Doktorarbeit / Dissertation, 2015
286 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Stand der Diskussion
1.2 Zielsetzung dieser Arbeit
1.3 Aufbau dieser Arbeit
2. Projekt „Fit am Ball“
2.1 Ursprünge, Idee und Umsetzung
2.1.1 Initiierung des Projektes
2.1.2 Inhalte und Komponenten
2.1.2.1 Hintergründe und didaktische Vorüberlegungen
2.1.2.2 Freiwillige Schulsport-Arbeitsgemeinschaften
2.1.2.3 Umsetzung
2.1.2.4 Finanzielle und materielle Unterstützung
2.1.2.5 Fortbildungsveranstaltungen
2.1.2.6 Schulinterne Abschlussturniere
2.1.2.7 Abschlussturnier
2.1.2.8 Evaluation
2.2 Kooperationspartner
2.2.1 Deutsche Sporthochschule Köln
2.2.2 Intersack Knabbergebäck GmbH & Co. KG
2.2.3 Stoffels Media Consulting
2.2.4 a.i.d. infodienst e. V.
2.2.5 CMA – Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH
2.2.6 Bezirksregierung Köln
2.2.7 Freunde und Förderer
2.2.8 Schirmherr
2.3 Chronologische Entwicklung
2.3.1 Phase I (Pilotphase)
2.3.1.1 Projektinhalte und Unterstützung der Schulen
2.3.1.2 Durchführung und Organisation
2.3.1.3 Ergebnisse der Evaluation der Phase I
2.3.1.4 Ergebnisse der Öffentlichkeitsarbeit
2.3.1.5 Sonstige Ergebnisse und Zusammenfassung
2.3.2 Phase II
2.3.2.1 Projektinhalte und Unterstützung der Schulen
2.3.2.2 Durchführung und Organisation
2.3.2.3 Ergebnisse der Evaluation der Phase II
2.3.2.4 Ergebnisse der Öffentlichkeitsarbeit
2.3.2.5 Sonstige Ergebnisse und Zusammenfassung
2.3.3 Phase III
2.3.3.1 Projektinhalte und Unterstützung der Schulen
2.3.3.2 Durchführung und Organisation
2.3.3.3 Ergebnisse der Evaluation der Phase III
2.3.3.4 Auszeichnungen
2.3.3.5 Ergebnisse der Öffentlichkeitsarbeit
2.3.3.6 Sonstige Ergebnisse und Zusammenfassung
2.3.4 Phase IV
2.3.4.1 Projektinhalte und Unterstützung der Schulen
2.3.4.2 Durchführung und Organisation
2.3.4.3 Ergebnisse der Evaluation der Phase IV
2.3.4.4 Auszeichnungen
2.3.4.5 Ergebnisse der Öffentlichkeitsarbeit
2.3.4.6 Sonstige Ergebnisse und Zusammenfassung
2.3.5 Phase V und „Fit am Ball 3000“
2.3.5.1 Projektinhalte und Unterstützung der Schulen
2.3.5.2 Durchführung und Organisation
2.3.5.3 Ergebnisse der Evaluation der Phase V
2.3.5.4 Auszeichnungen
2.3.5.5 Ergebnisse der Öffentlichkeitsarbeit
2.3.5.6 Sonstige Ergebnisse und Zusammenfassung
2.3.6 Phase VI und „Fit am Ball Africa“
2.3.6.1 Projektinhalte und Unterstützung der Schulen
2.3.6.2 Durchführung und Organisation
2.3.6.3 Ergebnisse der Evaluation der Phasen VI
2.3.6.4 Ergebnisse der Öffentlichkeitsarbeit
2.3.6.5 Sonstige Ergebnisse und Zusammenfassung
2.3.7 Phase VII und „Die Spendenwanderung“
2.3.7.1 Projektinhalte und Unterstützung der Schulen
2.3.7.2 Durchführung und Organisation
2.3.7.3 Ergebnisse der Evaluation der Phasen VII
2.3.7.4 Ergebnisse der Öffentlichkeitsarbeit
2.3.7.5 Sonstige Ergebnisse und Zusammenfassung
2.3.8 Phase VIII und „Das längste Freundschaftsband der Welt“
2.3.8.1 Projektinhalte und Unterstützung der Schulen
2.3.8.2 Durchführung und Organisation
2.3.8.3 Ergebnisse der Evaluation der Phase VIII
2.3.8.4 Ergebnisse der Öffentlichkeitsarbeit
2.3.8.5 Sonstige Ergebnisse und Zusammenfassung
2.3.9 Phase IX
2.3.9.1 Projektinhalte und Unterstützung der Schulen
2.3.9.2 Durchführung und Organisation
2.3.9.3 Ergebnisse der Evaluation der Phase IX
2.3.9.4 Ergebnisse der Öffentlichkeitsarbeit
2.3.10 Zusammenfassung Phase X
2.4 Zusammenfassung und abgrenzende Strukturmerkmale
3. Begriffliche und konzeptionelle Grundlagen
3.1 Public-Private-Partnership
3.1.1 Definition und Abgrenzung von PPP
3.1.2 Chancen und Risiken von PPP
3.2 Corporate Social Responsibility
3.2.1 Definitionen und Abgrenzungen
3.2.2 CSR als Motivation für PPP
3.3 Projektmanagement
3.3.1 Definitionen und Abgrenzungen
3.3.2 PM als integraler Bestandteil von PPP
3.4 Principal-Agent-Theory
3.4.1 Definition und Erläuterung
3.4.2 Kritische Würdigung
3.4.3 Anwendung auf das PPP und das Projektmanagement
3.5 Anwendung des theoretischen Teils auf „Fit am Ball“
4. Forschungsfragen und Thesenbildung
4.1 Forschungsfragen zur qualitativen Untersuchung
4.2 Forschungsfragen und Thesen zur quantitativen Untersuchung
5. Methodik
5.1 Wissenschaftstheoretischer Hintergrund
5.2 Begründung und Aufbau des methodischen Vorgehens
5.3 Methodisches Vorgehen der qualitativen Befragung
5.3.1 Auswertungsverfahren
5.3.1.1 Erste Stufe: Festlegung des Materials
5.3.1.2 Zweite Stufe: Analyse der Entstehungssituation
5.3.1.3 Dritte Stufe: Formale Charakteristika des Materials
5.3.1.4 Vierte Stufe: Richtung der Analyse
5.3.1.5 Fünfte Stufe: Theoriegeleitete Differenzierung der Fragestellung
5.3.1.6 Sechste Stufe: Bestimmung der Analysetechnik
5.3.1.7 Siebte Stufe: Definition der Analyseeinheit
5.3.1.8 Achte Stufe: Analyse des Materials
5.3.1.9 Neunte Stufe: Interpretation
5.3.2 Vorstellung der Experten
5.3.2.1 Experte A
5.3.2.2 Experte B
5.3.2.3 Experte C
5.3.2.4 Experte D
5.3.2.5 Experte E
5.3.3 Darstellung des Fragebogens
5.4 Methodisches Vorgehen der quantitativ-statistischen Befragung
5.4.1 Auswertungsverfahren und statistische Verfahren
5.4.2 Darstellung des Fragebogens
5.4.3 Befragungsablauf
5.5 Methodenkritik
6. Auswertung der qualitativen Befragung
6.1 Einzelbeurteilungen der Fragebögen
6.4.1 Experte A
6.4.2 Experte B
6.4.3 Experte C
6.4.4 Experte D
6.4.5 Experte E
6.2 Zusammenfassende Bewertung/ Diskussion
7. Auswertung der quantitativ-statistischen Befragung
7.1 Deskriptive Auswertung
7.2 Korrelationen und Zusammenhänge
7.2.1 Filter nach Schulformen
7.2.1 Filter nach Funktion
7.2.3 Filter nach sozio-ökonomischen Umfeld
7.2.4 Sonstige Zusammenhänge
7.3 Zusammenfassende Bewertung/ Diskussion
8. Auswertung in Bezug auf die Thesen und konzeptionellen Grundlagen
8.1 Auswertung der qualitativen Expertenbefragung in Bezug auf die Forschungsfragen und Thesen
8.2 Auswertung der quantitativen Schulbefragung in Bezug auf die Forschungsfragen und Thesen
8.3 Implikationen durch den Ansatz der Principal-Agent-Theory
8.3.1 Induktion der Ergebnisse durch die Principal-Agent-Theory
8.3.2 Anwendbarkeit der Principal-Agent-Theory im Rahmen von PPPs
9. Abschlussbetrachtung und Fazit
10. Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit untersucht anhand des Schulsportprojekts „Fit am Ball“, ob Public-Private-Partnership (PPP)-Modelle zur Lösung gesellschaftlicher Probleme, konkret der Prävention von Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen, beitragen können. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Wirksamkeit, Struktur und Akzeptanz solcher Kooperationen zwischen privaten und öffentlichen Akteuren aus Sicht der beteiligten Experten sowie der teilnehmenden Schulen.
1.2 Zielsetzung dieser Arbeit
Den skizzierten Rahmenbedingungen des gesellschaftlichen Problems Übergewicht, die damit verbundene Forderung nach Präventivmaßnahmen bei gleichzeitigem Ausbleiben flächendeckender Maßnahmen durch die öffentliche Hand steht die konkrete Maßnahme „Fit am Ball“ als eine von wenigen Aktivitäten gegenüber, die privat finanziert und initiiert wurde, über ein großes Netzwerk aus weiteren privaten und öffentlichen Akteuren verfügt, in der Teilnehmerzahl und der Durchführungszeit sich von anderen Projekten erheblich unterscheidet und dabei inhaltlich einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt. Die sich dieser Beobachtung anschließende Frage ist, ob sich PPP-Projekte wie „Fit am Ball“ tatsächlich dazu eignen, einem gesellschaftlichen Problem wie Übergewicht entgegenzuwirken.
Aufbauend auf der Feststellung, dass die Einzigartigkeit ein besonderes Merkmal der PPP ist (Budäus D. , 2004), muss hier zunächst die Feststellung erfolgen, wie das Projekt „Fit am Ball“ genau strukturiert ist, welche Ziele es verfolgt und welche Ergebnisse es liefert. Aufgrund der Zusammenarbeit von privaten und öffentlichen Institutionen auf Seiten der Projekt-Anbieter stellen sich zudem die Fragen nach der Motivation zur Zusammenarbeit, der (vertraglichen) Ausgestaltung und Kontrollmechanismen sowie Verteilung der Zuständigkeitsbereiche.
Auf der anderen Seite stehen dem kleinen Kreis von Projektanbietern zahlreiche potentielle Projektrezipienten - hier Schulen - gegenüber. Hierbei stellt sich die Frage, ob sich die Schulen als verantwortlich für Gegenmaßnahmen zu gesellschaftlichen Problemen sehen und welche Schwierigkeiten sie haben, solche Maßnahmen durchzuführen. Daran schließt sich die Frage an, ob die Schulen auf das Angebot „Fit am Ball“ zurückgreifen, und wenn ja, warum? Führt man diese Analyse des Projektes und die Einschätzung der potentiellen Projektrezipienten zusammen, kann sich der Frage angenähert werden, ob Projekte wie „Fit am Ball“ als geeignete Maßnahme anerkannt werden können. Darüber hinaus kann davon abgeleitet werden, welche Kriterien zur Durchführung sich herauskristallisieren, um solche Maßnahmen in dieser Konstellation generell durchzuführen.
1 EINLEITUNG: Einleitung in die Thematik der PPP im Bildungsbereich und Formulierung der Forschungsfragen.
2 PROJEKT „FIT AM BALL“: Detaillierte chronologische Dokumentation und Beschreibung der Strukturen des Projekts „Fit am Ball“.
3 BEGRIFFLICHE UND KONZEPTIONELLE GRUNDLAGEN: Herleitung und theoretische Einordnung von PPP, CSR und Projektmanagement unter Einbeziehung der Principal-Agent-Theory.
4 FORSCHUNGSFRAGEN UND THESENBILDUNG: Entwicklung der zu untersuchenden Thesen für die qualitative und quantitative Befragung.
5 METHODIK: Darstellung des wissenschaftstheoretischen Hintergrunds und des methodischen Vorgehens der Studie.
6 AUSWERTUNG DER QUALITATIVEN BEFRAGUNG: Analyse und Diskussion der Experteninterviews.
7 AUSWERTUNG DER QUANTITATIV-STATISTISCHEN BEFRAGUNG: Deskriptive Auswertung und statistische Analyse der Schulbefragung.
8 AUSWERTUNG IN BEZUG AUF DIE THESEN UND KONZEPTIONELLEN GRUNDLAGEN: Zusammenführung der Ergebnisse und Validierung der Thesen.
9 ABSCHLUSSBETRACHTUNG UND FAZIT: Fazit der Untersuchung hinsichtlich der Eignung von PPP im Bildungsbereich.
10 ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassender Überblick über die gesamte Arbeit.
Public-Private-Partnership, PPP, Corporate Social Responsibility, CSR, Schulsportförderung, Fit am Ball, Gesundheitsförderung, Prävention, Übergewicht, Projektmanagement, Principal-Agent-Theory, Schulentwicklung, Evaluation, Kooperation, Bildungsbereich
Die Arbeit untersucht die Effektivität und Struktur des langjährigen PPP-Schulsportprojekts „Fit am Ball“ als Lösungsansatz für das gesellschaftliche Problem des Übergewichts bei Kindern.
Die Arbeit verknüpft Konzepte aus dem Public-Private-Partnership, der Corporate Social Responsibility und des Projektmanagements, um deren Anwendbarkeit auf soziale Schulprojekte zu beleuchten.
Das Ziel ist es, zu ermitteln, ob PPP-Modelle wie „Fit am Ball“ als geeignete Strategie zur Förderung von Gesundheit und Bewegung in Schulen dienen können und welche strukturellen Anforderungen dabei bestehen.
Die Autor verwendet einen methodisch kombinierten Ansatz aus einer qualitativen Expertenbefragung der Projektverantwortlichen und einer quantitativ-statistischen Befragung von Schulen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine umfassende Dokumentation des Projektsverlaufs, eine theoretische Einbettung der Konzepte sowie die ausführliche empirische Auswertung beider Befragungen.
Die zentralen Konzepte sind PPP, CSR, Gesundheitsförderung, Projektmanagement und die Prinzipal-Agenten-Theorie als Analyseinstrument für Kooperationen.
Sie dient als Analyseinstrument, um Informationsasymmetrien und Anreizstrukturen zwischen den verschiedenen Projektpartnern (privat/öffentlich) und den Schulen zu identifizieren und zu erklären.
PPP sind als ergänzendes Instrument zur Gesundheitsförderung in Schulen geeignet, erfordern jedoch aufgrund der Komplexität und möglicher Interessenkonflikte eine neutrale Zertifizierung zur Qualitätssicherung.
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