Examensarbeit, 2006
67 Seiten, Note: 2,0
EINLEITUNG
I. VORÜBERLEGUNGEN
1. PROBLEMSTELLUNG
2. DAS UNTERRICHTSVERFAHREN „TECHNISCHES EXPERIMENT“
2.1 Allgemeine Grundlagen
2.2 Arten von Experimenten
2. 3 Planung und Ablauf von Experimenten im Technikunterricht
II. BESCHREIBUNG DES EXPERIMENTIERBOARDS „EXPESOLA“
1. ENTWICKLUNG UND BAU
2. FUNKTION
III. PLANUNG DER UNTERRICHTSEINHEIT
1. ÜBERSICHT DER UNTERRICHTSEINHEIT
2. BESCHREIBUNG DER LERNGRUPPE
3. SACHANALYSE
3.1 Abhängigkeit der Leistung einer Solarzelle von der Beleuchtungsstärke
3.2 Abhängigkeit der Leistung einer Solarzelle vom Einfallwinkel der Lichtstrahlen
3.3 Reihen‐ Parallelschaltung von Solarzellen
3.4 Spannungs‐ und Stromstärkemessungen an der Solarzelle
4. DIDAKTISCHE ANALYSE
IV. DURCHFÜHRUNG DER UNTERRICHTSSEQUENZ
1. BEISPIELSTUNDE
1.1 Methodische Analyse
1.2 Geplanter Unterrichtsverlauf
1.3 Reflektion der 1. Unterrichtsstunde
2. BEISPIELSTUNDE
2.1 Methodische Analyse
2. 2 Geplanter Unterrichtsverlauf
2.3 Reflektion der 2. Unterrichtsstunde
3. BEISPIELSTUNDE
3.1 Methodische Analyse
3.2 Geplanter Unterrichtsverlauf
3.3 Reflektion der 3. Unterrichtsstunde
4. BEISPIELSTUNDE
4.1 Methodische Analyse
4.2 Geplanter Unterrichtsverlauf
4.3 Reflektion der Unterrichtsstunde
V. SCHLUSSBETRACHTUNG
VII. ANHANG
ARBEITSBLÄTTER
F O T O D O K U M E N T A T I O N
Diese Arbeit untersucht, inwiefern Schüler der 9. Klasse an einer Hauptschule durch den Einsatz des selbst entwickelten Experimentierboards „EXPESOLA“ im Rahmen eines handlungs- und problemorientierten Unterrichts die elektrischen Eigenschaften von Solarzellen eigenständig erarbeiten können.
1. Problemstellung
In Hinblick auf die thematische Auswahl der Themenbereiche des Faches Technik in Klasse 9 der Hauptschule liegt der wesentliche Schwerpunkt in der Erarbeitung der Grundlagen der Elektrotechnik, der unter Beachtung und Absprache mit dem Fachlehrer für Physik aufgegriffen und vertieft behandelt werden soll. Als neue Bauteile der Elektrotechnik werden neben den bekannten Bauteilen wie Schalter, Widerstand und Stromquelle nun auch die Diode, der Fotowiderstand und der Transistor behandelt. Aufgrund der Tatsache, dass die Diode ebenso wie die Solarzelle ein Halbleiter ist, bietet es sich an, aufbauend auf den wiederholten und erweiterten Grundlagen, die Solarzelle als elektronisches Bauteil zu behandeln. Der so gemachte „Exkurs“ bietet die Möglichkeit das Themengebiet der „regenerativen Energien“ mit dem Schwerpunkt Photovoltaik näher zu beleuchten.
Um eine eindeutige Grundlage für die zu erklärenden und zu erarbeitenden elektrischen Eigenschaften der Solarzelle zu schaffen, wird im Folgenden zunächst die Funktionsweise der Solarzelle als solches näher beschrieben.
Die Solarzelle besteht aus Halbleitermaterial, das unter dem Einfluss von Licht oder Wärme elektrisch leitfähig wird. Wird das Halbleitermaterial einer kalten Umgebung ausgesetzt, wirkt dieses isolierend. In der Regel verwendet man für die Herstellung von Halbleitermaterial Silizium. Jedes Siliziumatom besitzt auf der äußeren Schale 4 Elektronen, die auch als Valenzelektronen bezeichnet werden.
Da die Leitfähigkeit von reinen Halbleitern bei Zimmertemperatur sehr schlecht ist, bringt man während der Herstellung in das 4- wertige Halbleitermaterial 5- bzw. 3-wertige Fremdatome ein. Diese gezielte Veränderung der Leitfähigkeit nennt man auch Dotieren bzw. Verunreinigen. Dadurch kann man einen positiven (p-leitende Halbleiterschicht) oder einen negativen (n-leitende Halbleiterschicht) Ladungsträgerüberschuss erzielen.
EINLEITUNG: Die Arbeit beleuchtet die Notwendigkeit regenerativer Energien und das Ziel, Schülern durch handlungsorientierte Experimente elektrische Eigenschaften von Solarzellen mittels eines selbstentwickelten Boards näherzubringen.
I. VORÜBERLEGUNGEN: Es wird die Problemstellung der Unterrichtsplanung im Fach Technik erörtert und die Methode des „Technischen Experiments“ sowie deren Bedeutung für die Aktivierung von Schülern theoretisch fundiert.
II. BESCHREIBUNG DES EXPERIMENTIERBOARDS „EXPESOLA“: Dieses Kapitel erläutert die Beweggründe für die Eigenentwicklung des Boards, den konstruktiven Aufbau sowie dessen vielseitige Funktionsweise für den Unterrichtseinsatz.
III. PLANUNG DER UNTERRICHTSEINHEIT: Hier erfolgt eine Übersicht über die gesamte Unterrichtssequenz, die detaillierte Beschreibung der Lerngruppe sowie eine fachwissenschaftliche Sachanalyse zu den elektrischen Parametern von Solarzellen.
IV. DURCHFÜHRUNG DER UNTERRICHTSSEQUENZ: In diesem Kapitel werden vier konkrete Beispielstunden in Methodik, Ablauf und ausführlicher Reflexion dargestellt, um den Lernprozess transparent zu machen.
V. SCHLUSSBETRACHTUNG: Der Autor reflektiert das Unterrichtsverfahren und den Erfolg des Experimentierboards, zieht Bilanz zum Lernerfolg und gibt Ausblicke auf eine mögliche Weiterentwicklung des Systems.
Solarzelle, Technikunterricht, Technisches Experiment, Photovoltaik, EXPESOLA, Reihenschaltung, Parallelschaltung, Elektrotechnik, Unterrichtsplanung, Handlungsorientierung, Problemorientierung, Kurzschlussstrom, Leerlaufspannung, Halbleiter, Regenerative Energien
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und dem praktischen Einsatz eines selbst entwickelten Experimentierboards zur Vermittlung elektrischer Eigenschaften von Solarzellen im Technikunterricht der 9. Klasse.
Die zentralen Felder sind die Funktionsweise von Solarzellen, die Elektrotechnik, der methodische Einsatz von Experimenten im Technikunterricht sowie die handlungsorientierte Unterrichtsgestaltung.
Die zentrale Forschungsfrage lautet, inwiefern sich Schüler mithilfe des Experimentierboards „EXPESOLA“ unter Beachtung handlungs- und problemorientierter Prinzipien elektrische Eigenschaften der Solarzelle selbstständig erarbeiten können.
Die Arbeit nutzt die Methode des technischen Experiments, die in Phasen wie Problemstellung, Hypothesenbildung, Versuchsaufbau und Auswertung strukturiert ist.
Der Hauptteil umfasst die detaillierte Planung und Durchführung von vier Unterrichtsstunden, in denen spezifische Eigenschaften wie Stromstärke- und Spannungsabhängigkeit bei Solarzellen praktisch untersucht werden.
Wichtige Begriffe sind Solarzelle, Technikunterricht, Technisches Experiment, Photovoltaik, EXPESOLA, Reihen- und Parallelschaltung sowie handlungsorientiertes Lernen.
Da bestehende Versuchseinheiten die speziellen didaktischen und technischen Anforderungen an eine einfache, kostengünstige und übersichtliche Handhabung für den Schulalltag nicht vollumfänglich erfüllten, wurde eine eigene Lösung entwickelt.
Das Hausmodell dient als motivierender Einstieg, um Alltagsbezüge zur Solartechnik herzustellen und das Interesse der Schüler durch Beobachtungen und Vermutungen zu wecken.
Dies geschieht durch differenzierte Hilfestellungen (z.B. Hilfe-Karten, Lückentexte), die gezielte Partnerarbeit und die aktive Unterstützung durch die Lehrperson, um eine Teilhabe am Lernprozess zu gewährleisten.
Der Autor betont, dass das Experimentiersystem als Medium eingebettet in einen methodischen Mix aus verschiedenen Sozialformen und alltagsnahen Situationen am besten funktioniert, um die Trennung zwischen Schule und Leben aufzuheben.
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