Bachelorarbeit, 2015
72 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. HipHop
2.1. Begriffserklärung: Jugendkultur
2.2. Geschichte und Charakter des HipHop
2.2.1. Die Entstehung des HipHop
2.2.2. Die 4 Elemente
2.2.3. Der Aufstieg des HipHop
2.2.4. HipHop in Deutschland
2.3. ‚Guter‘ Rap - ‚Schlechter‘ Rap
2.4. Zwischenfazit: HipHop
3. Sexismus
3.1. Begriffserklärung: Gender
3.2. weibliche und männliche Rollenbilder
3.3. Begriffserklärung: Sexismus
3.4. Zwischefazit: Sexismus
4. Sexismus und Rollenbilder im Rap
4.1. Homosexualität
4.2. Die Rolle der Rapperinnen
4.3. Zwischenfazit: Sexismus und Rollenbilder im Rap
5. Forschungsfrage
6. Methode: Sequenzanalyse
7. Vergleich zweier Songtexte
7.1. Shindy - Venedig
7.2. Cro - Easy
7.3. Interpretation der Ergebnisse
8. Fazit
9. Interviewauszüge
Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern sich sexistische Tendenzen innerhalb verschiedener Subgenres des deutschen Raps unterscheiden. Dabei wird der Forschungsfrage nachgegangen, ob eine Unterteilung in „guten“ (gesellschaftlich anerkannten) und „schlechten“ (gesellschaftlich abgelehnten) Rap valide ist, um die Ausprägung von Sexismus und geschlechtsspezifischen Rollenbildern zu analysieren.
2.2.1. Die Entstehung des HipHop
Begonnen hat die Entwicklung des HipHop in dem New York der 70er. Genauer gesagt war es im Stadtteil Bronx, der zu großen Teilen von einer afroamerikanischen Bevölkerung bewohnt wurde und ärmer, als beispielsweise Manhatten war.
Aufgrund mangelnder finanzieller Möglichkeiten war es dem Großteil der schwarzen Jugendlichen in der Bronx verwehrt, in die teuren Diskotheken zu gelangen. Da Not bekanntermaßen erfinderisch macht und der Wunsch nach Musik und Tanz vorhanden war, fingen die Jugendlichen an, „in Hinterhöfen, verlassenen Fabrikhallen und im Sommer am liebsten im Park“ (Androutsopoulos 2003: 140) sogenannte Block Partys zu feiern. Hierzu brachten die DJs ihre Soundsysteme mit, der benötigte Strom konnte vom öffentlichen Stromnetz abgezapft werden und schon konnte ausgelassen eine Party gefeiert werden. (vgl. Androutsopoulos 2003: 140)
Die Musik, die gespielt wurde, war ähnlich, wie in den Clubs, also größtenteils Disco und Funk, doch kristallisierte sich heraus, dass es ganz bestimmte, nur kurz andauernde Passagen waren, die dem Publikum am meisten zusagten: Die Breaks. Ein Break zeichnet sich dadurch aus, dass meist nur das Schlagzeug und eventuell noch der Bass spielen.
1. Einleitung: Vorstellung des Themas und der Forschungsrelevanz durch die Unterscheidung von Rap-Formen in der Gesellschaft.
2. HipHop: Historische Aufarbeitung der Entstehung von HipHop in den USA bis zur Entwicklung in Deutschland und Erläuterung der „vier Elemente“.
3. Sexismus: Theoretische Auseinandersetzung mit dem Gender-Begriff, sozialen Rollenbildern und verschiedenen Dimensionen von Sexismus.
4. Sexismus und Rollenbilder im Rap: Analyse des Forschungsstandes zur Darstellung von Geschlechterrollen und Homophobie im musikalischen Kontext.
5. Forschungsfrage: Herleitung der Fragestellung zur Untersuchung sexistischer Unterschiede zwischen „guten“ und „schlechten“ Rap-Formen.
6. Methode: Sequenzanalyse: Darstellung der methodischen Vorgehensweise der objektiven Hermeneutik zur Untersuchung der Songtexte.
7. Vergleich zweier Songtexte: Anwendung der Methode auf ausgewählte Titel von Shindy und Cro inklusive Interpretation.
8. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse hinsichtlich der Unterschiede in der Darstellung von Frauen im Rap.
HipHop, Rap, Sexismus, Gender, Rollenbilder, Gangsta Rap, Battle Rap, Sequenzanalyse, Männlichkeit, Frauenbild, Homophobie, Musik, Jugendkultur, Authentizität, Diskurs
Die Arbeit analysiert die Ausprägung von Sexismus in verschiedenen Formen des deutschen Raps.
Neben HipHop als Kulturform stehen Gender-Theorien, sexistische Stereotype und die Analyse von Rollenbildern im Fokus.
Das Ziel ist es, herauszufinden, ob sich „guter“ und „schlechter“ Rap in Bezug auf Sexismus unterscheiden.
Die Arbeit nutzt die Sequenzanalyse aus der objektiven Hermeneutik nach Ulrich Oevermann.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der HipHop-Szene und Gendertheorie sowie eine empirische Textanalyse.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Sexismus, Rap, Gender, Rollenbilder und Sequenzanalyse beschreiben.
Authentizität bzw. „Realness“ ist ein zentrales Stilmittel im HipHop, das oft die Grenze zwischen Rolle und Selbst verwischt.
Die Unterscheidung basiert primär auf gesellschaftlicher Akzeptanz und der Verwendung von expliziter Vulgarität in den Texten.
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