Bachelorarbeit, 2015
91 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Definitionen
2.1 Multimediale Großveranstaltungen
2.2 Erfolgsfaktoren
3. Geschichte und Bedeutung des Eurovision Song Contest
3.1 European Broadcasting Union
3.2 Die Geschichte des Eurovision Song Contest
3.3 Der ESC als europäisches TV-Event
3.4 Vergleich von multimedialen Großveranstaltungen: MTV Europe Music Awards vs. Eurovision Song Contest
4. Erfolgsfaktoren des Eurovision Song Contest
4.1 Aus Veranstaltersicht
4.1.1 Einschaltquoten
4.1.2 Finanzierungsstruktur
4.1.3 Imagegewinn
4.2 Aus Zuschauersicht
4.2.1 Local-Hero-Effekt
4.2.2 Gemeinschaftsgefühl
4.2.3 Wirkungsmöglichkeiten des Zuschauers
4.2.4 Politische Faktoren und Einflussnahme
4.2.5 Musikalische Vielfalt
4.3 Aus Veranstalter- und Zuschauersicht
4.3.1 Technologische Ausstattung
4.3.2 Dramaturgie
5. Chancen des ESC durch Innovationen
6. Fazit
7. Handlungsempfehlungen
Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Erfolgsfaktoren von multimedialen Großveranstaltungen zu identifizieren, um daraus allgemeingültige Koeffizienten für derartige Formate abzuleiten. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, welche Faktoren für den Erfolg des Eurovision Song Contest verantwortlich sind, und ob diese auf andere multimediale Großveranstaltungen übertragbar sind.
3.3 Der ESC als europäisches TV-Event
Der ESC hat eine vielseitige Geschichte durchlebt, angefangen von seiner Entstehung als Komponistenwettbewerb 1956 bis hin zum musikalischen Großevent heute. Wurde er anfangs im kleinen Rahmen mit wenigen Teilnehmern als Experiment gesehen, ist er heute nicht mehr aus dem europäischen Fernsehen wegzudenken. Auch das Publikum scheint - wie sich an dem diesjährigen Rekord von fast 200 Millionen Zuschauern ablesen lässt - von den Qualitäten des ESC überzeugt.41 Mittlerweile setzt er technologische Standards in der TV- und Eventbranche und wird laut der Definition in Kapitel 2.1 dem Terminus Multimediale Großveranstaltung durch seine Größe und Besucherzahl mehr als gerecht. Um nun auf die Komplexität der multimedialen Veranstaltungsvernetzung einzugehen, erfolgt erst eine Erläuterung des Ablaufs des Main-Events, bevor andere multimediale Komponenten erläutert werden.
Jeder ESC beginnt heute mit der Erkennungsmelodie der Eurovision („Te deum“ von Charpentier) und anschießender Eröffnungsperformance des Vorjahressiegers. Mit der Begrüßung des Publikums vor Ort und an den Bildschirmen mit den immer gleichen Worten durch den Moderator („Good evening, Europe!“) und dem anschließenden Einzug der Teilnehmer endet dieser Ritus. Diese präsentieren im Anschluss ihren musikalischen Beitrag, für den sie sich - die Big Five ausgenommen - in einem der vorausgegangenen Halbfinals qualifiziert haben. Sind alle Musiktitel gesungen, beginnt die sogenannte Voting-Phase, in der die Zuschauer der teilnehmenden Fernsehanstalten per Anruf, SMS oder App für den besten Beitrag stimmen dürfen.
1. Einleitung: Die Einleitung stellt den Eurovision Song Contest als weltweit größte Musikveranstaltung vor und skizziert die methodische Vorgehensweise sowie das Ziel der Arbeit, Erfolgsfaktoren für multimediale Großevents zu bestimmen.
2. Definitionen: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen durch Definitionen der Begriffe "Multimediale Großveranstaltungen" und "Erfolgsfaktoren" auf wissenschaftlicher Basis erarbeitet.
3. Geschichte und Bedeutung des Eurovision Song Contest: Dieses Kapitel beleuchtet die Historie des ESC, die Rolle der European Broadcasting Union sowie die Entwicklung des Events vom Komponistenwettbewerb zum modernen europäischen TV-Ereignis.
4. Erfolgsfaktoren des Eurovision Song Contest: Hier erfolgt die detaillierte Untersuchung potenzieller Erfolgsfaktoren aus Veranstalter- und Zuschauersicht sowie deren gemeinsame Schnittmengen.
5. Chancen des ESC durch Innovationen: Das Kapitel widmet sich den zukünftigen Entwicklungsmöglichkeiten des ESC durch technologische und inhaltliche Innovationen.
6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Analyse zusammen und bewertet die Verifizierung der identifizierten Erfolgsfaktoren.
7. Handlungsempfehlungen: Abschließend werden konkrete Empfehlungen für das Management multimedialer Großveranstaltungen basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen abgeleitet.
Eurovision Song Contest, ESC, multimediale Großveranstaltung, Erfolgsfaktoren, European Broadcasting Union, EBU, TV-Event, Einschaltquoten, Finanzierungsstruktur, Imagegewinn, Local-Hero-Effekt, Gemeinschaftsgefühl, Mitbestimmung, Dramaturgie, Musikalischer Wettbewerb.
Die Arbeit analysiert den Eurovision Song Contest (ESC) als Fallbeispiel einer multimedialen Großveranstaltung, um zu bestimmen, welche Faktoren maßgeblich zu deren weltweitem Erfolg beitragen.
Die Schwerpunkte liegen auf der ökonomischen und strategischen Perspektive des Veranstalters, der psychologischen und sozialen Ebene der Zuschauer sowie den technologischen und dramaturgischen Aspekten der Event-Produktion.
Das Ziel ist es, aus dem konkreten Beispiel des ESC allgemeingültige Koeffizienten und Erfolgsfaktoren für die Planung und Durchführung multimedialer Großveranstaltungen zu abstrahieren.
Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse sowie einen komparativen Ansatz, bei dem der ESC in verschiedenen Kategorien mit dem MTV Europe Music Awards verglichen wird, um Spezifika und Erfolgsindikatoren herauszuarbeiten.
Der Hauptteil gliedert sich in die Sichtweisen der Veranstalter (Quoten, Finanzierung, Image) und der Zuschauer (Identifikation, Gemeinschaftsgefühl, Partizipation) sowie einer kombinierten Analyse von Technologie und Show-Dramaturgie.
Zu den zentralen Begriffen zählen insbesondere der "Local-Hero-Effekt", das "Gemeinschaftsgefühl", "Multimedialität" und "Imagegewinn".
Der Effekt beschreibt die Identifikation der Zuschauer mit einem Teilnehmer, Mentor oder nationalen Repräsentanten, was die emotionale Bindung an das Event und das Involvement der Fangemeinde massiv steigert.
Die stabile Finanzierung durch Sponsoren, öffentliche Gelder und Gebühren sichert das hohe technische Niveau der Show, welches wiederum eine Voraussetzung für die aktuelle Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit des Formats ist.
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