Bachelorarbeit, 2015
66 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Definition der geriatrischen Versorgung
2.1 Geriatrische Versorgung durch ein interdisziplinäres Team
2.2 Der geriatrisch zu versorgende Patient
2.3 Die richtige Versorgung mithilfe geriatrischer Assessments
3. Geriatrische Versorgungseinrichtungen
3.1 Die Versorgung in der Akutgeriatrie
3.2 Die Versorgung in der geriatrischen Rehabilitation
3.3 Finanzierung der geriatrischen Rehabilitation
4. Demografischer Wandel
4.1 Bevölkerungsentwicklung in Bayern
4.2 Ursachen und Folgen des Alterswandels
4.3 Entwicklungsunterschiede nach Gebietsstrukturen
5. Auswertung der GiB-Dat Daten
5.1 Die Geriatrie in Bayern – Datenbank (GiB-DAT)
5.2 Strukturbezogene Faktoren
5.3 Hypothesen zur Versorgung in der geriatrischen Rehabilitation
5.4 Darstellung der Untersuchungsmethode
5.4.1 Entwicklung der Gesamtpatientenzahlen
5.4.2 Krankenkassenzugehörigkeit der geriatrischen Patienten
5.4.3 Altersentwicklung der geriatrischen Patienten
5.4.4 Überblick über die Wohnsituation geriatrischer Patienten
5.4.5 Besitz und Entwicklung der Pflegestufen geriatrischer Patienten
5.4.6 Aufenthaltsdauer in einer geriatrischen Rehabilitationsklinik
5.4.7 Übersicht des durchschnittlichen Barthel-Index
5.4.8 Zusammenhang der Barthel-Veränderung und Aufenthaltsdauer
5.4.9 Zusammenhang des Barthel-Index und Geschlecht
5.5 Hochrechnung zukünftiger Rehabilitationspatienten
6. Erhebung der Expertenmeinungen
7. Fazit
8. Fragebogen
Diese Bachelorarbeit untersucht die aktuelle Entwicklung der geriatrischen Rehabilitationsversorgung in Bayern vor dem Hintergrund des demografischen Wandels. Ziel ist es, unter Einbeziehung von Daten der „Geriatrie in Bayern – Datenbank“ (GiB-DAT) sowie Expertenbefragungen zu analysieren, wie strukturelle und soziale Faktoren die Versorgung älterer Menschen in städtischen und ländlichen Gebieten beeinflussen und ob eine angemessene Versorgung künftig gewährleistet werden kann.
2. Definition der geriatrischen Versorgung
Nachdem bereits durch den Titel dieser Publikation dem Begriff „Geriatrie“ ein wichtiger Stellenwert zugeschrieben wird, soll dieser anfänglich erläutert werden.
„Geriatrie ist die medizinische Spezialdisziplin, die sich mit den körperlichen, geistigen, funktionalen und sozialen Aspekten in der Versorgung von akuten und chronischen Krankheiten, der Rehabilitation und Prävention alter Patientinnen und Patienten sowie deren spezieller Situation am Lebensende befasst“ (Bruder; Was ist Geriatrie?).
So definiert die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie e.V. (DGG) den Begriff der Geriatrie auf ihrer Homepage. Geriatrie kann, um danach zu urteilen, zunächst als eine Spielart der medizinischen Wissenschaft interpretiert werden.
Gekennzeichnet wird die Geriatrie durch Interdisziplinarität, Multiprofessionalität sowie eine Integration verschiedener Fachdisziplinen in der Behandlung (Bundesverband Geriatrie 2010: S. 13). Die fachgemäße Umsetzung dieser Anforderungen erfolgt durch ein interdisziplinäres Team (Bruder; Was ist Geriatrie?).
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Motivation der Autorin, die durch ein Praktikum entstand, und führt in die Kernfrage der Arbeit ein: Ist der Mensch im Alter angemessen versorgt?
2. Definition der geriatrischen Versorgung: Dieses Kapitel definiert den Begriff Geriatrie als medizinische Spezialdisziplin und erläutert die Bedeutung interdisziplinärer Teams sowie geriatrischer Assessments.
3. Geriatrische Versorgungseinrichtungen: Hier werden die Akutgeriatrie und die geriatrische Rehabilitation sowie deren Finanzierung abgegrenzt und als wesentliche Säulen des Gesundheitssystems dargestellt.
4. Demografischer Wandel: Dieses Kapitel analysiert die Bevölkerungsentwicklung, insbesondere in Bayern, und deren Auswirkungen auf die zukünftige Nachfrage nach geriatrischer Versorgung.
5. Auswertung der GiB-Dat Daten: Der Hauptteil der Arbeit wertet die Daten der GiB-DAT aus, um Hypothesen zur Versorgungssituation, zu soziodemografischen Faktoren und zum Rehabilitationserfolg (Barthel-Index) zu prüfen.
6. Erhebung der Expertenmeinungen: Dieses Kapitel ergänzt die statistische Auswertung um qualitative Praxiseinblicke von Sozialdienstmitarbeitern in Bezug auf die aktuelle Versorgungssituation.
7. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit, geriatrische Rehabilitationsstrukturen angesichts des demografischen Wandels finanziell und organisatorisch anzupassen.
8. Fragebogen: Dokumentation des für die Expertenbefragung verwendeten Fragebogens zur Erhebung sozialer Daten in geriatrischen Kliniken.
Geriatrie, geriatrische Rehabilitation, demografischer Wandel, GiB-DAT, Barthel-Index, Pflegestufe, stationäre Versorgung, Akutgeriatrie, Gesundheitswesen, Altersstruktur, Sozialdienst, Versorgungsstruktur, Bayern, Rehabilitation, Multimorbidität.
Die Arbeit untersucht die aktuelle Entwicklung und Qualität der Versorgung in der geriatrischen Rehabilitation in Bayern im Kontext des demografischen Wandels.
Die zentralen Schwerpunkte liegen auf der Finanzierung der Rehabilitation, dem demografischen Wandel, der Rolle von Assessments sowie einem regionalen Vergleich zwischen städtischen und ländlichen Strukturen.
Das primäre Ziel ist es, auf Basis von Datenbankanalysen und Expertenmeinungen zu bewerten, ob die bestehenden Strukturen einer alternden Gesellschaft und dem steigenden Bedarf an geriatrischer Versorgung gerecht werden.
Die Autorin kombiniert die quantitative Analyse von Datensätzen aus der "Geriatrie in Bayern – Datenbank" (GiB-DAT) mit qualitativen Ergebnissen einer Expertenbefragung unter Sozialdienstmitarbeitern.
Im Hauptteil liegt der Fokus auf der statistischen Auswertung strukturabhängiger Faktoren wie Alter, Geschlecht, Wohnsituation, Pflegestufen und der Verweildauer in Verbindung mit dem rehabilitativen Erfolg (Barthel-Index).
Wichtige Begriffe sind Geriatrie, Rehabilitation, demografischer Wandel, Barthel-Index, Pflegestufe, Versorgungsstruktur und Finanzierung.
Die Daten zeigen, dass Patienten in Würzburg im Schnitt älter sind, während der Landkreis Main-Spessart künftig einen stärkeren Anstieg an älteren Menschen verzeichnet, was spezifische Anpassungen in der stationären Nachversorgung erforderlich macht.
Die Autorin stellt fest, dass die Unterfinanzierung der Kliniken zu kürzeren Verweildauern führen kann, was den Rehabilitationserfolg gefährden könnte, und fordert eine Anpassung der Kostensätze an die tatsächlichen Bedarfe.
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