Bachelorarbeit, 2016
69 Seiten, Note: 2,3
Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht
Die vorliegende Bachelorthesis befasst sich mit der Durchbrechung des Geheimnisschutzes im deutschen Bankrecht, insbesondere durch den internationalen, steuerlichen Informationsaustausch. Die Arbeit untersucht, ob diese Entwicklung einen Fortschritt für die supranationale, europäische Rechtsintegration darstellt.
Die Einleitung führt in das Thema ein und stellt die Relevanz der Arbeit dar. Kapitel 2 erläutert den Geheimnisschutz im deutschen Bankwesen, einschließlich der Institution des Bankgeheimnisses und des Datenschutzes. Zudem werden die Möglichkeiten zur Durchbrechung des Geheimnisschutzes, wie z.B. Einwilligung des Bankkunden und gesetzliche Offenbarungspflichten, beleuchtet. Kapitel 3 gibt einen Überblick über die europäische Integration, ihre Entstehung, Entwicklung und Zielsetzung. Kapitel 4 analysiert die Vor- und Nachteile des automatischen Informationsaustausches im Hinblick auf den Geheimnisschutz im Bankwesen. Abschließend wird in Kapitel 5 ein Fazit gezogen und die Ergebnisse der Arbeit zusammengefasst.
Bankgeheimnis, Datenschutz, Informationsaustausch, Steuerrecht, Europäische Integration, Rechtsintegration, Automatischer Informationsaustausch, Vor- und Nachteile, Datensicherheit, ethische Aspekte.
Das Bankgeheimnis existiert weiterhin, wurde jedoch durch internationale Standards zum steuerlichen Informationsaustausch (wie den OECD-Standard) stark durchbrochen.
Dabei werden steuerrelevante Finanzdaten automatisch zwischen den Finanzbehörden der EU-Mitgliedstaaten ausgetauscht, um Steuerhinterziehung zu bekämpfen.
Beide Institutionen dienen dem Geheimnisschutz des Kunden. Die Arbeit analysiert ihr Verhältnis und die Rechtsfolgen bei Verletzungen dieser Pflichten.
Die Arbeit untersucht, ob die grenzüberschreitende Problemlösung bei Steuerfragen die supranationale Integration stärkt oder ob die Nachteile für den Bürger überwiegen.
Durchbrechungen sind möglich bei Einwilligung des Kunden (z.B. Schufa), gesetzlichen Offenbarungspflichten im Strafverfahren oder durch bankrechtliche Vorschriften wie das Geldwäschegesetz.
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