Masterarbeit, 2001
160 Seiten, Note: 2,1
1. Einleitung und Aufbau der Arbeit
2. Grundsätzliche Überlegungen zu den Begriffen und Bedeutung von „Führungsverhalten“ und „Motivation“
2.1 Warum sind Führung und Motivation notwendig?
2.2 FÜHRUNGSVERHALTEN UND FÜHRUNGSSTILE
2.3 FÜHRUNGSVERHALTEN ALS WESENTLICHER ERFOLGSFAKTOR
2.4 MOTIVATIONSGEDANKEN UND MOTIVATIONSTHEORIEN
2.4.1 BEISPIELE FÜR ENERGETISCHE MOTIVATIONSTHEORIEN
2.4.2 BEISPIELE FÜR KOGNITIVE MOTIVATIONSTHEORIEN
2.4.3 KONZEPTE ZUR ARBEITSMOTIVATION
2.4.4 INTRINSISCHE UND EXTRINSISCHE MOTIVATION
2.4.5 ANSÄTZE ZUR ERMITTLUNG VON ARBEITSZUFRIEDENHEIT
3. EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG ZUM FÜHRUNGSVERHALTEN IM STAATLICHEN UMWELTAMT KASSEL UND IN AUSGEWÄHLTEN NUKLEARMEDIZINISCHEN PRAXEN
3.1 PLANUNG DER FRAGEBOGENAKTION
3.1.1 AUSWAHL DER INSTITUTIONEN
3.1.2 ANZUSPRECHENDER PERSONENKREIS
3.1.3 DETAILS ZU DEN FRAGEBÖGEN
3.1.4 ANONYMITÄT
3.2 DURCHFÜHRUNG DER FRAGEBOGENAKTION
3.2.1 ART DER BEFRAGUNG
3.2.2 VERTEILUNG DER FRAGEBÖGEN
3.2.2 HILFESTELLUNG
3.3 MENGENMÄßIGE BETRACHTUNG DER VERTEIL- UND RÜCKLAUFZAHLEN
3.4 STATISTISCHE AUFBEREITUNG DER EMPIRISCHEN DATEN
4. VERGLEICH DER EMPIRISCH ERMITTELTEN DATEN AUS DEM FREIBERUFLICHEN SEKTOR MIT DENEN DER ÖFFENTLICHEN VERWALTUNG
4.1 ALTERS- UND GESCHLECHTERSPEZIFISCHE VERTEILUNG
4.2 HABEN SIE STIL? HINWEISE AUF FÜHRUNGSVERHALTEN
4.3 SIND FÜHRUNGSKRÄFTE EINFÜHLSAM? ÜBEREINSTIMMUNG IST GEFRAGT
4.3.1 MODALWERT ODER MEDIAN? EINE ENTSCHEIDUNG FÜR DIE HÄUFIGKEIT
4.3.2 VEREINFACHUNGEN IN DER SCHREIBWEISE
4.3.3 WAS SIE GLAUBEN! RANGFOLGEN DER ASPEKTE ZUR MOTIVATION VON MITARBEITERN AUS DER SICHT DER FÜHRUNGSKRÄFTE
4.3.4 „MODALE“ ZEITEN FÜR FÜHRUNGSKRÄFTE
4.3.5 FAKTEN AUF DEN TISCH! ASPEKTE ZUR MOTIVATION VON MITARBEITERN AUS DER SICHT DER BETROFFENEN
4.3.6 „MODALE“ WUNSCHVORSTELLUNGEN DER MITARBEITER
4.3.7 „Π MAL DAUMEN“-ÜBEREINSTIMMUNGEN: TOPS UND FLOPS
4.3.8 BESSERE NÄHERUNG ZUR EINFÜHLUNGSMESSUNG
4.4 SIND SIE MOTIVIERT? ZUFRIEDENHEIT MIT DER BESTEHENDEN SITUATION
4.4.1 DEFIZITÄRE ZUSTÄNDE AM ARBEITSPLATZ
4.4.2 HINWEISE AUF DIE ARBEITSZUFRIEDENHEIT DER MITARBEITER
4.5 SIND SIE HEMMUNGSLOS? DIE SCHLIMMSTEN MOTIVATIONSHEMMNISSE IN AMT UND PRAXIS.
5. SCHLUSSFOLGERUNGEN UND VORSCHLÄGE ZUM FÜHRUNGSVERHALTEN AUF GRUNDLAGE DER VORGESTELLTEN ERGEBNISSE.
Die Arbeit untersucht das Führungsverhalten und die Arbeitsmotivation in zwei grundlegend unterschiedlichen Institutionstypen – der öffentlichen Verwaltung (Regierungspräsidium Kassel) und nuklearmedizinischen Praxen des privaten Sektors. Das primäre Ziel ist es, den Führungsstil und die Motivationslandschaft der Mitarbeiter zu analysieren, die Übereinstimmung zwischen Führungskräften und Mitarbeitern im Hinblick auf motivierende Faktoren zu messen und Verbesserungspotenziale für eine zielgerichtete Mitarbeiterführung aufzuzeigen.
2.2 FÜHRUNGSVERHALTEN UND FÜHRUNGSSTILE
Die nachfolgende Auflistung von Kurzbeschreibungen wird den Führungskräften ohne Bekanntgabe des Oberbegriffs vorgelegt.
Definition: Mit Führungsverhalten bezeichnet man die Art und Weise, wie Führungskräfte mit ihren Mitarbeitern umgehen. Dieses Verhalten wird zum Führungsstil, wenn der Vorgesetzte in wechselnden Situationen ein relativ stabiles, sinnvolles Verhaltensmuster zeigt, das sich als Konkretisierung einer verhaltensorientierten Grundhaltung auffassen lässt.
Zur Systematisierung von Führungsstilen und deren Abgrenzung voneinander werden verschiedenste Ansätze versucht.
1. Einleitung und Aufbau der Arbeit: Einführung in die Problematik des Führungsverhaltens im Wandel der öffentlichen Verwaltung sowie Darlegung der Zielsetzung und Struktur der Untersuchung.
2. Grundsätzliche Überlegungen zu den Begriffen und Bedeutung von „Führungsverhalten“ und „Motivation“: Theoretische Auseinandersetzung mit Führung und Motivation sowie Vorstellung verschiedener Führungsstile und psychologischer Motivationstheorien.
3. Empirische Untersuchung zum Führungsverhalten im Staatlichen Umweltamt Kassel und in ausgewählten nuklearmedizinischen Praxen: Beschreibung der Planung, Methodik und Datenerhebung der Fragebogenaktion in den gewählten Institutionen.
4. Vergleich der empirisch ermittelten Daten aus dem freiberuflichen Sektor mit denen der öffentlichen Verwaltung: Auswertung der Daten hinsichtlich Führungsstilen, Einfühlungsvermögen, Arbeitszufriedenheit und Motivationshemmnissen im Vergleich der Sektoren.
5. Schlussfolgerungen und Vorschläge zum Führungsverhalten auf Grundlage der vorgestellten Ergebnisse: Zusammenfassung der Kernergebnisse und Ableitung konkreter Handlungsempfehlungen zur Verbesserung des Führungsverhaltens.
Führungsverhalten, Motivation, öffentliche Verwaltung, privater Sektor, Arbeitszufriedenheit, Führungsstil, Motivationshemmnisse, Einfühlungsvermögen, Kaisermodus, empirische Untersuchung, Management, Personalführung, Organisationskultur, Leistungsqualität, Mitarbeiterbindung.
Die Arbeit untersucht das Führungsverhalten und die Mitarbeitermotivation im direkten Vergleich zwischen einer Behörde der öffentlichen Verwaltung (Umweltamt Kassel) und privatwirtschaftlichen, nuklearmedizinischen Praxen.
Die zentralen Felder sind die Analyse von Führungsstilen, die Messung des Einfühlungsvermögens der Führungskräfte in ihre Mitarbeiter sowie die Identifikation von Arbeitszufriedenheit und spezifischen Motivationshemmnissen.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Führungskräfte motivieren, ob sie die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter korrekt einschätzen und welche Faktoren die Arbeitszufriedenheit in beiden Sektoren beeinflussen.
Der Autor führt eine empirische Datenerhebung mittels strukturierter Fragebögen durch und wertet diese quantitativ aus, wobei er neue Methoden wie den sogenannten „Kaisermodus“ zur Zusammenfassung von Modalwerten einführt.
Der Hauptteil umfasst eine theoretische Grundlegung zu Führung und Motivation sowie die detaillierte empirische Auswertung der Befragungsdaten unter Berücksichtigung von Alter, Geschlecht und verschiedenen Motivationsaspekten.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Mitarbeitermotivation, Führungsstil, empirische Personalforschung, Arbeitszufriedenheit und Behördenreform zusammenfassen.
Die Untersuchung zeigt, dass Ärzte in nuklearmedizinischen Praxen tendenziell ein besseres Einfühlungsvermögen in die Motivationswünsche ihrer Mitarbeiter besitzen als die Führungskräfte in der öffentlichen Verwaltung.
Ein herausragendes Ergebnis ist die fehlende gemeinsame Identität in der öffentlichen Verwaltung, die von den Befragten als größtes Defizit an die erste Stelle gesetzt wurde.
Die Analyse legt nahe, dass bei den untersuchten Beamten eine sehr geringe Zufriedenheit mit der Arbeitssituation herrscht, da viele der als wichtig erachteten Faktoren in der Realität als defizitär wahrgenommen werden.
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