Bachelorarbeit, 2016
65 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Problemstellung und Praxisphase
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen des Reengineering
2.1 Definitionen
2.2 Einführung in das Reengineering
2.2.1 Technisches Reengineering
2.2.2 Reengineering aus Projektmanagement Sicht
2.2.3 Risiken des Reengineering
2.3 Best Practices und Strategien des Reengineering
2.4 Migration
3 Konzept des Reengineerings
3.1 Das Ausgangssystem
3.2 Gründe und Strategien für ein Reengineering
3.3 Bestimmung des Zielsystem
4 Durchführung des Reengineering
4.1 Vorgehensweise
4.2 Entwurf der neuen Datenbank
4.3 Implementierung der Zieldatenbank
4.4 Migration der Daten
4.5 Reengineering der Programmlogik und der Benutzeroberfläche
4.6 Problematiken
4.7 Alternative Lösungsansätze
5 Fazit und Ausblick
5.1 Zusammenfassung
5.2 Fazit
5.3 Ausblick
Ziel dieser Arbeit ist die Durchführung eines Reengineerings und einer Datenmigration für ein veraltetes Rückwaren-Datenbanksystem, das mangels Dokumentation und moderner Systemumgebung nicht mehr zukunftsfähig war. Die Arbeit entwickelt ein Konzept zur Ablösung dieses Legacy-Systems durch eine zeitgemäße Client/Server-Architektur, unter Beibehaltung der bestehenden fachlichen Funktionalität und Migration der vorhandenen Datensätze.
2.2.1 Technisches Reengineering
Hauptsächlich interessieren wir uns für die Aktivität in der Wartungsphase, welche in der englischen Sprache typischerweise durch die Vorsilbe Re- gekennzeichnet wird: Reengineering.
Ein essenzieller Punkt der Software-Wartung und des Reengineerings ist das Verstehen der Software. Oftmals müssen Jahre nach der Entwicklung der Software Änderungen daran vorgenommen werden oder ein Entwickler, der mit dieser Software absolut nicht vertraut ist, soll daran Modifikationen durchführen, Erweiterungen vornehmen oder schlichtweg nur einen Fehler beheben. Deshalb ist das Programmverstehen eine unabdingbare Voraussetzung der Wartung und gleichzeitig ebenfalls der größte Zeitfresser.
Eine Studie von Fjeldstad und Hamlen ist zwar schon etwas älter, aber hat dennoch einen aussagekräftigen Charakter. Sie untersucht die einzelnen Aktivitäten der Wartung von Software. Diese Einzelpunkte und der entsprechende Aufwand führt Tabelle 2.1 auf. [FH83]
1 Einleitung: Vorstellung der Motivation für das Projekt, basierend auf einer Praxisphase in einem Unternehmen, und Definition des Projektziels.
2 Grundlagen des Reengineering: Einführung in Begriffe und Theorien wie Reengineering, Wartung und Migration sowie Erläuterung von Risiken und Best Practices.
3 Konzept des Reengineerings: Detaillierte Analyse des Ausgangssystems (Legacy-Datenbank) sowie Festlegung des Zielsystems und der Vorgehensweise.
4 Durchführung des Reengineering: Praktische Umsetzung des Entwurfs, der Migration der Daten sowie der Anpassung der Programmlogik und Problemlösung.
5 Fazit und Ausblick: Zusammenfassung der erreichten Ergebnisse, ein Resümee über das Projekt sowie ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
Reengineering, Migration, Legacy-System, Datenbank, Datenmigration, Software-Wartung, Programmverstehen, Access 97, SQL Server, Client/Server-Architektur, IT-Infrastruktur, Best Practices, Prozessoptimierung, Datenbankentwurf, Normalisierung.
Die Arbeit behandelt das Reengineering und die Datenmigration einer veralteten Rückwaren-Datenbank, die ursprünglich mit Microsoft Access 97 entwickelt wurde und nicht mehr den aktuellen IT-Sicherheitsanforderungen entsprach.
Zentrale Themen sind die Analyse von undokumentierten Altsystemen, Migrationsstrategien, die Erstellung einer Client/Server-Architektur, die Durchführung von Datenmigrationen sowie das Risikomanagement in IT-Projekten.
Das primäre Ziel war die Überführung der veralteten Datenbank in eine zeitgemäße Systemumgebung, die Implementierung eines Mehrbenutzerzugriffs sowie die fehlerfreie Migration von über 15.000 Datensätzen.
Der Autor stützt sich auf Literatur zu Reengineering-Konzepten (z.B. Chikofsky und Cross, Sneed) und wendet diese auf das praktische Fallbeispiel an, insbesondere durch Systemanalysen, Entity-Relationship-Modellierung und iterative Testverfahren.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen des Reengineerings, die konzeptionelle Planung des Zielsystems und die konkrete technische Durchführung inklusive der Problemlösung bei der Migration und Skript-Syntax-Fehlern.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Reengineering, Legacy-System-Migration, Datenbankentwurf, SQL Server, VBA und Prozess-Wartung charakterisieren.
Die größte Herausforderung war die unkonventionelle Struktur des ursprünglichen Datenbankschemas, das kaum Beziehungen auf Datenbankebene aufwies, sowie die fehlende Dokumentation der Anwendung.
Das Problem lag in inkompatiblen Syntax-Elementen ("default") im SQL-Skript für den Server 2012; die Lösung bestand in der Verwendung des Profils für den SQL-Server 2008 zur Generierung, was technisch einwandfrei funktionierte.
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