Magisterarbeit, 2004
96 Seiten, Note: gut
Die Arbeit untersucht zwei Textabschnitte aus Fachbüchern des Pferdesports und vergleicht sie in sprachwissenschaftlicher und historischer Perspektive. Die Arbeit analysiert sprachliche Besonderheiten und Entwicklungen im Laufe der Zeit, wobei der Fokus auf Textstruktur, Syntax, Lexik und Fachsprache liegt.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Zielsetzung, den Untersuchungsgegenstand und die Methodik der Arbeit erläutert. Im zweiten Kapitel werden die Textpragmatik und die historische Einordnung der beiden Texte behandelt. Kapitel drei widmet sich der Textsorte und untersucht die Gliederungsstrukturen und Gestaltungsmerkmale der Texte. Die Textkohäsion wird im vierten Kapitel analysiert, wobei die Rekurrenz, der Artikelgebrauch und die explizite Textverknüpfung betrachtet werden. Das fünfte Kapitel beschäftigt sich mit der Syntax und Interpunktion der Texte. Im sechsten Kapitel werden die Fachsprache und der Fachwortschatz der Texte analysiert, wobei auch der Einfluss des Englischen auf die deutsche Sprache im Pferdesport untersucht wird. Schließlich wird im siebten Kapitel ein zusammenfassender Vergleich beider Texte in den untersuchten Kategorien durchgeführt. Die Arbeit endet mit einem Literaturverzeichnis und einem Anhang, der die Textmaterialien, eine grammatische Analyse und eine Lesetestreihe enthält.
Fachtext, Pferdesport, Textpragmatik, Historische Sprachwissenschaft, Textanalyse, Textsorte, Textkohäsion, Syntax, Interpunktion, Fachsprache, Fachwortschatz, Vergleichende Analyse, Sprachhistorische Entwicklungen.
Die Texte wandelten sich von einer elitären, oft komplizierten Fachsprache hin zu didaktisch aufbereiteten, reich illustrierten Anleitungen für ein breiteres Publikum.
Der Text von 1817 nutzt oft komplexe Satzgefüge und eine altertümliche Interpunktion, während der Text von 1997 deutlich kürzere Sätze und eine direktere Ansprache verwendet.
Im Text von 1997 (Westernreiten) zeigt sich ein starker Einfluss englischer Fachbegriffe, die in den deutschen Wortschatz integriert wurden, was 1817 noch nicht der Fall war.
1817 richtete sich die "Reitkunst" an den Adel und das Militär. 1997 zielt "Westernreiten Step by Step" auf den Breitensport und Freizeitreiter ab.
Diese Theorie wird genutzt, um die Gliederungsstrukturen und das erwartete Wissen der Leser in den verschiedenen Epochen zu vergleichen.
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