Bachelorarbeit, 2014
39 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Liebe- ein kulturelles Konstrukt
1.2 Beziehungsmodelle
1.2.1 die romantische Liebe
1.2.2 Polyamorie
1.3 Gesellschaftliche und wissenschaftliche Relevanz
2. Der Film als Medium
2.1 Reflex- und Kontrollhypothesen
2.1.1 Reflexhypothese
2.1.2 Kontrollhypothese
2.2 Film und Gesellschaft
2.3 Liebesdarstellungen im Film
2.3.1 Sexualität im Film
2.4 Medienrealität vs. Medientheorie
2.4.1 Ein Alternativmodell
2.5 Conclusio
3. Forschungsdesign für eine empirische Vertiefung
3.1 Forschungslücke
3.2 Qualitativ vs. Quantitativ
3.3 Die Filmanalyse
3.4 Das qualitative Interview
Die vorliegende Arbeit untersucht den gesellschaftlichen Wandel von Beziehungskonzepten in der westlichen Moderne und die Frage, inwieweit sich dieser Wandel in der medialen Repräsentation durch den zeitgenössischen Film widerspiegelt. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die mediale Vermittlung von alternativen Beziehungsformen wie der Polyamorie zu entwickeln und deren Wechselwirkung mit realen gesellschaftlichen Diskursen zu hinterfragen.
1.1.2 Polyamorie
Polyamorie steht den Idealen der romantischen Liebe entgegen. Damit ist allerdings nicht gemeint, wie bereits in der Einleitung erwähnt, dass kein Platz für romantische Gefühle und Erlebnisse innerhalb der polyamoren Beziehung ist, es geht vielmehr um das Ideal, was beim romantischen Liebesideal explizit Monogamie als Basis voraussetzt.
„Das polyamore Beziehungsideal geht von der Erfahrung aus, dass Menschen bisweilen auch mehrere Menschen gleichzeitig lieben und dass sie dies auf ganz unterschiedliche Weise und in unterschiedlichen Intensitäten tun können.“
Man darf nicht vergessen, dass Polyamorie, auch in institutionalisierter Form, in vielen Ländern nicht weiter ungewöhnlich ist: „Although plural marriages are illegal in the U.S. and many westernized countries, they are legal in over 850 different societies“. Nicht monogame Konzepte erfreuen sich zunehmender Beliebtheit.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema alternativer Beziehungskonzepte ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach deren medialer Repräsentation im Film.
2. Der Film als Medium: Dieses Kapitel erläutert medientheoretische Grundlagen, insbesondere die Reflex- und Kontrollhypothesen, und analysiert die Funktion des Films als Spiegel oder Steuerungsmedium gesellschaftlicher Werte.
3. Forschungsdesign für eine empirische Vertiefung: Hier wird das qualitative Forschungsdesign der Arbeit vorgestellt, das Filmanalysen mit qualitativen Interviews kombiniert, um die mediale Thematisierung von Polyamorie zu untersuchen.
Polyamorie, Romantische Liebe, Monogamie, Filmsoziologie, Medienrealität, Reflexhypothese, Kontrollhypothese, Zeitgenössischer Film, Beziehungsmodelle, Qualitatives Interview, Filmanalyse, Gesellschaftlicher Wandel, Liebessemantik, Sexualität, Beziehungsalltag
Die Arbeit untersucht, wie sich der gesellschaftliche Wandel von Beziehungskonzepten in modernen Filmen darstellt.
Die Schwerpunkte liegen auf dem romantischen Liebesideal, alternativen Lebensformen wie Polyamorie und der Rolle des Mediums Film in diesem Kontext.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie neue Beziehungsformen medial verarbeitet werden und ob der Film diese gesellschaftlichen Veränderungen reflektiert oder prägt.
Es handelt sich um ein qualitatives Forschungsdesign, bestehend aus Filmanalysen und qualitativen Interviews.
Der Hauptteil befasst sich theoretisch mit Medientheorien (Reflex- und Kontrollhypothese) und der Filmsoziologie, bevor konkrete Filmbeispiele empirisch untersucht werden.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Polyamorie, Liebessemantik, Filmsoziologie, Beziehungsmodelle und der gesellschaftliche Wandel.
Polyamorie lehnt das Ideal der Exklusivität ab, das die romantische Liebe an die monogame Zweierbeziehung bindet, ermöglicht aber dennoch tiefe romantische Bindungen.
Filme sind zentrale Träger von Liebessemantiken und beeinflussen das kollektive Verständnis von Beziehungen, indem sie Träume, Sehnsüchte und gesellschaftliche Normen visualisieren.
Die ausgewählten Filme dienen als empirisches Material, um zu illustrieren, wie alternative Beziehungskonzepte in konkrete Narrative übersetzt und medial kontrovers diskutiert werden.
Ja, laut der Arbeit sind sie als Dokumente sozialer Wirklichkeit geeignet, sofern man sie als fiktionale Konstruktionen und nicht als Realitätsdokumentation versteht.
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