Bachelorarbeit, 2015
58 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Sachanalyse: Exegese zu Mk 10, 46-52
2.1. Text: Abschrift des zugrunde gelegten Textes
2.2. Analyse des Textes
2.2.1. Abgrenzung und Kontext
2.2.2. Gliederung des Textes
2.2.3. Abgrenzung von Tradition und Redaktion
2.2.4. Gattungsbestimmung der vormarkinischen Überlieferung
2.2.5. Begriffsbestimmung bzw. religionsgeschichtliche Analyse
2.3. Interpretation
2.3.1. Interpretation der vormarkinischen Überlieferung
2.3.2. Interpretation des markinischen Textes
2.3.2.1. Interpretation des Textes an sich
2.3.2.2. Interpretation des Textes im theologischen Gesamtrahmen
2.4. Die Bedeutung des Textes heute
3. Bedingungsanalyse
3.1. Allgemeine Voraussetzungen
3.2. Entwicklungspsychologische Voraussetzungen
4. Didaktische Analyse
4.1. Einführung in das Thema
4.2. Ablauf der Unterrichtsstunde
4.3. ausformulierte Unterrichtseinheit
4.4. Konzeptionsmodell
4.5. Kompetenzen und Lernziele
5. Methodische Analyse
6. Tabellen
6.1. Unterrichtsstunde: Der blinde Bartimäus
6.2. Tabelle der Unterrichtseinheit: Jesus begegnen
7. Zusammenfassung
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, eine praxisnahe Unterrichtseinheit für die Grundschule zu entwickeln, die auf der neutestamentlichen Wundererzählung der Heilung des blinden Bartimäus (Mk 10, 46-52) basiert. Dabei soll insbesondere die zentrale Rolle des Glaubens und Vertrauens vermittelt werden, um den Kindern zu verdeutlichen, wie diese Aspekte in schwierigen Lebenssituationen Trost und Orientierung bieten können.
2.2.1. Abgrenzung und Kontext
Für die Perikope der Heilung des blinden Bartimäus in Mk 10,46-52 wird im Folgenden eine Abgrenzung sowohl zum Gesamtrahmen des Evangeliums als auch zum engeren Kontext, den Perikopen unmittelbar vor und nach der Heilung des blinden Bartimäus (10,35-45; 11,1-11), vorgenommen. Der Vorgang ist dabei von der Makro- zur Mikroebene, das heißt vom Großen zum Kleinen. Um die Perikope in den Makrokontext einzuordnen, wird das gesamte Markusevangelium, bestehend aus 16 Kapiteln, betrachtet.
Die Perikope Mk 10, 46-52 ist sowohl nach vorne als auch nach hinten abgegrenzt und trotzdem ist Mk 10, 46 mit dem Vorausgehenden verbunden. Dennoch beginnt mit dem Ankommen in Jericho eine neue Erzählhandlung, denn die vorherige Leidensanweisung ist mit Mk 10,46 abgeschlossen. Das Ende der Perikope ist dadurch gekennzeichnet, dass der geheilte, sehende Bartimäus sich dem Weg Jesu anschließt. Hier wird zum letzten Mal auf das Vorherige Bezug genommen. In Mk 11,1 wird eine neue Erzählhandlung eingeleitet.
1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Zielsetzung der Arbeit dar, eine Unterrichtseinheit zur Wundererzählung Mk 10, 46-52 zu entwickeln, die den Glauben und das Vertrauen in den Fokus rückt.
2. Sachanalyse: Exegese zu Mk 10, 46-52: Dieses Kapitel bietet eine tiefgehende historisch-kritische Analyse des Textes, unterteilt in Struktur, Redaktionsgeschichte, Gattung und eine theologisch-thematische Interpretation.
3. Bedingungsanalyse: Hier werden die Lernvoraussetzungen der Zielgruppe (4. Grundschulklasse) sowie die psychologischen Grundlagen der kognitiven und religiösen Entwicklung dargelegt.
4. Didaktische Analyse: Dieser Teil befasst sich mit der pädagogischen Einbettung der Erzählung in den Religionsunterricht, inklusive der Ablaufplanung, Methodenwahl und Kompetenzorientierung.
5. Methodische Analyse: Es folgt eine methodische Begründung der eingesetzten Unterrichtsformen wie dem Bibliolog, um die Schülerinnen und Schüler aktiv in den Lernprozess einzubeziehen.
6. Tabellen: Dieser Abschnitt enthält die übersichtliche tabellarische Darstellung der geplanten Unterrichtsstunden und deren Sequenzierung.
7. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung bündelt die zentralen Erkenntnisse der Sach- und didaktischen Analyse und bekräftigt die Relevanz des Themas für den Grundschulunterricht.
Markusevangelium, Bartimäus, Heilungswunder, Religionsunterricht, Grundschule, Glauben, Vertrauen, Exegese, Didaktik, Bibliolog, Nachfolge, Jesus Christus, Wundererzählung, Unterrichtsentwurf, Blindheit.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der exegetischen Untersuchung der biblischen Erzählung von der Heilung des blinden Bartimäus (Mk 10, 46-52) und deren praktischer Umsetzung in Form eines Unterrichtsentwurfs für eine vierte Grundschulklasse.
Zentral sind die biblische Exegese des Textes, die Bedeutung von Glaube und Vertrauen in Notsituationen sowie die kindgerechte Vermittlung dieser komplexen Inhalte im Rahmen des Religionsunterrichts.
Das Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern die Wundererzählung so zu vermitteln, dass sie das biblische Zeugnis mit ihrer eigenen Lebenswelt verknüpfen und erfahren, wie Vertrauen in Gott Zuversicht schenken kann.
Die Arbeit nutzt schwerpunktmäßig die historisch-kritische Methode zur Exegese sowie fachdidaktische Konzepte des subjektorientierten Lernens und des Theologisierens mit Kindern.
Der Hauptteil gliedert sich in eine ausführliche Sachanalyse mit Exegese und Textinterpretation, eine Bedingungsanalyse der Lerngruppe sowie eine detaillierte didaktische und methodische Planung der Unterrichtseinheit.
Charakterisierende Begriffe sind unter anderem Mk 10, 46-52, Bartimäus, Glaube, Didaktik, Religionsunterricht, Grundschule, Exegese und Nachfolge.
Der Bibliolog dient dazu, dass die Kinder aktiv in die Erzählung eintauchen, sich in die Rollen der Personen hineinversetzen und ihre eigenen Gedanken und Emotionen zum Ausdruck bringen können, was die Empathie fördert.
Die Blindheit wird sowohl medizinisch als auch symbolisch interpretiert; sie dient als Metapher für Lebenshürden, wobei das Ziel darin besteht, dass die Kinder erkennen, dass man auch mit dem Herzen sehen kann.
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