Bachelorarbeit, 2013
53 Seiten, Note: 1,7
1 Zur Stakeholder-Ansprache in der Nachhaltigkeitsberichterstattung
1.1 Hinführung zum Thema
1.2 Ziel und Fragestellung der Arbeit
1.3 Gang der Arbeit
2 Nachhaltigkeitskommunikation als gesellschaftliche Erwartung
2.1 Nachhaltigkeit als Reaktion auf gesellschaftliche Ansprüche
2.2 Nachhaltigkeit in der Unternehmenskommunikation
2.3 Berichterstattung als Instrument der Nachhaltigkeitskommunikation
3 Stakeholder-Fokus in der Nachhaltigkeitsberichterstattung
3.1 Der Stakeholder-Ansatz von Freeman
3.2 Stakeholder-Dialog zur Ermittlung von Ansprüchen
3.3 Chancen und Herausforderungen des Internets zur Stakeholder-Ansprache
4 Stakeholder-Ansprache von DAX 30-Unternehmen im Internet
4.1 Experteninterviews als Methode der qualitativen Sozialforschung
4.2 Leitfaden als Instrument des teilstandardisierten Interviews
4.3 Auswahl der Experten
4.4 Auswertung der Experteninterviews
4.5 Versuch einer Interpretation der Experteninterviews
5 Abschließende Bemerkung
5.1 Stakeholder-Ansprache in der Nachhaltigkeitsberichterstattung
5.2 Kritische Reflexion der Arbeit
5.3 Weiterer Forschungsbedarf
Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit DAX 30-Unternehmen das Internet nutzen, um Stakeholder in der Nachhaltigkeitsberichterstattung zielgruppengerecht anzusprechen, und analysiert dabei das Spannungsfeld zwischen theoretischen Potenzialen und praktischer Umsetzung mittels Experteninterviews.
3.3 Chancen und Herausforderungen des Internets zur Stakeholder-Ansprache
Maßgeschneiderte Stakeholder-Kommunikation, Interaktivität und ein verstetigter Dialog: Die Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen unterliegt derzeit einem fundamentalen Wandel. Hierfür lassen sich zwei treibende Faktoren ausmachen: einerseits der Marktsog und andererseits der Technologieschub. Der Marktsog meint die heterogenen Informationsbedürfnisse und Mediennutzungspräferenzen sowie die gestiegenen Anforderungen an die Berichterstattung von Stakeholdern. Neben dem Marktsog trägt ein Technologieschub durch die Fortschritte in der Informations- und Kommunikationstechnik zur Entwicklung der Nachhaltigkeitsberichterstattung bei. Denn das Internet ermöglicht Unternehmen eine rationelle Erstellung und Verwaltung sowie schnelle Verbreitung ihrer Berichte. Darüber hinaus kann eine internetgestützte Nachhaltigkeitsberichterstattung zielgruppengerecht, hypermedial, interaktiv und dialogorientiert aufbereitet werden (vgl. Isenmann / Marx Gómez 2008a: 17 – 19).
Unter internetgestützter Kommunikation wird „die Gesamtheit netzbasierter Kommunikationsdienste verstanden, die den einzelnen Kommunikationspartner via Datenleitung potenziell an weitere Partner rückkoppeln und ein ausdifferenziertes Spektrum verschiedenartiger Anwendungen erlauben“ (Rössler 2003: 504). Für den Begriff der internetgestützten Nachhaltigkeitsberichterstattung ist diese Definition auf die Berichterstattung von Unternehmen über ihre ökonomischen, ökologischen und sozialen Leistungen einzugrenzen. Nach dem Ausschöpfungsgrad der medienspezifischen Potenziale des Internets lassen sich drei Berichtstypen identifizieren: Konvertierte, Web-basierte und Internet-basierte Berichte (vgl. Tabelle 1).
1 Zur Stakeholder-Ansprache in der Nachhaltigkeitsberichterstattung: Einführung in das Thema der Nachhaltigkeitsberichterstattung und Definition der zentralen Forschungsfrage bezüglich der Stakeholder-Ansprache von DAX 30-Unternehmen im Internet.
2 Nachhaltigkeitskommunikation als gesellschaftliche Erwartung: Erläuterung der gesellschaftlichen Hintergründe für nachhaltiges Unternehmenshandeln sowie der verschiedenen Konzepte zur sozialen Verantwortung (CSR, CC, CS).
3 Stakeholder-Fokus in der Nachhaltigkeitsberichterstattung: Theoretische Auseinandersetzung mit dem Stakeholder-Ansatz nach Freeman und Analyse der Rolle des Stakeholder-Dialogs sowie der Chancen des Internets.
4 Stakeholder-Ansprache von DAX 30-Unternehmen im Internet: Detaillierte Beschreibung der empirischen Methodik mittels Experteninterviews und Darstellung der Untersuchungsergebnisse bei ausgewählten deutschen Großunternehmen.
5 Abschließende Bemerkung: Zusammenfassung der wesentlichen Erkenntnisse, kritische Reflexion des methodischen Vorgehens sowie Aufzeigen von weiterem Forschungsbedarf.
Nachhaltigkeitsberichterstattung, Stakeholder, Unternehmenskommunikation, DAX 30, Internet, Corporate Social Responsibility, Experteninterviews, Zielgruppenansprache, Nachhaltigkeitsmanagement, Stakeholder-Dialog, digitale Kommunikation, Transparenz, Nachhaltigkeit, Online-Reporting, Unternehmensverantwortung
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Nutzung internetgestützter Instrumente durch deutsche DAX 30-Unternehmen, um ihre Nachhaltigkeitsinformationen zielgruppengerecht an verschiedene Interessengruppen (Stakeholder) zu vermitteln.
Die zentralen Felder sind Nachhaltigkeitskommunikation, Stakeholder-Management, moderne Online-Berichterstattungstechnologien und die empirische Analyse der Kommunikationspraxis in Großunternehmen.
Die Forschungsfrage lautet: „Wie nutzen DAX 30-Unternehmen das Internet, um Stakeholder in der Nachhaltigkeitsberichterstattung zielgruppengerecht anzusprechen?“
Die Autorin verwendet eine qualitative Methode in Form von leitfadengestützten telefonischen Experteninterviews mit Kommunikationsverantwortlichen aus DAX 30-Unternehmen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zu Nachhaltigkeitskommunikation und Stakeholder-Theorien sowie eine umfangreiche empirische Untersuchung inklusive Auswertung und Interpretation der geführten Experteninterviews.
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Nachhaltigkeitsberichterstattung, Stakeholder-Ansprache, Corporate Social Responsibility und internetgestützte Kommunikation charakterisieren.
Sie bildet die Grundlage für das Verständnis, warum Unternehmen überhaupt nachhaltig agieren und kommunizieren müssen: Um die Legitimität ihres Handelns durch die Gesellschaft zu sichern.
Das Internet bietet laut Arbeit erweiterte Möglichkeiten wie Interaktivität, zeitnahe Aktualisierung, mediale Aufbereitung (z. B. durch Videos) und die Verknüpfung von Inhalten, stößt jedoch bei älteren Stakeholder-Gruppen auf Kommunikationsbarrieren.
Diese Großunternehmen stehen aufgrund ihrer Größe und öffentlichen Wahrnehmung unter besonderem gesellschaftlichen Druck und verfügen über größere Ressourcen für eine zielgruppengerechte Kommunikation als KMUs.
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