Magisterarbeit, 2015
79 Seiten, Note: B
Einleitung
I. Das Problem der Identität.
1. 1. Martin Suter als Vertreter der Schweizer Gegenwartsliteratur.
1.1.1. Die Schweizer Gegenwartsliteratur.
1.1.2. Suters psychologischer Roman mit den Elementen eines Kriminalwerkes
1.2. Personenidentifizierung als literarisches Problem
1.2.1. Arten der Identifikation
1.2.2.Gedächtnis und Erinnerung als Voraussetzung der Identifikation
1.3. Das Problem der Identität im Roman „Ein perfekter Freund“
1.3.1. Gedächtnis- und Identitätsverlust im Roman
1.3.2.Motive des Themas Personenidentifikation
II. Sprachlicher Ausdruck der Personenidentifikation im Roman von M.Suter.
2.1. Sprachliche Mittel im Werk von M. Suter.
2.2. Sprachlicher Ausdruck der Motive des Themas Identitätsbildung im Roman
2.2.1. Das Kernmotiv: Die Erlangung des alten Aussehens
2.2.2. Das Kernmotiv: Die Heilung
2.2.3. Das Kernmotiv: Das Zurückkehren zur Berufsarbeit
2.2.4. Das Kernmotiv: Die Wiederherstellung des „Ichs“
Die vorliegende Magisterarbeit analysiert die sprachlichen Mittel, mit denen Martin Suter in seinem Roman "Ein perfekter Freund" das Problem der Personenidentifikation darstellt, wobei der Fokus auf den zentralen Motiven und dem Gedächtnisverlust des Protagonisten liegt.
1.3.1. Gedächtnis- und Identitätsverlust im Roman
Der Protagonist, Fabio Rossi, hat infolge eines Schlages an den Kopf 50 Tage seines Lebens aus seinem Gedächtnis verloren und leidet an eine post-traumatische Amnesie. Er hat ständiges Gefühl der Verzweiflung, Verwirrung und Panik. Infolge dieses Traumas lebt er in zwei Welten, in der Vergangenheit und in der Gegenwart. Deshalb hat er ein Ziel sich in das normale Leben zurückzukehren. Nach dem Trauma fühlt er sich von den früheren Lebensweisen entfremdet. Da er schon fast alles vergessen hat, möchte er durch das Erinnern die Vergangenheit festzustellen. Es gibt auch ein Liebesdreieck, in dem er eingemischt ist. Mit dem Titel des Romans ist aber der beste Freund von Fabio gemeint und nämlich, Lucas Jäger. Die ganze Geschichte wird aus der Sicht des Protagonisten erläutert.
Im Mittelpunkt steht Journalist Fabio Rossi. Zuerst hat er Germanistik studiert, dann hat das abgebrochen, dann Journalist geworden und am Anfang des Werkes arbeitet er in einer Zeitung, dann wird er gekündigt. Als Journalist braucht er ein Thema, für das sich alle interessieren.
I. Das Problem der Identität.: Dieses Kapitel erläutert den theoretischen Rahmen, stellt Martin Suter als Autor der Postmoderne vor und definiert Begriffe wie Identität, Gedächtnis und Identifikationsarten innerhalb der Literaturwissenschaft.
II. Sprachlicher Ausdruck der Personenidentifikation im Roman von M.Suter.: Der praktische Teil widmet sich der konkreten sprachlichen Untersuchung der vier Kernmotive: Erlangung des Aussehens, Heilung, Rückkehr zur Arbeit und Wiederherstellung des Ichs, wobei die lexikalischen Mittel detailliert analysiert werden.
Identität, Personenidentifikation, Martin Suter, Ein perfekter Freund, Gedächtnisverlust, Amnesie, Sprache, Identitätsbildung, Psychologischer Roman, Literatur, Motiv, Erinnerung, Selbstkonzept, Postmoderne, Schweiz
Die Arbeit untersucht die Darstellung und den sprachlichen Ausdruck des Problems der Personenidentifikation in Martin Suters Roman "Ein perfekter Freund".
Die Themenfelder umfassen Identitätstheorien, die Rolle des Gedächtnisses, das Genre des psychologischen Kriminalromans sowie sprachwissenschaftliche Aspekte der Motivdarstellung.
Das Ziel ist die Analyse der häufigsten lexikalischen Mittel, mit denen der Autor das Problem der Personenidentifikation und die damit verbundenen psychologischen Zustände im Roman ausdrückt.
Es wird eine literaturwissenschaftliche Analyse durchgeführt, die theoretische Definitionen von Identität mit der konkreten Textinterpretation der Kern- und Nebenmotive im Roman verknüpft.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zur Identitätsproblematik und einen praktischen Teil, der die vier Kernmotive (Aussehen, Heilung, Arbeit, Wiederherstellung des Ichs) anhand von Textbelegen untersucht.
Wichtige Begriffe sind Identität, Gedächtnisverlust (Amnesie), Motiv, Selbstkonzept und das Werk von Martin Suter als Vertreter der Schweizer Gegenwartsliteratur.
Die "große Sache" ist eng mit Fabios Identitätskrise verknüpft; ihre Rekonstruktion dient als roter Faden, um die verschwundenen 50 Tage seines Lebens und sein journalistisches Selbstbild zu verstehen.
Durch den Verlust seiner Erinnerungen entfremdet sich Fabio von seinem früheren Selbst, was ihn zu einer intensiven Suche nach seiner Identität zwingt, bei der er seine Umgebung und sein bisheriges Handeln hinterfragen muss.
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