Bachelorarbeit, 2015
42 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Wandel der Figuren innerhalb des Disney-Konzerns
3. Darstellung von Schneewittchen im Märchen
4. Darstellung von Schneewittchen im Disney-Film
5. Darstellung von der Schneekönigin im Märchen
6. Darstellung der Schneekönigin im Disney-Film
7. Fazit
8. Bibliographie
Diese Arbeit untersucht den Wandel der Weiblichkeitsdarstellung in Disney-Animationsfilmen, indem sie den ältesten Prinzessinnenfilm „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ mit dem moderneren Film „Die Eiskönigin – Völlig unverfroren“ vergleicht und analysiert, inwieweit sich traditionelle Frauenrollen gewandelt haben oder trotz technischer Neuerungen fortbestehen.
4. Darstellung von Schneewittchen im Disney-Film
Im vorherigen Abschnitt wurde aufgearbeitet, dass Schneewittchen im Märchen ein klassisches Frauenbild repräsentiert. Nun soll gezeigt werden, wie die Disney-Verfilmung die Vorlage adaptiert. Das Schneewittchen als erster abendfüllender Animationsfilm umgesetzt wurde, lag dabei auch vor allem an der großen Popularität des Stoffes. Dabei sind Abänderungen nicht nur im Hinblick auf das Medium Film normal, sondern auch, weil Märchen „[…] weniger als statische Narrationen zu verstehen sind […], sondern ihre Überlieferungs- und Mediengeschichte belegt vielmehr komplexe Hybridisierungen ihrer Narrative und Motive durch kulturelle Aneignungen.“ Neben einer sehr mimetischen Umsetzung bietet sich also auch die Weiterentwicklung des Märchens an, indem es etwa aktuelle ästhetische Strömungen oder Problematiken aufgreift.
1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Relevanz des Disney-Konzerns für die Vermittlung von Geschlechterrollen ein und stellt die Forschungsfrage nach dem Wandel der Darstellung von Weiblichkeit anhand der Filme „Schneewittchen“ und „Die Eiskönigin“.
2. Wandel der Figuren innerhalb des Disney-Konzerns: Dieses Kapitel beleuchtet, wie der Konzern durch intermediale Präsenz und Unternehmenskultur Einfluss auf die Wahrnehmung seiner Figuren nimmt und sich dabei an wandelnde gesellschaftliche Normen anpasst.
3. Darstellung von Schneewittchen im Märchen: Der Abschnitt analysiert das Frauenbild in der Grimm-Fassung, wobei die passive Rolle der Heldin im Kontrast zur aktiven, aber negativ besetzten Königin hervorgehoben wird.
4. Darstellung von Schneewittchen im Disney-Film: Es wird untersucht, wie der Film die Märchenvorlage adaptiert und durch den Einsatz realer Vorbilder sowie spezifischer Produktionsverfahren eine „Disneyfizierung“ des Stoffes vollzieht.
5. Darstellung von der Schneekönigin im Märchen: Die Analyse konzentriert sich auf Hans Christian Andersens Kunstmärchen, dessen Autor differenziertere Ansichten zu Sexualität und Modernität in seine Geschichte einfließen ließ.
6. Darstellung der Schneekönigin im Disney-Film: Das Kapitel betrachtet die Transformation der Schneekönigin zur Protagonistin Elsa und bewertet, inwieweit der Film moderne Ansätze nutzt oder alte Konventionen beibehält.
7. Fazit: Die Arbeit resümiert, dass trotz inhaltlicher Modernisierungstendenzen grundlegende ästhetische Konventionen und traditionelle Rollenbilder in der Disney-Prinzessinnen-Darstellung weiterhin stark präsent sind.
8. Bibliographie: Das abschließende Verzeichnis führt alle verwendeten wissenschaftlichen Quellen, Filme und Internetressourcen auf.
Disney-Prinzessin, Schneewittchen, Die Eiskönigin, Weiblichkeit, Geschlechterrollen, Animation, Märchenadaption, Disneyfizierung, Frauenbild, Elsa, Anna, Gender, Filmgeschichte, Animationstechnik, Märchen.
Die Arbeit analysiert den Wandel der Weiblichkeitsdarstellungen in Disney-Animationsfilmen, insbesondere wie sich das Bild der „Prinzessin“ von den Anfängen bis heute verändert hat.
Zentral sind die Untersuchung von Geschlechterrollen, der Einfluss von Produktionsbedingungen auf die Figurengestaltung sowie der Vergleich zwischen klassischen Märchenvorlagen und deren filmischer Umsetzung durch Disney.
Es soll herausgearbeitet werden, ob es ein einheitliches Disney-Frauenbild gibt und inwieweit eine Modernisierung der Darstellung stattgefunden hat.
Die Arbeit nutzt einen deskriptiven Ansatz, der Schnittstellen zwischen historischen, feministischen und soziologischen Theorien verbindet, um eine medienethische Analyse der untersuchten Filme zu ermöglichen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von „Schneewittchen“ (als Märchen und Disney-Film) und „Die Eiskönigin“ (als Kunstmärchen-Vorlage und Disney-Adaption), wobei jeweils auf die physische und charakterliche Gestaltung der Figuren eingegangen wird.
Begriffe wie Disneyfizierung, Geschlechtsdimorphismus, moderne Frauenbilder und technische Animationseinflüsse bilden den Kern der terminologischen Auseinandersetzung.
Elsa fungiert im Gegensatz zu früheren Antagonistinnen als Protagonistin, deren Handlungsmotivation stärker auf die Beziehung zwischen Schwestern als auf eine klassische Liebesheirat fokussiert ist.
Trotz des Umstiegs auf moderne 3D-CGI-Technik bleibt ein typischer Disney-Look bestehen, der sich durch idealisierte Körperproportionen und spezifische visuelle Codes auszeichnet.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

