Bachelorarbeit, 2015
51 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 HIV/AIDS : Theoretische Grundlagen
2.1. HIV und AIDS aus medizinischer Sicht
2.1.1 Übertragungswege des HI-Virus
2.1.2 Krankheitsverlauf
2.1.3 HIV–Tests
2.1.4 Die antiretrovirale Therapie (ART)
2.1.5 Epidemiologische Daten - Weltweite Situation
2.1.6 Epidemiologische Daten - Situation in Deutschland
2.2 HIV/AIDS und die Soziale Arbeit
2.2.1 Herausforderungen der AIDS-Arbeit
2.2.2 Aufträge der AIDS-Arbeit
2.3 Sexualpädagogische AIDS-Prävention im Schulalter
2.3.1 Präventionsbegriff und Präventionsarten
2.3.2 Prävention von HIV und AIDS
2.3.3 Sexualpädagogische Prävention als Aufgabe der Schule
2.3.3.1 Exkurs: Sexualverhalten Jugendlicher in Zeiten von HIV und AIDS
2.3.4 Jugendliche als Zielgruppe HIV/AIDS–präventiver Angebote
3 Zwischenfazit/ Vorstellung der These
4 Empirische Untersuchung
4.1 Methodische Vorgehensweise
4.1.1 Literaturrecherche
4.1.2 Strukturiertes Leitfadeninterview am Beispiel des Experteninterviews
4.1.3 Grenzen und Möglichkeiten qualitativer Interviews
4.1.4 Aufbau und Inhalt des Interviewleitfadens
4.1.5 Auswahl der Interviewpartner
4.1.6 Auswertungsverfahren
4.2 Darstellung und Analyse des erhobenen Materials
5 Diskussion
6 Fazit / Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Relevanz und Umsetzung von HIV/AIDS-Prävention im Schulalter durch die Soziale Arbeit. Das primäre Forschungsziel besteht darin zu klären, ob durch präventive Maßnahmen bereits während der Schulzeit nicht nur Neuinfektionen verhindert, sondern auch Ängste abgebaut und gesellschaftliche Stigmatisierung gegenüber Betroffenen reduziert werden können.
2.1.1 Übertragungswege des HI-Virus
Das HI-Virus kann durch ungeschützten oralen, vaginalen und analen Geschlechtsverkehr, der Gabe von Blut oder Blutderivaten, Transplantationen infizierter Organe, durch eine Schwangerschaft oder über das Stillen des Kindes und durch den Gebrauch von kontaminierten Nadeln und Spritzen, sowie durch Nadelstichverletzungen, offene Hautwunden und Schleimhautkontakte übertragen werden (vgl. HIV – Arbeitskreis Südwest 2003, S.6). Das HI-Virus liegt somit in Sekreten der rektalen Schleimhaut, Blut, Sperma, Scheidenflüssigkeit, Eiter und Muttermilch von Infizierten vor. Im Hinblick auf die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung des HI-Virus spielen einige Faktoren eine wichtige Rolle. Darunter fallen beispielsweise die Menge und die Dauer des Kontaktes mit der infektiösen Körperflüssigkeit, der Zustand des Immunsystems und die Art und Größe der Eintrittspforte. Als Eintrittspforte gelten offene Wunden, beziehungsweise frische Verletzungen oder eitrige Wunden im Bereich der Haut, sowie der Schleimhäute.
Allerdings kann das Virus durch Schleimhäute von Darm, Scheide, Muttermund und dem vorderen Teil der männlichen Harnröhre auch ohne das Vorhandensein von Verletzungen übertragen werden. Das Risiko einer Infektion wird um ein vielfaches erhöht, wenn gleichzeitig eine weitere sexuell übertragbare Krankheit vorliegt. Die genaue Infektiosität der Körperflüssigkeit ist sehr variabel und feststellbar durch die Viruslast (vgl. Schmidt 2009, S. 15). Wie hoch das tatsächliche Risiko ist, sich mit HIV zu infizieren, hängt demnach im hohem Maße von der Viruslast der infektiösen Körperflüssigkeit ab.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die fortbestehende Tabuisierung von HIV/AIDS sowie die Notwendigkeit von Prävention im Schulalter als Schutz vor Neuinfektionen.
2 HIV/AIDS : Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel liefert einen medizinischen Überblick, erläutert die Rolle der Sozialen Arbeit und definiert Konzepte der sexualpädagogischen Prävention.
3 Zwischenfazit/ Vorstellung der These: Hier wird der theoretische Rahmen durch eine zentrale These verdichtet, die Soziale Arbeit als notwendiges Instrument der Prävention im Schulalter postuliert.
4 Empirische Untersuchung: Dieses Kapitel beschreibt die methodische Vorgehensweise bei den Experteninterviews sowie die anschließende Analyse und Darstellung der erhobenen Daten.
5 Diskussion: In der Diskussion werden die Ergebnisse der Interviews kritisch reflektiert, insbesondere hinsichtlich der Repräsentativität und der Rolle des persönlichen Kontakts zu Betroffenen.
6 Fazit / Ausblick: Das Fazit fasst die Relevanz der Arbeit zusammen und betont die Dringlichkeit altersgerechter Präventionsangebote für Jugendliche.
HIV, AIDS, Soziale Arbeit, Prävention, Sexualpädagogik, Schulalter, Experteninterview, Jugendlichen, Aufklärung, Stigmatisierung, Infektionsschutz, Medienkompetenz, Gesundheitsförderung, Adoleszenz, Risikoverhalten
Die Arbeit befasst sich mit der Rolle der Sozialen Arbeit bei der HIV/AIDS-Prävention im schulischen Kontext.
Neben medizinischen Grundlagen der Krankheit stehen sexualpädagogische Ansätze, das Sexualverhalten Jugendlicher und die Bedeutung der Sozialen Arbeit im Vordergrund.
Es soll geklärt werden, ob und wie Aufklärung über HIV/AIDS im Schulalter dazu beitragen kann, Neuinfektionen zu vermeiden und Vorurteile gegenüber Betroffenen abzubauen.
Die Autorin nutzt eine qualitative Forschungsmethode, konkret wurden drei leitfadengestützte Experteninterviews durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Theoriearbeit sowie eine empirische Untersuchung, in der Einschätzungen von Experten zu Präventionsangeboten analysiert werden.
Wichtige Begriffe sind HIV/AIDS, Soziale Arbeit, Prävention, Aufklärung, Jugendsexualität, Stigmatisierung und Sexualpädagogik.
Experten betonen, dass Jugendliche in dieser Phase ein verändertes Sexualverhalten entwickeln und eine gezielte Aufklärung vor dem Eintreten erster sexueller Kontakte essenziell für einen verantwortungsvollen Umgang ist.
Herausforderungen sind unter anderem die Tabuisierung in bestimmten Familienkulturen, Schamgefühle bei Schülern sowie ein teilweise fehlendes Bewusstsein der Eltern über die Notwendigkeit früher sexualpädagogischer Arbeit.
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