Bachelorarbeit, 2016
92 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Vorgehensweise
2. Erfolgsgrößen bei der Internationalisierung eines Unternehmens
2.1 Internationalisierung als strategische Managementaufgabe
2.1.1 Strategisches Management
2.1.2 Internationalisierung
2.2 Kritische Erfolgsfaktoren
2.2.1 Die Bedeutung von Erfolg
2.2.2 Der Begriff der strategischen Erfolgsfaktoren
2.2.3 Die Systematisierung der Erfolgsfaktoren
2.2.4 Erfolgsfaktoren als Marktauswahlkriterien
2.3 Markteintrittsstrategien
3. Auslandsvermarktung im Sport
3.1 Globalisierung und Internationalisierung des Profisports
3.1.1 Besonderheiten des Sports
3.2 Gründe für eine Auslandsvermarktung von Sportorganisationen
3.3 Übertragung des Erfolgsfaktorenkonzepts auf den Sport
3.3.1 Erfolgsfaktoren professioneller Sportorganisationen
3.3.2 Kritische Erfolgsfaktoren bei der Vermarktung nationaler Sportligen im Ausland
3.3.3 Systematisierung kritischer Erfolgsfaktoren bei der Vermarktung nationaler Sportligen im Ausland
3.4 Markteintrittsstrategien bei der Auslandsvermarktung im Sport
4. Erfolgsfaktoren und Implikationsempfehlungen für die Deutsche Fußball Bundesliga
4.1 Aktuelle Situation
4.1.1 Vergleich mit der englischen Premier League
4.2 Kritische Erfolgsfaktoren der Deutschen Fußball Bundesliga für die Vermarktung im Ausland
4.2.1 Externe Erfolgsfaktoren
4.2.2 Interne Erfolgsfaktoren
4.3 Handlungsempfehlungen für die Deutsche Fußball Liga GmbH und ihre Vereine
5. Fazit und Ausblick
Diese Bachelorarbeit analysiert die kritischen Erfolgsfaktoren für die Internationalisierung nationaler Sportligen und leitet daraus konkrete Handlungsempfehlungen für die Deutsche Fußball Bundesliga ab, um den Rückstand auf international führende Ligen zu verringern.
3.1.1 Besonderheiten des Sports
Bevor man mit der Übertragung wirtschaftswissenschaftlicher Konzepte auf den Sport beginnt und sich mit den verschiedenen Möglichkeiten eines Eintritts in fremde Märkte beschäftigt, muss man sich der Besonderheiten des Sports und den Unterschieden zu anderen Gebieten der Wirtschaft bewusst sein.80
Der Sportmarkt selbst lässt sich in zwei Kategorien unterteilen. Dem Markt für bewegungsaktiven Konsum (Sportler) steht der Markt für bewegungspassiven Konsum in Form von Zuschauern gegenüber. In dieser Arbeit kommt vor allem dem passiven Konsum eine übergeordnete Bedeutung zu, da der Spitzensport auf die Vermarktung seiner sportlichen Leistung an den Zuschauer abzielt.81 Die erste Besonderheit stellt der Wettbewerb im Sport dar, der meistens von Ligen geregelt und beaufsichtigt wird.82 Der Sport zielt dabei anders als die freie Marktwirtschaft auf limitierte Ligen und die möglichst gleichmäßige Aufteilung der Ressourcen ab.83 Ein weiterer Unterschied ist die sogenannte „assoziative Konkurrenz“, die besagt, dass Vereine in sportlicher Hinsicht zwar miteinander konkurrieren, die Zusammenarbeit auf der anderen Seite jedoch zwingend erforderlich ist, damit ein Wettkampf zustande kommt und die Vermarktung einer Liga erfolgreich vorangetrieben werden kann.84 Obwohl viele Sportvereine inzwischen erkannt haben, wie wichtig ein gesundes Wirtschaften für den sportlichen Erfolg ist, sind ökonomische Ziele weiterhin dem sportlichen Erfolg untergeordnet.85 Darüber hinaus werden Sportorganisationen von der Öffentlichkeit ganz anders wahrgenommen als wirtschaftliche Unternehmen. Dies liegt daran, dass der Sport sowohl popularisiert als auch emotionalisiert, was dazu führt, dass Entscheidungen von Sportorganisationen häufig eine erhöhte Aufmerksamkeit zuteilwird.86
1. Einleitung: Dieses Kapitel liefert eine Einführung und formuliert die Ziele der Bearbeitung sowie einen Überblick über den Inhalt der Arbeit.
2. Erfolgsgrößen bei der Internationalisierung eines Unternehmens: Das Kapitel vermittelt die theoretischen Grundlagen des strategischen Managements und der Erfolgsfaktorenforschung als Basis für das Verständnis der Internationalisierung.
3. Auslandsvermarktung im Sport: Hier wird der Status der Internationalisierung im Sport beleuchtet und das Erfolgsfaktorenkonzept durch die Einbindung sportspezifischer Besonderheiten auf Organisationen übertragen.
4. Erfolgsfaktoren und Implikationsempfehlungen für die Deutsche Fußball Bundesliga: Das Kapitel analysiert die aktuelle Lage der Bundesliga im internationalen Vergleich und leitet daraus notwendige Maßnahmen zur Stärkung der Auslandsvermarktung ab.
5. Fazit und Ausblick: Die Erkenntnisse der Bachelorarbeit werden zusammengefasst und ein Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Themenbereichs gegeben.
Auslandsvermarktung, Sportmanagement, Erfolgsfaktoren, Internationalisierung, Deutsche Fußball Bundesliga, Markteintrittsstrategien, TV-Rechte, Markenführung, Sportmerchandising, Wettbewerbsvorteile, Sportorganisationen, Globalisierung, Fanbindung, Strategisches Management.
Die Arbeit untersucht die kritischen Erfolgsfaktoren, die für eine langfristig erfolgreiche Auslandsvermarktung nationaler Sportligen notwendig sind, und wendet diese Erkenntnisse auf die Deutsche Fußball Bundesliga an.
Zu den zentralen Feldern gehören die betriebswirtschaftliche Erfolgsfaktorenforschung, die Besonderheiten des Sportmarktes, Internationalisierungsstrategien von Unternehmen und spezifische Vermarktungsansätze im Profifußball.
Das Ziel ist es, ein theoretisch fundiertes Konzept zur Internationalisierung von Sportligen zu erstellen, um der Deutschen Fußball Liga GmbH konkrete Handlungsempfehlungen zur Aufholjagd gegenüber anderen europäischen Topligen zu bieten.
Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse theoretischer Konzepte der Betriebswirtschaftslehre, die systematisch auf den Kontext des Sportmanagements übertragen und durch eine vergleichende Analyse (u.a. Premier League) ergänzt werden.
Der Hauptteil widmet sich der Übertragung des Erfolgsfaktorenkonzepts auf den Sport, der Systematisierung dieser Faktoren und der Identifikation spezifischer Erfolgsfaktoren für die deutsche Bundesliga.
Wesentliche Begriffe sind hierbei Auslandsvermarktung, strategische Erfolgsfaktoren, Internationalisierung, Markenführung, Markteintrittsstrategien und die Wettbewerbsfähigkeit von Fußballligen.
Das Financial Fairplay soll die finanzielle Stabilität der Vereine sichern und Schuldenberge verhindern, was für eine nachhaltige Internationalisierung und Wettbewerbsfähigkeit als Grundvoraussetzung angesehen wird.
Lokale Helden, wie beispielsweise Spieler aus Asien in der Bundesliga, dienen oft als Türöffner für neue Märkte, da sie kurzfristig das Interesse und die Aufmerksamkeit in ihrer Heimat stark steigern können.
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