Masterarbeit, 2015
32 Seiten, Note: 2,3
I. Einleitung
II. Theoretischer Teil
1. Definition des Begriffs Medium
2. Medien im Alltag von Kindern und Jugendlichen
3. Medienkompetenz als Erziehungsziel
III. Praktischer Teil
4. Mediendidaktische Konzeptionen
4.1. Medienintegration – eine Frage des Habitus der Lehrkräfte
4.2. Zur Wirksamkeit von Medien im Unterricht
4.3. Intermedialität und Unterricht
4.4. Symmedialer Unterricht
5. Didaktische Überlegungen zum Einsatz von Medien im Unterricht
5.1. Situation und Bedürfnis als entscheidende Faktoren des Lernens mit Medien anhand eines exemplarischen Beispiels
5.2. Möglichkeiten audiovisueller Medien im Unterricht
5.3. Internetnutzung im Unterricht
IV. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht das Zusammenspiel von mediendidaktischen Konzepten und der Vermittlung von Medienkompetenz im schulischen Unterricht. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie Schülerinnen und Schüler durch den gezielten und bewussten Medieneinsatz zu einem kritischen Umgang mit Medien befähigt werden können und welche Rolle der Habitus der Lehrkräfte bei der Integration dieser Konzepte spielt.
3. Medienkompetenz als Erziehungsziel
Erzieherische Akte können und müssen im Hinblick auf Medien erfolgen, denn Medien sind per se keine pädagogischen Einrichtungen. Das heißt, Medien transportieren nicht durch sich selbst erwünschte pädagogische Resultate, es sei denn, es handelt sich um konkrete Lern- oder Bildungsmedien. Im Umgang mit Medien ist daher von Medienkompetenz als dem wichtigsten Schlagwort die Rede.
Der Kompetenzbegriff ist in der Erziehungswissenschaft allgegenwärtig und hat den Qualifikationsbegriff längst abgelöst. Man spricht von Lesekompetenz, Sozialkompetenz, Kommunikationskompetenz etc. Den Hintergrund für diese Begriffswahl stellt der gesellschaftliche Wandel der letzten Jahrzehnte dar, der der Auffassung ist, dass ein junger Mensch befähigt werden müsse, sich in den ganz unterschiedlichen Lebenslagen zurechtzufinden. Man spricht auch von der „Individualisierung der Lebenslagen“, denn heute gibt es keine objektiven Voraussagen darüber, wie sich der Lebensweg eines Schülers gestalten wird.
I. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Allgegenwart von Medien und postuliert die Notwendigkeit einer Medienkompetenz, wobei der Ansatz der Ermöglichungsdidaktik für den Unterricht betont wird.
II. Theoretischer Teil: Dieses Kapitel definiert den Begriff des Mediums, analysiert die Mediennutzung im Alltag von Kindern und Jugendlichen und erörtert Medienkompetenz als zentrales Erziehungsziel.
III. Praktischer Teil: Der Hauptteil diskutiert mediendidaktische Konzeptionen wie Medienintegration, Intermedialität und symmedialen Unterricht sowie deren praktische Anwendung im Klassenzimmer anhand situativer Beispiele.
IV. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Medienkompetenz stark vom individuellen Habitus der Lehrkräfte abhängt und betont die Bedeutung einer kritisch-reflexiven Mediennutzung als schulische Aufgabe.
Medienkompetenz, Medienerziehung, Medienintegration, Ermöglichungsdidaktik, Intermedialität, Symmedialer Unterricht, Medienpädagogik, Lehrkräftehabitus, Web 2.0, Digitale Bildung, Lernumgebung, Schulentwicklung, Mediensozialisation, Unterrichtsgestaltung, Medienwirkung.
Die Arbeit befasst sich mit der Schnittstelle zwischen Erziehung und Medieneinsatz, mit dem Ziel, Schülerinnen und Schüler zu einem bewussten, kritischen und kompetenten Umgang mit Medien zu erziehen.
Die zentralen Themen umfassen die Definition von Medienkompetenz, den Einfluss des Habitus von Lehrkräften auf die Mediennutzung im Unterricht sowie didaktische Konzepte wie Intermedialität und symmedialen Unterricht.
Das Hauptziel ist es aufzuzeigen, wie mediendidaktische Konzepte konkret in den Unterricht integriert werden können, um Medienkompetenz als überfachliche Fähigkeit zu fördern.
Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit medienpädagogischer Fachliteratur, Theorien zum Medienbegriff sowie empirische Befunde zu Medienbiografien und dem Lehrerhabitus.
Der Hauptteil widmet sich der Praxis der Mediendidaktik, wobei die Medienintegration, die Bedeutung von Bedürfnissen in Lernsituationen sowie Möglichkeiten des Interneteinsatzes detailliert untersucht werden.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Medienkompetenz, Ermöglichungsdidaktik, Intermedialität, Symmedialität und Mediensozialisation charakterisieren.
Der Habitus der Lehrkraft ist entscheidend, da er die Offenheit oder Distanz gegenüber modernen Medien im Unterricht maßgeblich prägt und somit bestimmt, ob eine erfolgreiche Medienintegration stattfinden kann.
Das Symmediale beschreibt das Verschmelzen und die Verbindung verschiedener Medien, wobei der Computer als zentrales „Symmedium“ fungiert, das Text, Ton, Bild und Film vereint.
Eine situative Lernumgebung ist essenziell, damit Medien nicht um ihrer selbst willen, sondern gezielt und passend zum Lernstoff eingesetzt werden, um echtes entdeckendes Lernen zu fördern.
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