Bachelorarbeit, 2015
54 Seiten, Note: 1,7
Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft
Diese Arbeit befasst sich mit der Darstellung von Gewalt in dystopischen Werken und deren moralischen Bewertungen. Sie analysiert die soziologische Debatte über die menschliche Gewalt und untersucht, ob Gewalt und Gewalttätigkeit noch zeitgemäß sind.
Das erste Kapitel beleuchtet die soziologische Debatte über die menschliche Gewalt und stellt aktuelle Forschungsarbeiten zum Thema vor. Es werden verschiedene Theorien und Perspektiven auf die Entstehung und Entwicklung von Gewalt in der Geschichte beleuchtet.
Das zweite Kapitel widmet sich der Definition und Abgrenzung des Begriffs "Dystopie" und analysiert die Merkmale dieser literarischen Gattung. Es werden verschiedene Arten von Gewalt und Gewaltdarstellungen in Dystopien untersucht, wobei der Fokus auf den Aspekt der Gewaltästhetik liegt.
Das dritte Kapitel befasst sich mit dem Triumph der humanistischen Tradition. Hier werden die Auswirkungen von Gewalt auf die menschliche Natur und die Möglichkeiten einer gewaltfreien Gesellschaft diskutiert.
Dystopie, Gewalt, Gewaltästhetik, Moral, Humanismus, Soziologie, Literatur, Literaturanalyse, Gewaltforschung.
Verglichen werden die Klassiker „1984“ (Orwell) und „Wir“ (Samjatin) mit dem modernen Werk „The Hunger Games“ (Collins).
Physische Gewalt umfasst direkte körperliche Misshandlung, während psychische Gewalt Manipulation, Überwachung und die Zerstörung der Individualität beschreibt.
Dies beschreibt die bewusste literarische Darstellung von Gewalt, die über die bloße Handlung hinausgeht und moralische oder gesellschaftskritische Implikationen hat.
Die Arbeit untersucht, wie sich die moralische Bewertung von Gewalt über die Jahrzehnte gewandelt hat und was dies für unser heutiges Verständnis von Humanismus bedeutet.
Staatsgewalt dient in Dystopien dazu, die totale Kontrolle über die Bevölkerung zu sichern und jeglichen Widerstand im Keim zu ersticken.
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