Bachelorarbeit, 2015
57 Seiten, Note: 2,5
1. Theoretische Grundlagen chronischer Krankheiten
1.1 Definition: Chronische Krankheit
1.2 Ursachen zunehmender Chronizität
1.3 Auswirkungen und Folgen chronischer Krankheiten
1.3.1 Auswirkungen auf die Arbeitswelt
1.3.2 Auswirkungen auf das Privatleben
1.4 Copingstrategien
2. Möglichkeiten des Betrieblichen Eingliederungsmanagements
2.1 Betriebliches Gesundheitsmanagement
2.2 Betriebliches Eingliederungsmanagement
2.2.1 Betriebliche Wiedereingliederung
2.2.2 Stufenweise Wiedereingliederung
2.3 Krankenrückkehrgespräch
3. Die Rolle der Führungskraft im Wiedereingliederungsprozess
3.1 Vorbereitung der Rückkehr
3.2 Wiedereingliederungsgespräch
3.3 Rückkehr an den Arbeitsplatz
3.4 Begleitung im Arbeitsprozess
3.4.1 Soziale Unterstützung durch Kollegen
3.4.2 Tutoren- oder Mentorenprogramm
3.5 Exkurs: Karriereplanung
3.5.1 Vergütungssystem und Zielvereinbarung
3.5.2 Personalentwicklung
4. Anforderungen an die Führungskraft im Wiedereingliederungsprozess
4.1 Grundsätze
4.2 Kompetenzen der Führungskraft
4.3 Führungsbeziehung und Führungspersönlichkeit
4.4 Grenzen der Führungskraft
4.4.1 Unterstützungsangebote für Führungskräfte
4.4.2 Negativbeispiel
4.4.3 Führungsdilemmata
Diese Bachelorarbeit untersucht die zentrale Rolle von Führungskräften bei der Wiedereingliederung chronisch kranker Mitarbeiter in den Arbeitsprozess und beleuchtet Strategien, wie diese Herausforderung konstruktiv bewältigt werden kann.
3.2 Wiedereingliederungsgespräch
Das Wiedereingliederungsgespräch ist ein zentrales Führungsinstrument. So erleichtern aktive Kommunikationsprozesse den Umgang mit dem Rehabilitanden und der Kollegen untereinander. Das bedeutet, dass eine möglichst unkomplizierte und regelmäßige Kommunikation zwischen Mitarbeiter und Vorgesetzten stattfinden soll. So können auch schwierige oder Tabu besetzte Themen schnell angesprochen werden, und es entstehen keine Ängste vor negativen Konsequenzen.
Das Wiedereingliederungsgespräch wird in der Regel noch während der Arbeitsunfähigkeit und vor der geplanten Wiedereingliederung geführt. So können sich alle Beteiligten rechtzeitig auf den Wiedereingliederungsprozess vorbereiten. Das Gespräch dient dazu, Vertrauen in und Klarheit über die Einsatzfähigkeit des Mitarbeiters zu schaffen. Es sollte ein kooperativer Austausch zwischen dem Vorgesetzten und dem Rehabilitanden stattfinden. Eine präzise Ausdrucksweise und eine wertschätzende Haltung sind Grundlagen für ein erfolgreiches Wiedereingliederungsgespräch. Hierbei kann der Vorgesetzte auf verschiedene Kommunikationstechniken zurückgreifen; einige relevante Techniken werden im weiteren Verlauf berücksichtigt.
Das Gespräch sollte seitens der Führungskraft terminiert und wichtige Inhalte sollten schriftlich festgehalten werden. Auf eine angemessene Raumausstattung und Sitzordnung ist zu achten, damit sich beide Parteien wohlfühlen. Ob das Gespräch zielorientiert und erfolgreich geführt wird, hängt auch von der Einstellung und den Werten der Beteiligten ab. Diese können nicht trainiert werden und gehören zur jeweiligen persönlichen Grundhaltung beider Parteien. Dazu gehört auch der Gesprächsstil des Vorgesetzten, welcher nicht trainiert, aber reflektiert werden kann (vgl. Hossiep et al. 2008, S. 20).
Um ein mitarbeiterorientiertes Gespräch zu führen, sollte sich der Vorgesetzte nondirektiv verhalten. Das bedeutet, dass er sich zurücknimmt, sich an den Aussagen des Mitarbeiters orientiert und die von ihm vorgegebenen Inhalte aufgreift.
1. Theoretische Grundlagen chronischer Krankheiten: Dieses Kapitel definiert chronische Krankheiten, beleuchtet deren Ursachen sowie Auswirkungen auf die Arbeitswelt und das Privatleben der Betroffenen.
2. Möglichkeiten des Betrieblichen Eingliederungsmanagements: Es werden verschiedene Instrumente wie das Betriebliche Gesundheitsmanagement und das BEM vorgestellt, um krankheitsbedingte Fehlzeiten aktiv zu reduzieren.
3. Die Rolle der Führungskraft im Wiedereingliederungsprozess: Das Kapitel analysiert die Aufgaben der Führungskraft bei der Vorbereitung, dem Gespräch und der Begleitung eines Mitarbeiters während der Rückkehr.
4. Anforderungen an die Führungskraft im Wiedereingliederungsprozess: Hier werden notwendige Kompetenzen, Verhaltensgrundsätze sowie die Grenzen der Führungskraft bei der professionellen Wiedereingliederung diskutiert.
Wiedereingliederung, Führungskraft, Chronische Krankheit, Betriebliches Eingliederungsmanagement, BEM, Arbeitswelt, Gesundheit, Sozialkompetenz, Personalentwicklung, Fehlzeiten, Rehabilitation, Führungskompetenz, Konfliktmanagement, Kommunikation, Gesundheitspolitik
Die Arbeit untersucht die Aufgabe und Verantwortung von Führungskräften bei der Wiedereingliederung von Mitarbeitern, die an chronischen Krankheiten leiden.
Die zentralen Themen umfassen die Definition chronischer Krankheiten, die Instrumente des Betrieblichen Eingliederungsmanagements, die Anforderungen an Führungspersonal und die Notwendigkeit von Soft Skills in diesem Prozess.
Das Ziel ist es, aufzuklären, wie Unternehmen und Führungskräfte die Wiedereingliederung chronisch kranker Mitarbeiter konstruktiv und menschlich gestalten können, um deren Arbeitskraft zu erhalten.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Analyse der aktuellen Fachliteratur und des Forschungsstandes, ergänzt durch Praxisbeispiele zur Veranschaulichung der theoretischen Konzepte.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, Möglichkeiten des BEM, die spezifische Rolle der Führungskraft und die praktischen Anforderungen an diese, inklusive unterstützender Maßnahmen und Umgang mit Konflikten.
Wiedereingliederung, Führungskraft, Chronische Krankheit, BEM, Arbeitswelt, Gesundheit und Personalentwicklung.
Es wird als ein zentrales Führungsinstrument bezeichnet, das durch aktives Zuhören und Wertschätzung Vertrauen schafft und als Basis für eine erfolgreiche Reintegration dient.
Das Krankenrückkehrgespräch steht laut der Arbeit häufig im Widerspruch zu Datenschutzbestimmungen und Mindestanforderungen, da es den Mitarbeiter unter Druck setzt und eher vom Arbeitgeber kontrolliert wird.
Eine gesundheitsorientierte Unternehmenskultur ist essenziell, da sie der Führungskraft erst den nötigen Handlungsspielraum gibt, um Mitarbeiter effektiv bei der Rückkehr zu unterstützen.
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