Bachelorarbeit, 2014
67 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit
1.2 Gang der Untersuchung
2. Grundlagen des SCM und des Controlling als Basis für das SCC
2.1 Darstellung des SCM
2.1.1 Zum Begriff des SCM
2.1.2 Aufgaben und Ziele des SCM
2.2 Einführung in das Controlling
3. Charakterisierung des SCC
3.1 Ausgestaltung des SCC
3.1.1 Anforderungen
3.1.2 Aufgaben
3.1.3 Ziele und Zielkategorien
3.2 Die Abgrenzung zum Logistik-Controlling
4. Ausgewählte Instrumente des SCC
4.1 Prozessmapping
4.1.1 Abbildung der Kettenarchitektur durch die Supply Chain Map
4.1.2 Bewertung kritischer Kettenglieder anhand des BBP
4.2 Methoden des Beziehungscontrolling
4.2.1 Unternehmensübergreifender Controlling-Zyklus
4.2.2 Vertrauenscontrolling
4.3 Unternehmensübergreifende Prozesskostenrechnung
4.3.1 Allgemeine Grundlagen zur Prozesskostenrechnung
4.3.2 Konzeption einer unternehmensübergreifenden Prozesskostenrechnung
4.4 Kennzahlen und Kennzahlensysteme für das SCC
4.4.1 Anforderungen an Kennzahlen der SC
4.4.2 Beispiel selektiver Kennzahlen
4.5 (Supply Chain) Balanced Scorecard
4.5.1 Grundsätzliches Konzept für die (Supply Chain) Balanced Scorecard
4.5.2 Beispiel für eine unternehmensübergreifende (Supply Chain) Balanced Scorecard
5. Darstellung der klassischen BSc
5.1 Grundsätzliches Verständnis
5.2 Merkmale der klassischen BSc
5.3 Grundperspektiven der BSc
5.3.1 Die Finanzperspektive
5.3.2 Die Kundenperspektive
5.3.3 Die interne Prozessperspektive
5.3.4 Die Lern- und Entwicklungsperspektive
5.4 Die Strategieentwicklung mit der BSc
5.4.1 Das Managementsystem
5.4.2 Formulierung von Vision und Strategie
5.4.3 Kommunikation der strategischen Ziele und Maßnahmen
5.4.4 Abstimmung strategischer Initiativen
5.4.5 Strategisches Lernen und Feedback
5.5 Die Einführung der BSc in der Praxis
5.5.1 Festlegung von Zielsetzungen
5.5.2 Die Akteure
5.5.3 Aufbau der BSc
5.5.4 Dauer der Umsetzung
5.6 Stärken und Schwächen der BSc
6. Schlussbetrachtung/Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen und praktischen Anwendungsmöglichkeiten des Supply Chain Controlling (SCC) als Instrument zur Steuerung unternehmensübergreifender Wertschöpfungsketten, wobei insbesondere das Konzept der Balanced Scorecard (BSc) im Fokus der Analyse steht.
4.1.1 Abbildung der Kettenarchitektur durch die Supply Chain Map
Die Supply Chain Map wurde von Kaufmann/Germer im Jahr 2001 entwickelt. Sie soll dem Unternehmen einen Überblick über alle, an der SC beteiligten Partnern, geben. Es gehört jedoch nicht zu den Aufgaben der Supply Chain Map, alle vorgelagerten Wertschöpfungsprozesse komplett zu erfassen, da dies mit einem zu hohen Aufwand verbunden ist. Deshalb ist das Ziel der Supply Chain Map, wesentliche Sachverhalte abzubilden. Dementsprechend werden die Lieferanten nach bestimmten Kategorien gebündelt, wie Produkten/Produktgruppen oder Materialien/Materialgruppen. Bestimmte Gruppen können bereits in dieser Phase vernachlässigt werden, weil sie für die Kette unkritisch sind.
In der Supply Chain Map wird das eigene Unternehmen als Ebene 0, die nachgelagerten Wertschöpfungsstufen mit +1 oder +2 und die vorgelagerten Wertschöpfungsstufen mit -1 oder -2 beschriftet. Die Analyse der Supply Chain Map beginnt mit den direkten Lieferanten der Ebene 1. Dazu sind, je Materialgruppe, die wichtigsten Informationen zusammenzutragen:
Anzahl der aktuellen Lieferanten
vertragliche Bindungen je Lieferant und den Vertragsbedingungen (Laufzeiten, Kündigungsfristen)
Besonderheit des Produkts (unternehmensspezifisches Produkt oder Standardprodukt)
Bedeutung des Endprodukts und die Kundenzufriedenheit
1. Einleitung: Erläutert die zunehmende Komplexität der Unternehmensumwelt und führt das SCC als notwendiges Steuerungsinstrument für Wertschöpfungsketten ein.
2. Grundlagen des SCM und des Controlling als Basis für das SCC: Definiert die Begriffe SCM und Controlling und legt damit das theoretische Fundament für das nachfolgende Controlling der Supply Chain.
3. Charakterisierung des SCC: Analysiert Anforderungen, Aufgaben und Ziele des SCC sowie dessen Abgrenzung zum klassischen Logistik-Controlling.
4. Ausgewählte Instrumente des SCC: Detaillierte Vorstellung praxisrelevanter Instrumente wie Prozessmapping, Beziehungscontrolling, Prozesskostenrechnung und Kennzahlensysteme.
5. Darstellung der klassischen BSc: Beschreibt das Grundkonzept, die Perspektiven, Merkmale und die Einführung der klassischen Balanced Scorecard nach Kaplan/Norton.
6. Schlussbetrachtung/Fazit: Resümiert die Bedeutung des SCC als junges, aber essenzielles Managementkonzept und unterstreicht die Flexibilität der BSc für den unternehmensübergreifenden Einsatz.
Supply Chain Controlling, Supply Chain Management, Balanced Scorecard, Prozesskostenrechnung, Prozessmapping, Beziehungscontrolling, Unternehmensnetzwerk, Wertschöpfungskette, Kennzahlensysteme, Performance Measurement, Strategieumsetzung, Logistik-Controlling, Kostentreiber, Prozessorientierung, Lieferantenmanagement
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und dem Aufbau des Supply Chain Controlling (SCC) und der Integration des Balanced Scorecard-Ansatzes in dieses Feld.
Die Arbeit behandelt die Grundlagen des SCM und Controllings, die Charakterisierung des SCC, spezifische Instrumente des SCC und die Anwendung der Balanced Scorecard.
Das primäre Ziel ist es, einen theoretischen Beitrag für das SCC zu leisten und aufzuzeigen, welche Bedeutung das SCC für die Unternehmenspraxis hat.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf Literaturanalyse basiert und etablierte Management-Modelle auf den Kontext der Supply Chain überträgt.
Im Hauptteil werden Instrumente wie das Prozessmapping, das Beziehungscontrolling, die Prozesskostenrechnung und die Balanced Scorecard detailliert erläutert.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie SCC, SCM, Balanced Scorecard, Prozessmanagement und Kennzahlensysteme charakterisiert.
Sie dient als visuelles Instrument, um dem Management einen Überblick über die Stellung des eigenen Unternehmens in der Kette zu verschaffen und Beziehungen zu Partnern zu strukturieren.
Herausforderungen sind unter anderem die Komplexität des Ansatzes, der hohe Zeit- und Kostenaufwand sowie die notwendige Unterstützung durch das Top-Management.
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