Magisterarbeit, 2001
151 Seiten, Note: 2.0
Die Magisterarbeit beschäftigt sich mit der Geschichte des Stadttheaters in Chemnitz und beleuchtet die bauliche Entwicklung des Gebäudes über eine Zeitspanne von 100 Jahren.
Die Arbeit thematisiert die Geschichte des Stadttheaters in Chemnitz, den bürgerlichen Theaterbau, die Architekturtheorie des 19. Jahrhunderts, die Entwicklung der Bühnentechnik, die Aktiengesellschaft als Finanzierungsmodell, die Bedeutung des Theaters als öffentliche Institution und Bildungsstätte, sowie die städtische Entwicklung von Chemnitz im 19. und 20. Jahrhundert.
Das Actientheater wurde in den Jahren 1837/38 nach Plänen des Architekten Johann Traugott Heinig errichtet.
Es wurde als bürgerliches Gemeinschaftsprojekt durch eine Aktiengesellschaft finanziert, was das wachsende Selbstbewusstsein des Chemnitzer Bildungsbürgertums widerspiegelte.
Es gab zwei große Umbauten: 1865 durch Eduard Titz zur Mängelbeseitigung und 1924/25 durch Adolf Linnebach zur Modernisierung der Bühnentechnik und Anpassung an Bauvorschriften.
Adolf Linnebach war ein berühmter Theatertechniker, der in Chemnitz eine für die damalige Zeit hochmoderne und fortschrittliche Bühnenanlage installierte.
Das im Krieg stark beschädigte Haus wurde nach 1945 abgerissen, womit ein bedeutendes Zeugnis der Chemnitzer Theaterbaugeschichte verloren ging.
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