Bachelorarbeit, 2014
58 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel der Arbeit
1.3 Struktur und Aufbau
2. Der Beschaffungsprozess
2.1 Begriffsdefinitionen
2.1.1 Begriffsdefinition direkte/indirekte (MRO-)Produkte
2.1.2 ABC- Produktklassifizierung
2.2 Der Beschaffungsprozess
2.3 Probleme im traditionellen Beschaffungsprozess
3. Die Bedeutung des E-Procurements
3.1 Begriffsdefinitionen
3.1.1 E-Business
3.1.2 E-Procurement
3.2 Bedeutung von E-Procurement
3.3 Der Nutzen von E-Procurement
3.4 Die Vorteile durch Nutzung von E-Procurement
3.4.1 Prozesskosteneinsparungen
3.4.2 Produktkosteneinsparungen
3.4.3 Zusammenfassung Kosteneinsparungen
3.5 Risiken im E-Procurement
4. E-Marktplätze in der Automobilindustrie
4.1 Begriffsdefinition
4.1.1 E-Commerce
4.1.2 B2B im E-Business
4.1.3 E-Marktplatz im B2B
4.1.4 Die Arten von elektronischen Marktplätzen
4.2 Der Nutzen von B2B-Online-Handel in Deutschland
4.2.1 Bedeutung von B2B-Plattformen
4.2.2 Die Automobilindustrie in Deutschland
4.3 Covisint
4.3.1 Strategische Ausrichtung
4.3.2 Der Problembereich
4.3.3 Das neue Covisint
4.4 SupplyOn
4.4.1 Strategische Ausrichtung
4.4.2 Die Erfolgsfaktoren
4.5 Zusammenfassung und Vergleich E-Marktplätze
5. Schlussfolgerung
5.1 Fazit
5.2 Weiterer Forschungsbedarf
Diese Arbeit zielt darauf ab, die Potenziale und Formen des E-Procurements für den Einkauf in Unternehmen zu analysieren, insbesondere vor dem Hintergrund globalen Wettbewerbsdrucks und der Notwendigkeit zur Prozessoptimierung. Es werden Lösungsansätze für Probleme des traditionellen Beschaffungswegs aufgezeigt und die Rolle von E-Marktplätzen in der Automobilindustrie beleuchtet.
3.5 Risiken im E-Procurement
Es können Risiken aus Sicht der Sicherheits-, Organisations- und Prozesskostenperspektive erkannt werden. Aus der Sicherheitsperspektive ist die Nutzung des Internets schwer einzuschätzen, denn sogenannte Hacker können das System via Internet knacken (Assmann & et al, 2008/2009). Das jüngste Ereignis einer Hackerattacke wurde am 12. September 2013 vermeldet, wobei Bankdaten von zwei Millionen Kunden der Firma Vodafone Deutschland gestohlen wurden. Motive einer solchen Tat sind Erpressungen oder auch Rachezüge gegenüber dem Arbeitgeber. Ein Sicherheitsexperte bestätigt, dass „bis Ende 2012 war bereits jeder zweite Unternehmer beispielsweise von Hackerangriffen mit massenhaften Internet-Abfragen (…) betroffen“ (Tagesspiegel, 2013). So rät er, die Sicherheitsauflagen zu erhöhen. Um die Sicherheitsauflagen ordnungsgemäß zu verbessern, liegt es am Unternehmen die Mitarbeiter zu schulen, damit man diesen Gefahren nicht offenkundig ausgesetzt ist.
Bei der Organisation ist zu beachten, dass man die Einführung der neuen Systeme langsam angeht, da meist nicht nur der Einkauf betroffen ist, sondern meist alle Bereiche. Wie schon bereits erwähnt, müssen auch die Mitarbeiter in die Neustrukturierung aktiv involviert werden. Bei einem neuen System besteht die Angst bis hin zur Ablehnung von Veränderungen. Ein Change Management Programm kann diesen Prozess innerhalb des Unternehmens vereinfachen. Ein Change Management Programm verschafft den Mitarbeitern einen klaren und detaillierten Blick über die Ziele des Projektes und zeigt ihnen die Verbesserungspotentiale klar auf. Aus der Perspektive der Prozesskosten werden einzelne Genehmigungs- und Bearbeitungsschritte abgeschafft oder stark vereinfacht. So kann der Anschein bei den Mitarbeitern aufkommen, dass durch die Zeit- und Kostenersparnis Arbeitsplätze reduziert werden könnten. Deshalb ist es wichtig, die Mitarbeiter zu jeder Zeit zu informieren, an welchem Punkt sich das Projekt befindet und welche weiteren Schritte eingeleitet werden (Assmann & et al, 2008/2009).
1. Einleitung: Einführung in das Thema E-Procurement, Problemdarstellung im aktuellen Beschaffungswesen deutscher Unternehmen und Zielsetzung der Arbeit.
2. Der Beschaffungsprozess: Definition von Güterarten sowie Darstellung und Analyse der Schwachstellen des traditionellen Beschaffungsprozesses.
3. Die Bedeutung des E-Procurements: Definition von E-Business und E-Procurement, Erläuterung des Nutzens, der verschiedenen Einsparungspotenziale sowie der Sicherheitsrisiken.
4. E-Marktplätze in der Automobilindustrie: Untersuchung von E-Marktplätzen im B2B-Umfeld, detaillierte Fallanalysen der Plattformen Covisint und SupplyOn sowie deren Vergleich.
5. Schlussfolgerung: Zusammenfassendes Fazit zur Bedeutung von E-Lösungen in der Beschaffung und Identifikation von weiterem Forschungsbedarf.
E-Procurement, E-Marktplatz, Beschaffungsprozess, MRO-Produkte, B2B, Supply Chain Management, Covisint, SupplyOn, Prozesskosten, Kosteneinsparung, Automobilindustrie, elektronische Kataloge, Warenwirtschaftssystem, Transaktionskosten, E-Business.
Die Arbeit analysiert den Einsatz und die Vorteile von E-Procurement-Systemen und elektronischen Marktplätzen im Bereich des Einkaufs, um die Effizienz zu steigern und Kosten zu senken.
Zu den zentralen Themen gehören die Optimierung des Beschaffungsprozesses, die Klassifizierung von Gütern, die Einführung elektronischer Beschaffungswege sowie die Rolle von B2B-Plattformen.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen durch E-Procurement den traditionellen, oft ineffizienten Beschaffungsprozess durch elektronische Alternativen ersetzen und welche Chancen sowie Risiken damit verbunden sind.
Die Arbeit nutzt Literaturanalysen, die Auswertung von Studien (wie das BME-Stimmungsbarometer) sowie die Beschreibung und den Vergleich von Praxisbeispielen, insbesondere im Automobilsektor.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse traditioneller Beschaffungsdefizite, die theoretische Fundierung des E-Procurements, die Darstellung von Prozess- und Produktkosteneinsparungen sowie die detaillierte Untersuchung der Plattformen Covisint und SupplyOn.
Wichtige Begriffe sind E-Procurement, E-Marktplätze, B2B, Supply Chain Management, Prozesskosteneinsparung und Automobilindustrie.
Die Hauptprobleme waren ein gescheiterter Strategiewechsel, ein ungelöster Interessenkonflikt zwischen Betreibern und Teilnehmern sowie die missglückte Standardisierung über verschiedene Unternehmensanforderungen hinweg.
SupplyOn fokussierte sich von Beginn an auf die Senkung der Prozesskosten für beide Seiten und implementierte ein erfolgreiches Supply Chain Collaboration-Konzept, das auf die Bedürfnisse der Zuliefererindustrie zugeschnitten war.
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