiten und Grenzen des elektronischen Lernens in der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Dabei wird untersucht, inwiefern E-Learning-Konzepte den Anforderungen der modernen Informations- und Wissensgesellschaft gerecht werden und wie netzbasierte Kooperationen zwischen Ausbildungsbetrieben und Berufsschulen die Lernqualität und Wissensgenerierung unterstützen können.
2.2.4 Konstruktivismus und Hypermedia
Die dritte Phase des E-Learnings zeichnet sich durch die Weiterentwicklung im Bereich der künstlichen Intelligenz und der weiteren Verbesserung der Hardware und Software der Personal Computer aus. Konstruktivistische Lernmodelle und explorative Lernsysteme gehören unumgänglich zu dieser Phase wie auch die Evolution des „WorldWideWeb“. Die Bemühungen konzentrierten sich allerdings vielmehr auf eine Verbesserung der bestehenden Konzepte, z. B. durch größere Benutzerfreundlichkeit und Adaptivität der Lernsoftware.
Die lerntheoretische Ebene: Der Konstruktivismus
Zusätzlich zum Kognitivismus tritt in der dritten Phase des E-Learnings verstärkt der Konstruktivismus in Erscheinung. Konstruktivistischen Theorien zufolge konstruiert sich jeder Mensch aktiv seine eigene Welt, die vermeintlich objektiv bestehende Realität wird von jedem Menschen dabei subjektiv konstruiert. Das Lernen wird hier demnach als individueller Prozess verstanden, wonach jedes Individuum auf seine individuelle Art und Weise lernt. Somit gibt es kein „Best Practice“ für das Lernverhalten, welches auf jeden Lernenden übertragen werden kann. Vielmehr sollte ein Anreiz gesetzt werden, der den Lernenden zur eigenständigen Konstruktion des für ihn besten Weges der Wissensaneignung animiert.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Übergang zur Informationsgesellschaft und die damit einhergehende Notwendigkeit lebenslangen Lernens sowie moderner Wissensvermittlung.
2. Einordnung des elektronischen Lernens in den Kontext der beruflichen Aus- und Weiterbildung: Dieses Kapitel definiert den E-Learning-Begriff und analysiert dessen historische Entwicklung sowie die zugrunde liegenden lerntheoretischen Ansätze.
3. Elektronisches Lernen in der beruflichen Aus- und Weiterbildung: Hier werden verschiedene Formen des E-Learnings, von früherem Bildungsfernsehen bis hin zu modernen netzbasierten Ansätzen, detailliert erläutert und deren Potenziale kritisch hinterfragt.
4. Netzbasierte Kooperation eines Ausbildungsbetriebs mit einer Berufsschule: Dieser zentrale Abschnitt beschreibt ein konkretes Praxisprojekt (online-community) und wertet die Ergebnisse einer Umfrage unter Auszubildenden aus.
5. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Analyse zusammen und betont, dass E-Learning als sinnvolle Unterstützung für die betriebliche Ausbildung dienen kann, sofern die sozialen und methodischen Herausforderungen adressiert werden.
E-Learning, berufliche Ausbildung, Online-Community, Wissensmanagement, Blended Learning, Konstruktivismus, Lernortkooperation, IT-Berufe, Medienkompetenz, Wissensgesellschaft, Informatikkaufmann, didaktische Konzeption
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Möglichkeiten und Grenzen des elektronischen Lernens, insbesondere im Rahmen der beruflichen Aus- und Weiterbildung, unter Einbeziehung technischer und lerntheoretischer Perspektiven.
Die Arbeit behandelt die Entwicklung des E-Learnings, verschiedene Lernformen (CBT, WBT), das Konzept der Learning Communities sowie die praktische Kooperation zwischen Betrieb und Berufsschule.
Das Ziel ist es zu analysieren, wie netzbasierte Kooperationen, wie die untersuchte "online-community", die berufliche Erstausbildung unterstützen und als Ergänzung zum Präsenzunterricht fungieren können.
Neben einer umfangreichen Literaturanalyse zur theoretischen Fundierung führt der Autor eine empirische Untersuchung in Form eines Fragebogens bei Auszubildenden zum Informatikkaufmann durch.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der E-Learning-Evolution und die detaillierte Darstellung des Praxisbeispiels der "online-community" zwischen der NORD/LB und der Multimedia Berufsbildenden Schule Hannover.
Zu den zentralen Begriffen gehören Wissensgesellschaft, Handlungsorientierung, Blended Learning, netzbasierte Kooperation und die Rolle der Medienkompetenz im IT-Berufsfeld.
Die Auswertung zeigt, dass die Community in der schulischen Ausbildung häufiger genutzt wird als im Betrieb, wobei E-Mails als primäres Kommunikationsinstrument dienen.
Die befragten Schüler kritisierten insbesondere Motivationsprobleme, mangelnde individuelle Betreuung sowie den teilweise fehlenden sozialen Kontakt im Vergleich zum Präsenzunterricht.
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