Bachelorarbeit, 2013
44 Seiten, Note: 2,1
1. Einleitung
2. Historische Grundlagen
2.1 Die Kommunistische Umgestaltung von 1949-1978
2.2 Die Reform- und Öffnungspolitik Chinas ab 1978
2.2.1 Landwirtschaftliche Reformen
2.2.2 Reformen im Industriesektor
3. Grundlegende Begriffe und Messkonzepte
3.1 Die Globalisierung der Wirtschaft
3.1.1 Begriffsdefinition und Ursachen der Globalisierung
3.1.2 Messung und Indikatoren
3.2 Einkommensverteilung
3.2.1 Funktionale Einkommensverteilung
3.2.2 Personelle Einkommensverteilung
4. Wirtschaftstheoretische Grundlagen
4.1 Ricardo-Viner-Modell
4.2 Heckscher-Ohlin-Modell
5. Einfluss der Globalisierung der Wirtschaft auf die Einkommensdisparität
6. Mögliche Handlungs- und Lösungsansätze
7. Schussbetrachtungen
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, inwiefern sich das Einkommen und dessen Verteilung in der Volksrepublik China durch die seit 1978 eingeleitete Reform- und Öffnungspolitik sowie die voranschreitende Globalisierung verändert haben.
3.1.1 Begriffsdefinition und Ursachen der Globalisierung
Der Begriff Globalisierung ist sehr umfangreich gestaltet. Er umfasst mehrere Dimensionen, daher ist eine wissenschaftlich einheitliche Definition nicht möglich (vgl. Güida 2007, S. 30; vgl. Holtbrügge & Welge 2006, S. 26). In diesem Abschnitt soll sich aber nur mit dem ökonomischen Bereich, also der Globalisierung der Wirtschaft, sowie deren Ursachen befasst werden. James definiert Globalisierung als „Increasing economic interconnectedness“ (James 2001, S. 1). Aber auch andere Autoren verstehen die Globalisierung als zunehmenden Prozess der Verflechtung. So kann Globalisierung auch als „the gradual integration of economies and societies“ (Gunter & van der Hoeven 2004, S. 7) oder als „phenomenon of increased interaction on a global scale” (van Marrewijk 2002, S. 21) verstanden werden. Der Beginn der Globalisierung liegt schon weiter in der Vergangenheit, als die ersten Seefahrer sich auf den Weg machten die Welt zu bereisen und dabei unbekannte Länder und auch Märkte erschlossen. Mit den großen Schiffen, die ab dem 15. Jahrhundert gebaut wurden, war es nun möglich, Güter über sehr lange Wege zu transportieren und dementsprechend auch Handel zu führen.
1. Einleitung: Vorstellung der Problemstellung, Zielsetzung und des methodischen Vorgehens der Arbeit im Kontext der chinesischen Wirtschaftsreformen.
2. Historische Grundlagen: Überblick über die maoistische Planwirtschaft und den Transformationsprozess hin zur Öffnungspolitik ab 1978 mit Fokus auf Agrar- und Industriereformen.
3. Grundlegende Begriffe und Messkonzepte: Erläuterung der zentralen ökonomischen Begriffe Globalisierung und Einkommensverteilung sowie Einführung der Messmethoden für soziale Ungleichheit.
4. Wirtschaftstheoretische Grundlagen: Darstellung des Außenhandels durch die Modelle von Ricardo-Viner und Heckscher-Ohlin zur Erklärung von Wohlfahrts- und Verteilungseffekten.
5. Einfluss der Globalisierung der Wirtschaft auf die Einkommensdisparität: Empirische Analyse der wachsenden Einkommensschere zwischen urbanen Küstenregionen und dem ländlichen Landesinneren in China.
6. Mögliche Handlungs- und Lösungsansätze: Diskussion politischer Maßnahmen wie Bildungsförderung, Steuersystemänderungen und Transferleistungen zur Minderung sozialer und regionaler Disparitäten.
7. Schussbetrachtungen: Fazit zur Rolle der Globalisierung in China sowie Aufzeigen von Grenzen der Arbeit und Anreizen für zukünftige Forschung.
Globalisierung, China, Einkommensverteilung, Reform- und Öffnungspolitik, Einkommensdisparität, Gini-Koeffizient, Lorenzkurve, Außenhandelsmodelle, Wirtschaftswachstum, Migration, Armutsbekämpfung, Sonderwirtschaftszonen, Marktwirtschaft, Strukturwandel, soziale Ungleichheit.
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der Globalisierung und der Reformpolitik auf die Einkommensverteilung in China seit 1978.
Die zentralen Themen sind die historische wirtschaftliche Entwicklung Chinas, die theoretische Erklärung von Außenhandelsfolgen und die empirische Messung regionaler Einkommensunterschiede.
Das Ziel ist es, den Einfluss von Reform- und Öffnungspolitik auf die Einkommensdisparität innerhalb Chinas sowie die dadurch entstandenen sozialen und regionalen Ungleichheiten herauszustellen.
Die Arbeit nutzt ökonomische Außenhandelsmodelle (Ricardo-Viner, Heckscher-Ohlin) sowie statistische Messinstrumente wie den Gini-Koeffizienten zur Analyse von Verteilungsdaten.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Reformgeschichte, theoretische Grundlagen des Außenhandels und die konkrete empirische Untersuchung der Einkommensschere in China.
Schlüsselwörter sind unter anderem Globalisierung, China, Einkommensdisparität, Gini-Koeffizient, Reformpolitik und regionale Disparitäten.
Die Sonderwirtschaftszonen dienten als Experimentierlabore für marktwirtschaftliche Methoden und beschleunigten die wirtschaftliche Entwicklung in den Küstenregionen, trugen aber gleichzeitig zur regionalen Disparität bei.
Es dient als anschauliches statistisches Maß, um die Zunahme der Einkommensungleichheit über verschiedene Zeitpunkte hinweg zu quantifizieren und mit anderen Ländern zu vergleichen.
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