Masterarbeit, 2016
116 Seiten, Note: 1,8
1. Einleitung
1.1 Hinführung zum Thema und Forschungshypothesen
1.2 Methodik der Untersuchung und Struktur der Arbeit
1.3 Relevanz der Thematik und Zielsetzung der Arbeit
2. Theoretischer Hintergrund I: Schmerz und Schmerzempfinden
2.1 Schmerzen: Definition und Kategorien
2.2 Pathophysiologische Grundlagen des Muskelschmerzes
2.3 Physiologische und psychologische Komponenten von Schmerz
2.4 Sensorisches und affektives Schmerzempfinden und seine Erfassung
2.5 Schmerz als akzeptiertes Nebenprodukt im Sport
3. Theoretischer Hintergrund II: Faszien und fasziales System
3.1 Definition und Aufbau der Faszien
3.2 Funktion und Bedeutung des faszialen Systems
3.3 Myofasziales Schmerzsyndrom und Triggerpunkte
3.4 Behandlung von faszialen Restriktionen und MTrP
3.5 Das Prinzip der myofaszialen Selbstmassage
4. Untersuchung der Arbeit: Erfassung der Daten und methodisches Vorgehen
4.1 Vorstellung der Testgruppen und ihrer Trainingsgestaltung
4.2 Vorstellung der Stichprobe und des Ablaufs der Untersuchung
4.3 Die Blackroll® als Therapie- und Trainingsgerät der Untersuchung
4.4 Die oberflächliche Rückenlinie
4.5 Psychologische Diagnostik mit dem Fragebogen SES
5. Präsentation und Auswertung der Ergebnisse
5.1 Statistische Auswertung
5.2 Grafische Auswertung und Skalenverteilungen
5.2.1 Ergebnisse für das Merkmal Lokales Eindringen
5.2.2 Statistischer Test auf signifikante Differenz
5.2.3 Ergebnisse für die Merkmale Rhythmik und Temperatur
5.2.4 Ergebnisse für das affektive Schmerzempfinden
5.3 Resümee zur Datenanalyse und Auswertung des Abschlussfragebogens
6. Zusammenfassung und Fazit
Die Arbeit untersucht, ob eine sechswöchige Trainingsintervention durch myofasziale Selbstmassage der oberflächlichen Körperrückseite mittels Blackroll® das sensorische und affektive Schmerzempfinden bei Sportlern messbar reduzieren kann.
Die oberflächliche Rückenlinie
Kapitel 4.3 hat gezeigt, wie sehr sich die Blackroll® anbietet, um ein effektives und an die jeweilige Trainingsphase angepasstes Faszientraining sowie myofasziale Selbst-massage durchzuführen. Dieses Unterkapitel konzentriert sich auf die oberflächliche Körperrückseite, da sie die in der präsentierten Untersuchung zu bearbeitende und zu behandelnde Körperregion darstellte. Die zur Körperregion passende Faszienkette ist die oberflächliche Rückenlinie (ORL).
Es lassen sich einige größere, lange Muskel-Faszien-Ketten im menschlichen Körper identifizieren. Schleip (2015) spricht von myofaszialen Zugbahnen, die für die allgemeine Koordination und Bewegungsausführung wichtig sind. Damit das reibungslose Funktionieren innerhalb der gesamten Kette gewährleistet werden kann, müssen diese Strukturen im Training explizit angesteuert und aktiviert werden. Die isolierten Übungen für einzelne Muskelgruppen, wie sie aus dem normalen Krafttraining bekannt sind, reichen dafür nicht aus. Die Faszienforschung zeigt auf, wie wichtig gerade die myofaszialen Fernverbindungen sind, die sich über den ganzen Körper erstrecken. Zu solchen Fernverbindungen und langen myofaszialen Ketten zählen die oberflächliche Rückenlinie, die oberflächliche Frontallinie, zwei Laterallinien sowie die Spirallinie (Schleip, 2015). Einzig wichtig für die vorliegende Arbeit ist die ORL, da sie bei der Trainingsintervention durch das Rollout bearbeitet wurde. Abbildung 10 zeigt die ORL von hinten, von vorne und von der Seite betrachtet.
1. Einleitung: Einführung in die Thematik von Sport und Schmerz sowie Formulierung der Forschungshypothesen und Zielsetzung.
2. Theoretischer Hintergrund I: Schmerz und Schmerzempfinden: Erläuterung der Definitionen, pathophysiologischen Grundlagen sowie der psychologischen Komponenten von Schmerz.
3. Theoretischer Hintergrund II: Faszien und fasziales System: Abhandlung über Faszienstrukturen, myofasziale Schmerzsyndrome und die Bedeutung der myofaszialen Selbstmassage.
4. Untersuchung der Arbeit: Erfassung der Daten und methodisches Vorgehen: Detaillierte Darstellung des Studiendesigns, der Stichprobe sowie der eingesetzten Instrumente wie Blackroll® und SES.
5. Präsentation und Auswertung der Ergebnisse: Statistische und grafische Analyse der erhobenen Daten zum sensorischen und affektiven Schmerzempfinden.
6. Zusammenfassung und Fazit: Synthese der Ergebnisse und Bestätigung der Hypothesen zur Wirksamkeit der Trainingsintervention.
Schmerzempfinden, myofasziale Selbstmassage, Blackroll, Faszien, Schmerzempfindungsskala, Sportpsychologie, Trainingsintervention, myofasziale Strukturen, Triggerpunkte, Sensomotorik, Schmerzreduktion, körperliche Belastung, physiologische Grundlagen, affektiver Schmerz, sensorischer Schmerz.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Untersuchung, inwieweit eine sechswöchige myofasziale Selbstmassage mit der Blackroll® das Schmerzempfinden von Sportlern beeinflusst.
Die Arbeit umfasst zwei Hauptbereiche: Die physiologische und psychologische Erforschung von Schmerz sowie die Untersuchung von Faszien und deren Rolle bei muskulären Beschwerden.
Das Ziel ist die wissenschaftliche Prüfung der Hypothesen, dass regelmäßiges Faszientraining durch Rollout das sensorische und affektive Schmerzempfinden im Bereich der oberflächlichen Rückenlinie absenken kann.
Es handelt sich um eine experimentelle, prospektive Studie mit 52 Sportlern, deren Schmerzempfinden mithilfe der standardisierten Schmerzempfindungsskala (SES) über drei Messzeitpunkte erfasst wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Schmerz und Faszien, die methodische Vorgehensweise der Studie sowie die detaillierte statistische und grafische Auswertung der Studienergebnisse.
Zu den zentralen Begriffen gehören Faszien, myofasziale Selbstmassage, Schmerzempfinden, Blackroll® und die Schmerzempfindungsskala (SES).
Die Blackroll® fungiert als zentrales Therapie- und Trainingsgerät, mit dem die Sportler eine zehnminütige myofasziale Selbstmassage der oberflächlichen Rückenlinie durchführten.
Die Untersuchung konzentriert sich gezielt auf die oberflächliche Rückenlinie (ORL), eine bedeutende myofasziale Kette, die sich vom Fuß bis zum Kopf erstreckt.
Die Studie konnte eine deutliche und statistisch signifikante Reduktion des sowohl sensorisch als auch affektiv wahrgenommenen Schmerzes bei den teilnehmenden Sportlern nachweisen.
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