Bachelorarbeit, 2014
60 Seiten, Note: 2
1. Einleitung und Problemstellung
2. Koordinative Fähigkeiten und Stand der Wissenschaft
2.1 Begriffsbestimmung und Bedeutung
2.2 Koordinative Fähigkeiten im Überblick
3. Koordinationstraining im Fußball
3.1 Propriozeptives Training
3.2 Sensomotorisches Training
3.3 Stabilisationstraining
4. Therapie- und Trainingsgerät terrasensa®
5. Koordinationstraining: Konzeption und Befunde einer empirischen Analyse
5.1 Untersuchungsdesign und Aufbau der Studie
5.2 Struktur und Inhalte des sensomotorischen Programms
5.3 Das Testverfahren: Sensomotorisches Diagnostikgerät
6. Statistische Auswertung
6.1 Beschreibung des Datensatzes
6.2 Deskriptive Analyse – Test auf Normalverteilung
6.3 Test auf verbesserte Sensomotorik
7. Diskussion der Ergebnisse
8. Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Wirksamkeit eines fünf-wöchigen sensomotorischen Aufwärmprogramms mit terrasensa®-Strukturbodenplatten auf die Fußgelenksstabilität bei Fußballspielern, um Ansätze zur Verletzungsprävention und Leistungsoptimierung zu validieren.
3.2 Sensomotorisches Training
Der Begriff der Sensomotorik besteht aus den beiden Teilen „Sensorik“ und „Motorik“. Dabei ist die Sensorik die Aufnahme von Informationen und deren Weiterleitung an das zentrale Nervensystem. Dieser Vorgang bezieht sich speziell auf die eben vorgestellte Propriozeption. Die Motorik hingegen steht für die Ansteuerung und die daraus folgende An- bzw. Entspannung der Muskulatur. Der zusammengesetzte Begriff der Sensomotorik ist folglich das Zusammenspiel zwischen Muskeln und Nervensystem (vgl. Häfelinger, Schuba 2013, S. 60). Man kann daher nicht nur von einem klaren Zusammenhang, sondern auch von einem fließenden Übergang zwischen propriozeptiven und sensomotorischen Training sprechen.
Haas und Schmidtbleicher (2007, S. 38ff) gehen in ihrer Kritik des Begriffs des propriozeptiven Trainings sogar so weit, dass sie ihn generell mit dem des sensomotorischen Trainings ersetzen wollen würden. Jene Informationsaufnahme, die über kleine Rezeptoren – also die Propriozeptoren in der Muskulatur oder den Gelenken – geschieht, wird durch die Propriozeption beschrieben. Die Informationsaufnahme (Sensorik) an sich, ist wie gesagt aber schon fester Bestandteil der Sensomotorik und damit auch des sensomotorischen Trainings, sodass auch die Propriozeption als solcher verstanden werden kann (vgl. Häfelinger, Schuba 2013, S. 60). Dies macht auch die Sicht von Haas und Schmidtbleicher nachvollziehbar, da es klare Überschneidungen der beiden Konzepte gibt und Propriozeption als ein Baustein des sensomotorischen Systems verstanden werden kann.
1. Einleitung und Problemstellung: Dieses Kapitel erörtert die hohe Verletzungsanfälligkeit des Sprunggelenks im Fußball und leitet die Relevanz einer verbesserten Fußgelenksstabilität für die Verletzungsprävention ab.
2. Koordinative Fähigkeiten und Stand der Wissenschaft: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Koordination sowie deren Bedeutung für das sportmotorische Lernen und die Leistungsoptimierung im Fußball detailliert dargelegt.
3. Koordinationstraining im Fußball: Dieses Kapitel differenziert zwischen propriozeptivem, sensomotorischem und Stabilisationstraining und erläutert deren spezifische Trainingsansätze zur Verbesserung der neuromuskulären Kontrolle.
4. Therapie- und Trainingsgerät terrasensa®: Das Kapitel stellt das zentrale Trainingsgerät der Studie, die terrasensa®-Strukturbodenplatten, vor und beschreibt deren technisches Konzept zur gezielten sensomotorischen Reizsetzung.
5. Koordinationstraining: Konzeption und Befunde einer empirischen Analyse: Hier wird das Studiendesign erläutert, welches ein fünf-wöchiges Aufwärmprogramm mit Probanden von Union Berlin integriert und das Testverfahren mittels Challenge Disc beschreibt.
6. Statistische Auswertung: Dieses Kapitel präsentiert die statistische Aufarbeitung der erhobenen Daten, inklusive Deskription der Datensätze, Normalverteilungstests und der Analyse zur sensomotorischen Verbesserung.
7. Diskussion der Ergebnisse: Die Resultate werden kritisch interpretiert, wobei die Steigerung der einbeinigen Standstabilität hervorgehoben und in den Kontext bestehender sportwissenschaftlicher Literatur gestellt wird.
8. Zusammenfassung und Ausblick: Abschließend werden die zentralen Erkenntnisse gebündelt und die Notwendigkeit einer nachhaltigen, langfristigen Implementierung sensomotorischer Trainingskonzepte im Fußball unterstrichen.
Fußball, Fußgelenksstabilität, Koordinationstraining, Sensomotorik, Verletzungsprävention, Propriozeption, terrasensa®, Standstabilität, Challenge Disc, Leistungsoptimierung, neuromuskuläre Kontrolle, empirische Studie, Training, Sprunggelenk, Stabilisation.
Die Arbeit untersucht, wie ein spezielles sensomotorisches Aufwärmprogramm mit terrasensa®-Bodenplatten die Fußgelenksstabilität von Fußballern verbessern und somit Verletzungen vorbeugen kann.
Die Arbeit verknüpft die Theorie koordinativer Fähigkeiten im Sport mit praktischen Trainingsmethoden und führt eine empirische Studie zur Wirksamkeit dieser Interventionen durch.
Ziel ist es zu belegen, ob ein fünfwöchiges, in den Trainingsalltag integriertes sensomotorisches Programm die Stabilität der unteren Extremitäten signifikant steigern kann.
Es wurde eine prospektive, randomisierte Kohortenstudie mit einer Test- und Kontrollgruppe durchgeführt, wobei Messdaten mittels Challenge Disc und Coordi-Software statistisch ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Einleitung zum Koordinationstraining, eine detaillierte Vorstellung des Trainingsgeräts terrasensa® sowie die Beschreibung und Auswertung der empirischen Analyse.
Fußball, Fußgelenksstabilität, Sensomotorik, Verletzungsprävention, Koordinationstraining und terrasensa®.
Sie dient als spezifisches Trainingsgerät, dessen unebene Struktur gezielt propriozeptive Reize setzt, um so die inter- und intramuskuläre Koordination zu schulen.
Die Studie zeigt eine signifikante Verbesserung der einbeinigen Standstabilität in der Testgruppe, was auf die Wirksamkeit des sensomotorischen Trainings hinweist.
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