Bachelorarbeit, 2016
38 Seiten, Note: 1,3
Die Bachelorarbeit „Kostümbild - Kleidung als gestalterische Ausdrucksmöglichkeit auf der Theaterbühne“ analysiert die Gestaltung von Kostümen für zwei Theaterstücke („Elektra“ von Hugo von Hofmannsthal und „Medeamaterial“ von Heiner Müller) und untersucht deren Funktion und Einfluss auf die Inszenierung und die Darstellung der Figuren. Die Arbeit zeigt auf, wie das Kostümbild als ein Mittel der Kommunikation genutzt werden kann, um dem Publikum die Identität, den sozialen Stand und die Emotionen der Figuren zu vermitteln.
Die Einleitung stellt die Motivation und den Hintergrund der Bachelorarbeit vor, die sich mit dem Thema Kostümbild und der Bedeutung von Kleidung als gestalterische Ausdrucksmöglichkeit auf der Theaterbühne auseinandersetzt. Kapitel 2 beleuchtet die theoretischen Rahmungen zum Begriff des Bühnenkostüms, betrachtet die Ursprünge der Kleidung und ihre kommunikative Funktion sowie die Bedeutung von Kostümen als theatrale Zeichen nach der Semiotik von Erika Fischer-Lichte. Kapitel 3 gibt eine kurze Vorstellung der Stücke „Elektra“ und „Medeamaterial“ und erläutert das zugrundeliegende Konzept der Dramen sowie die Kostümbilder, die für die jeweilige Inszenierung entworfen wurden.
Kapitel 4 widmet sich der Funktion und dem Verhältnis von Gestaltung, Kreativität und Ästhetik im Kontext des Kostümbildes. Es wird erklärt, wie die Gestaltung eines Kostüms einen kreativen Schaffensprozess darstellt, der mit Material, Farbe und Form arbeitet, um ein bestimmtes Erscheinungsbild zu erzeugen. Kapitel 5 analysiert exemplarisch die Gestaltungskomponenten Material, Farbe und Form anhand der beiden Kostümbilder und untersucht deren Einfluss auf die Darstellung der Figuren und die Wirkung auf das Publikum. Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und beleuchtet mögliche weitere Forschungsgebiete im Bereich des Kostümbildes.
Die Bachelorarbeit behandelt die Themen Kostümbild, Theater, Kleidung, Kommunikation, Semiotik, Gestaltung, Material, Farbe, Form, Kreativität, Ästhetik, „Elektra“, Hugo von Hofmannsthal, „Medeamaterial“, Heiner Müller, Inszenierung, Figuren, Rezeption, Wirkung, Zeichensetzung.
Das Kostümbild dient als visuelles Kommunikationsmittel. Es vermittelt dem Publikum Informationen über den sozialen Stand, die Gefühlslage, die Identität und die Beziehungen der Figuren sowie den historischen Kontext der Inszenierung.
Diese gestalterischen Mittel erzeugen optische Reize mit Symbolcharakter. Materialien können haptische Qualitäten vermitteln, Farben lösen Emotionen aus und Formen definieren die Silhouette und Präsenz einer Figur im Raum.
Damit ist die rein historisierende Darstellung (z. B. klassische Sandalen und Chitons) gemeint. In den untersuchten Stücken „Elektra“ und „Medeamaterial“ wurde dies vermieden, um die zeitlose Aktualität der Stoffe zu betonen.
Nach Erika Fischer-Lichte wird das Kostüm als „theatrales Zeichen“ verstanden. Es ist Teil eines komplexen Zeichensystems, das die Wahrnehmung des Zuschauers lenkt und Bedeutung innerhalb der Aufführung generiert.
Die Arbeit analysiert die Kostümbilder für Hugo von Hofmannsthals „Elektra“ und Heiner Müllers „Medeamaterial“, aufgeführt an der Studiobühne Paderborn.
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