Bachelorarbeit, 2014
75 Seiten, Note: 5
1. THEORETISCHE GRUNDLAGEN
1.1 WAS IST EIN VIDEOCLIP?
1.2 GESCHICHTE DES VIDEOCLIPS
1.3 VIDEOCLIPS FÜR DEN SCHULUNTERRICHT
1.4 EINSATZMÖGLICHKEITEN VON VIDEOCLIPS IM UNTERRICHT
1.5 ÄSTHETIK IN VIDEOCLIPS
1.6 JUGENDKULTUR
1.7 FAZIT 1
2. UMFRAGE
2.1 ZUSAMMENSTELLUNG DES FRAGEBOGENS
2.2 UMFRAGE: EHEM. OBERSTUFENSCHÜLER UND -SCHÜLERINNEN
2.3 UMFRAGE: ZIELPUBLIKUM MITTELSTUFE
2.4 FRÜHER UND HEUTE
2.5 FAZIT 2
3. PROJEKTSKIZZE
3.1 VISION
3.2 PROJEKTARBEIT
3.3 LERNZIELE BESTIMMEN
3.4 PHASEN DES PROJEKTS
3.5 VIDEOCLIP-ARTEN
3.6 KAMERA, SCHNEIDEPLATZ – WOHER?
3.7 SCHNITTPROGRAMME
3.8 KAMERA STARTKLAR MACHEN
3.9 EINSTELLUNGEN UND PERSPEKTIVEN
3.10 TYPISCHE GESTALTUNGSMITTEL IN VIDEOCLIPS
4. ZUSAMMENFASSUNG & DISKUSSION
5. LITERATURVERZEICHNIS
6. ANHANG
6.1 UMFRAGE
6.2 ANTWORTEN MITTELSTUFE
6.3 ANTWORTEN OBERSTUFE
Die Arbeit zielt darauf ab, einen praxisorientierten Leitfaden für Lehrpersonen zu entwickeln, um Videoclipprojekte in der Mittelstufe des schulischen Unterrichts erfolgreich umzusetzen. Dabei steht die Forschungsfrage im Zentrum, welche Voraussetzungen und pädagogischen Ansätze notwendig sind, um dieses Medium sinnvoll und motivierend in den Unterrichtsalltag zu integrieren.
1.2 Geschichte des Videoclips
Die Erscheinungsform der bewegten Bilder hatte schon im 19. Jahrhundert seine Vorläufer. Etwa die „Abblätterbüchlein“ („Daumenkinos“) oder die „Lebensräder“ und „Wundertrommeln“ die beliebte Kinderspielzeuge waren (vgl. Kindl, 2008, S.8). In der Schule sind diese Spiele immer noch ein beliebtes Unterrichtsmaterial.
1891 führte Thomas Alva Edisons das Kinetophone ein. Dies war eine Art Mini-Fernsehbildschirm, für den man ein Okular benötigte, um dessen Bilder zu betrachten. Das Gerät spielte neben Kurzfilmen auch Filmschnitte von Liveauftritten und Konzerten, damit Fans ihre Idole stattdessen vom Wohnzimmer aus verfolgen konnten. Jedoch landeten sie schliesslich an öffentlichen Vergnügungsplätzen (vgl. Keazor & Wübbena, 2007, S. 57).
Bildästhetische Grundlagen der Clips bildeten sich in den 20er-Jahre. Beispiel dafür ist Walt Disney oder auch die zwei-minütigen Studio 6 Fischingers, welche nach Maas und Schudack (2007) einer der „ersten Videoclips“ darstellt (zur Stunde Null des Videoclips komme ich später noch). Der Film war eine Reklame für die Schalplatte, dessen Tonspur zu hören war (vgl. Maas & Schudack, 2007, S. 300-301).
Klant erwähnte 2008 die Jukebox „Scopitone“ auch bekannt als Soundies der 60er als Vorläufer der Videoclips. Diese spielten nach Münzeinwurf einen kurzen 16mm-Farbfilm (zu Anfang noch Schwarzweiss) mit den Interpreten in Aktion zur Musik ab (vgl. Klant, 2008, S. 230). Anwendung hatten sie vorallem in Nachtclubs und Cocktailbars (vgl. Keazor/Wübbena, 2007, S. 57).
1. THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Dieses Kapitel definiert den Videoclip, beleuchtet seine historische Entwicklung und untersucht Einsatzmöglichkeiten sowie ästhetische Aspekte im Bildungskontext.
2. UMFRAGE: Hier wird das Interesse von Schülern an Videoclips durch Befragungen von Ober- und Mittelstufenklassen analysiert, um eine Basis für die praktische Anwendbarkeit zu schaffen.
3. PROJEKTSKIZZE: Dieser Teil bietet konkrete Planungs- und Umsetzungshilfen für Lehrpersonen, inklusive technischer Tipps und methodischer Vorgehensweisen für die Produktion im Unterricht.
4. ZUSAMMENFASSUNG & DISKUSSION: Das Kapitel reflektiert die Ergebnisse der Arbeit und diskutiert die pädagogische Bedeutung sowie die Herausforderungen bei der Umsetzung von Videoprojekten.
5. LITERATURVERZEICHNIS: Auflistung der verwendeten Fachliteratur und Quellen.
6. ANHANG: Enthält die detaillierten Umfrageergebnisse und das verwendete Fragebogen-Material.
Videoclip, Projektskizze, Lehrperson, Umfrage, Filmkompetenz, Mittelstufe, Musikvideo, Unterrichtsplanung, Mediennutzung, Stop-Motion, Projektunterricht, Filmbildung, Schulentwicklung, Medienpädagogik, Schülerinteresse
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Integration von Videoclips in den Schulunterricht der Mittelstufe, insbesondere durch die praktische Produktion eigener Videoprojekte durch Schüler.
Die zentralen Themen umfassen die theoretische Einordnung von Videoclips, die Analyse des Medienkonsums bei Jugendlichen und die didaktische Planung von Filmprojekten.
Das Ziel ist die Erstellung einer Projektskizze, die Lehrpersonen dabei unterstützt, Videoprojekte mit Kindern handlungsorientiert und strukturiert durchzuführen.
Neben einer fundierten Theoriearbeit wurde eine empirische Umfrage in Mittelstufen- und ehemaligen Oberstufenklassen durchgeführt, um das Schülerinteresse und die Einsatzmöglichkeiten zu ermitteln.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Auswertung der durchgeführten Schülerbefragungen und eine detaillierte Projektskizze inklusive Checklisten für die Umsetzung.
Schlüsselbegriffe sind Videoclip, Projektskizze, Medienpädagogik, Filmkompetenz und handlungsorientierter Unterricht.
Die Musikrichtung ist ein entscheidender Faktor für die Motivation der Schüler; die Wahl eines Genres, das die breite Masse anspricht oder den Interessen der Schüler entspricht, ist für den Projekterfolg essenziell.
Die größten Hürden sind die Organisation der benötigten Technik (Kameras, Schnittplätze) sowie der Zeitbedarf und die Planung innerhalb des Unterrichtsrahmens.
Die Umfrage ergab, dass Schüler in ländlichen Regionen teilweise eine größere Abneigung gegen die Arbeit mit Medien im Unterricht zeigen, während in städtischen oder wohlhabenderen Gebieten oft ein höheres Interesse besteht.
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