Bachelorarbeit, 2012
40 Seiten, Note: 2,0
Diese Arbeit untersucht die Darstellung des „Fremden“ in zwei Kolonialromanen von Frieda von Bülow, „Tropenkoller“ und „Im Lande der Verheißung“. Sie analysiert, wie von Bülow, als prominente deutsche Schriftstellerin und Kolonialistin, die „Andere“ konstruierte und welche Rolle ihre Werke in der Verbreitung kolonialer Ideen spielten. Dabei wird auch der Einfluss ihrer persönlichen Erfahrungen und des politischen Kontextes des Kaiserreichs auf ihre literarische Produktion beleuchtet.
Die Einleitung führt in das Thema der Arbeit ein und stellt Frieda von Bülow als bedeutende Figur der deutschen Kolonialliteratur vor. Es wird zudem die Bedeutung des Themas „Fremden“ im Kontext des deutschen Kolonialismus beleuchtet. Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit der Konstruktion des „Fremden“ in europäischen Kontexten, basierend auf Edward W. Saids Werk „Orientalismus“. Die Darstellung von Frauen als aktive Akteure in der Konstruktion des „Fremden“ steht im Fokus des dritten Kapitels. Kapitel vier beleuchtet Frieda von Bülows Leben und Karriere sowie den politischen Hintergrund des Deutschen Kaiserreichs. Außerdem wird der deutsche Kolonialroman als Genre vorgestellt. Kapitel fünf analysiert die beiden Kolonialromane „Tropenkoller“ und „Im Lande der Verheißung“ und betrachtet insbesondere die Darstellung des „Fremden“ in diesen Werken.
Die Arbeit behandelt die Themen der deutschen Kolonialliteratur, die Konstruktion des „Fremden“, Frieda von Bülow, Kolonialismus, „Tropenkoller“, „Im Lande der Verheißung“, „Orientalismus“, Rassismus, Nationalismus, Frauenrolle im Kolonialismus, deutsche Geschichte in Afrika.
Frieda von Bülow (1863–1909) gilt als Begründerin der deutschen Kolonialliteratur und war eine politisch aktive Schriftstellerin im Kaiserreich.
Die Analyse konzentriert sich auf die Romane „Tropenkoller“ und „Im Lande der Verheißung“.
Die Arbeit untersucht die literarische Konstruktion und Darstellung des „Fremden“ (die afrikanische Bevölkerung) im Gegensatz zum „Eigenen“ (die deutschen Kolonialherren).
Frauen wie von Bülow waren aktive Akteure bei der Verbreitung kolonialer Ideen und gründeten Organisationen wie die Evangelische Frauenmission für Deutsch-Ostafrika.
Die Arbeit bezieht sich unter anderem auf Edward W. Saids Konzept des „Orientalismus“ zur Untersuchung von Fremdentwürfen.
Obwohl sie einst eine gefeierte Schriftstellerin war, ist sie heute kaum noch in Nachschlagewerken zu finden, was die Arbeit kritisch beleuchtet.
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