Bachelorarbeit, 2015
29 Seiten, Note: 1,3
Diese Arbeit untersucht den Einfluss des sozioökonomischen Status auf das Übergewicht in Deutschland. Sie geht davon aus, dass dieser Einfluss über einen gesunden bzw. ungesunden Lebensstil vermittelt wird. Die Arbeit analysiert den Zusammenhang zwischen sozioökonomischem Status und Übergewicht und untersucht, inwiefern der Lebensstil eine Rolle spielt.
Die Einleitung stellt das Problem des Übergewichts in Deutschland dar und führt die Forschungsfrage ein. Das zweite Kapitel beleuchtet den theoretischen Hintergrund, den aktuellen Forschungsstand und die Hypothesen. Es werden Theorien der sozialen Ungleichheit und Lebensstile sowie der Einfluss des sozioökonomischen Status auf Ernährung und sportliche Aktivität betrachtet. Kapitel drei beschreibt die verwendeten Daten und Methoden, inklusive der Operationalisierung und der Herausforderungen der Untersuchung. Im vierten Kapitel werden die Ergebnisse präsentiert, einschließlich der deskriptiven Statistik und der bivariaten und multivariaten Analysen. Die Arbeit schließt mit einer Diskussion und einem Fazit.
Sozioökonomischer Status, Übergewicht, Lebensstil, Ernährung, Sportliche Aktivität, ALLBUS, Soziale Ungleichheit, Gesundheit, Deutschland.
Studien zeigen, dass Menschen mit einem niedrigeren sozioökonomischen Status (SES) in Deutschland häufiger an Übergewicht leiden. Dies liegt oft an Unterschieden im Lebensstil, wie Ernährung und Bewegung.
Der SES beeinflusst das Körpergewicht nicht direkt, sondern über "Interventionsvariablen" wie sportliche Aktivität und Ernährungsgewohnheiten. Ein gesunder Lebensstil ist bei höheren Statusgruppen statistisch häufiger anzutreffen.
Gründe können bessere zeitliche Ressourcen, ein höheres Gesundheitsbewusstsein oder der soziale Druck innerhalb der Statusgruppe sein. Sport fungiert hier oft als Teil eines prestigeträchtigen Lebensstils.
Der ALLBUS (Allgemeine Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften) liefert repräsentative Daten über die deutsche Bevölkerung. Die Arbeit nutzt Daten aus dem Jahr 2004, um statistische Zusammenhänge zwischen Status und Gewicht zu belegen.
Obwohl oft angenommen wird, dass ein höheres Einkommen zu gesünderer Ernährung führt, ist die Datenlage hierzu komplexer. Bildung und Wissen über gesunde Lebensmittel scheinen oft einflussreicher zu sein als das reine Einkommen.
Theorien zur sozialen Ungleichheit und zu Lebensstilen (z. B. nach Bourdieu) erklären, wie soziale Schichten ihre Identität auch über den Körper und Gesundheitsverhalten definieren und abgrenzen.
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