Bachelorarbeit, 2015
66 Seiten, Note: 2,8
1. Einleitung
1.1 Problembeschreibung
1.2 Ziel der Thesis
1.3 Verlauf der Thesis
2. Problematik von Klimawandel und Erderwärmung sowie ihre Folgen in der globalen Energiepolitik
2.1 Klimawandel und Erderwärmung im Fokus der Wissenschaft
2.2 Empfehlungen der Vereinten Nationen zur Folgenbegrenzung
2.3 Energiepolitische Umsetzungen in ausgewählten Regionen
2.3.1 Industrienationen
2.3.2 Schwellenländer
2.4 Europäische Union
2.4.1 Frankreich
2.4.2 Großbritannien
2.4.3 Österreich
2.4.4 Polen
2.4.5 Dänemark
2.4.6 Belgien
3. Energiepolitik in der Bundesrepublik Deutschland
3.1 Historische Entwicklung der Energie- und Klimapolitik
3.2 „Energiewende“ und Atomausstieg
3.3 Auswirkungen von Energiewende und Atomausstieg
3.3.1 Stromkonzerne
3.3.2 STEAG
3.3.3 Stadtwerke
3.3.4 Netzbetreiber
3.4 Zukünftige Anforderungen durch die Europäische Union
4. Nutzungsmöglichkeit von nachhaltigen Synergieeffekten bei deutschen Energieversorgungsunternehmen
4.1 Bedeutung der Nachhaltigkeit für die Energiewende
4.2 Gekko – ein gescheitertes Kooperationsmodell
4.3 Tesla und Lichtblick - Beispiel für ein gelungenes Synergiemodell
4.4 Paradigmenwechsel: vom „Consumer“ zum „Prosumer“
4.5 Change Management in Zeiten schnellen Wandels
4.6 Beispiele für mögliche Synergiemodelle
4.6.1 Atomstiftung Deutschland
4.6.2 Stromkonzerne als Großentwickler
4.6.3 STEAG und Stadtwerke
4.6.4 Von der InnovationCity zur Energiemetropole Ruhr
5. Fazit und Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Auswirkungen der deutschen Energiepolitik auf Energieversorgungsunternehmen und deren Eigentümer zu identifizieren. Basierend darauf wird analysiert, wie durch gezielte Maßnahmen, wie etwa Kooperationen, nachhaltige Synergieeffekte erzielt werden können, um die negativen Folgen der Energiewende abzumildern und neue Zukunftsperspektiven für die Unternehmen zu schaffen.
4.2 Gekko – ein gescheitertes Kooperationsmodell
Im Jahr 2008 war Grundsteinlegung für das Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle, kurz Gekko genannt, in Hamm/Westfalen im Beisein der Bundeskanzlerin Angela Merkel. Seinerzeit hielt man ein modernes Steinkohlekraftwerk, das veraltete Kohleblöcke ablösen sollte, für Zukunftstechnologie.
Eigentlich wäre die Bauherren-Struktur auch ein gutes Beispiel für Synergieeffekte unter Energieversorgungsunternehmen: neben der RWE beteiligten sich 23 regionale Stadtwerke an dem Projekt. RWE besaß als international tätiger Großkonzern das Knowhow, um ein Projekt dieser Größe umzusetzen, die Stadtwerke steuerten nicht nur einen finanziellen Anteil an den Baukosten bei; sie sicherten sich damit auch – vermeintlich - Anspruch auf Versorgung mit preiswerter Energie.
Nur sieben Jahre später ist das Kraftwerksprojekt zu einem Beispiel geworden, wie sich ein Zukunftsprojekt in das genaue Gegenteil verwandeln kann.
1. Einleitung: Beschreibt die globale Vernetzung und die durch den Klimawandel sowie den Atomausstieg verursachten Herausforderungen für deutsche Energieversorger.
2. Problematik von Klimawandel und Erderwärmung sowie ihre Folgen in der globalen Energiepolitik: Analysiert wissenschaftliche Grundlagen und internationale Ansätze zur Begrenzung des Klimawandels, inklusive der EU-Vorgaben.
3. Energiepolitik in der Bundesrepublik Deutschland: Untersucht die deutsche Energiehistorie, die Auswirkungen der Energiewende auf Versorger wie RWE und STEAG sowie die Rolle der Netzbetreiber.
4. Nutzungsmöglichkeit von nachhaltigen Synergieeffekten bei deutschen Energieversorgungsunternehmen: Erörtert Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung durch Kooperationen, neue Geschäftsmodelle wie das Prosumer-Konzept und innovative Change-Management-Ansätze.
5. Fazit und Ausblick: Kritische Reflexion der bisherigen Energiewende-Politik und Ausblick auf notwendige strategische Neuausrichtungen der Energieversorger.
Energiewende, Energieversorgungsunternehmen, Klimawandel, Nachhaltigkeit, Synergieeffekte, Stromkonzerne, Stadtwerke, Atomausstieg, Erneuerbare Energien, Prosumer, Energiepolitik, Netzbetreiber, Change Management, CO2-Reduktion, Energiemetropole Ruhr
Die Arbeit befasst sich mit den wirtschaftlichen Auswirkungen der deutschen Energiepolitik auf Energieversorgungsunternehmen und untersucht Wege, wie diese Unternehmen durch Kooperationen und neue Geschäftsmodelle zukunftsfähig bleiben können.
Die zentralen Themen sind die Folgen des Klimawandels, der deutsche Atomausstieg, die Herausforderungen für Stromkonzerne und Stadtwerke sowie das Potenzial für Synergien und technologische Innovationen.
Das Ziel ist es, Auswirkungen auf Energieversorger und Eigentümer zu identifizieren und aufzuzeigen, wie durch geeignete Maßnahmen und Synergieeffekte die negativen Folgen der Energiewende abgefedert werden können.
Die Arbeit nutzt eine Literatur- und Datenanalyse sowie Fallstudien zu spezifischen Projekten (z.B. Gekko, Tesla/Lichtblick) und Unternehmen, um die theoretischen Erkenntnisse mit der praktischen Marktsituation zu verknüpfen.
Der Hauptteil analysiert die historische Entwicklung der Energiepolitik, die aktuelle Krisensituation der deutschen Versorger, europäische Anforderungen und konkrete Lösungsansätze wie die "Kraft der zwei Systeme" oder virtuelle Kraftwerke.
Begriffe wie Energiewende, Nachhaltigkeit, Prosumer, Synergieeffekte und die Transformation von Geschäftsmodellen stehen im Fokus.
Gekko dient als Negativbeispiel für ein Gemeinschaftsprojekt, das durch Baufehler und fehlendes Krisenmanagement zu einer hohen finanziellen Belastung für beteiligte Stadtwerke wurde und die Grenzen unreflektierter Kooperationen aufzeigt.
Es verknüpft innovative Hardware (Stromspeicher) mit intelligenter Software ("Schwarmdirigent"), um Haushalte aktiv in das Energiemanagement einzubinden und so ökonomische Vorteile für alle Beteiligten zu schaffen.
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