Bachelorarbeit, 2014
52 Seiten, Note: 1,0
Die Arbeit befasst sich mit der „Knowledge-Gap-Hypothese“ und untersucht die wachsenden Wissensklüfte in der Gesellschaft. Sie analysiert die Entwicklung der Hypothese von ihren Anfängen bis hin zur aktuellen Diskussion um den „Digital Divide“. Dabei werden die Auswirkungen des Informationsflusses auf die politische Mündigkeit der Bürger und die Rolle der Massenmedien im Kontext sozialer Ungleichheit beleuchtet.
Die Einleitung stellt die Ausgangshypothese der Wissenskluftforschung vor und erläutert deren Bedeutung für die Medienwirkungsforschung. Kapitel 2 beleuchtet die empirische Begründung der Hypothese und Kapitel 3 diskutiert die Weiterentwicklung der Hypothese, die sich durch verschiedene Differenzierungen in Teilaspekte aufteilt.
Die Kapitel 4 und 5 befassen sich mit dem Fernsehen als potenziellem „Knowledge-Leveler“ und dem Gesellschaftssystem der Moderne, während Kapitel 6 die aktuelle Wissenskluftforschung unter dem Begriff „Digital Divide“ behandelt.
Kapitel 7 analysiert die Herausforderungen des „Digital Divide“ für die Gesellschaft, und Kapitel 8 befasst sich mit den Auswirkungen neuer Medien auf soziale Ungleichheiten.
Die Arbeit befasst sich mit zentralen Themen der Wissenskluftforschung, insbesondere der „Knowledge-Gap-Hypothese“, „Digital Divide“, „Massenmedien“, „soziale Ungleichheit“, „politische Mündigkeit“ und „Informationsfluss“. Darüber hinaus werden wichtige Begriffe wie „Rezeptwissen“, „Kapitalsorten“ (Bourdieu) und „Informationsgesellschaft“ behandelt.
Die 1970 von Tichenor, Donohue und Olien aufgestellte Hypothese besagt, dass Segmente der Bevölkerung mit höherem sozioökonomischem Status Informationen aus Massenmedien schneller aufnehmen als Segmente mit niedrigem Status, wodurch sich die Wissenskluft zwischen ihnen vergrößert.
Der "Digital Divide" beschreibt die ungleiche Verteilung des Zugangs zu und der Nutzung von digitalen Technologien und dem Internet, was bestehende soziale Ungleichheiten und Wissensklüfte verstärkt.
In der Forschung wird das Fernsehen oft als "Knowledge-Leveler" diskutiert, da es Informationen niederschwelliger vermittelt, wobei die tatsächliche Wirkung wissenschaftlich umstritten ist.
Ein höherer Status geht meist mit besserer Bildung und Vorwissen einher, was die Verarbeitung neuer Informationen erleichtert und somit die Kluft zu weniger privilegierten Gruppen vergrößert.
Ein ungleicher Zugang zu Wissen gefährdet das Ideal des mündigen Bürgers, da Teile der Gesellschaft nicht über das notwendige "Rezeptwissen" verfügen, um effektiv am politischen Prozess teilzunehmen.
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