Diplomarbeit, 2004
124 Seiten, Note: 1,7
1 Einführung in die Thematik Dock&Yard Management
1.1 Einleitung
1.2 Gegenstand und Aufbau der Arbeit
1.3 Begriffliche Abgrenzung des Dock&Yard Managements
1.4 Motive für die Einrichtung des D&Y Managements
2 Grundlagen der Logistik
2.1 Der Begriff Logistik
2.2 Die Ziele der Logistik
2.3 Logistikkosten
2.4 Zielkonflikte
3 Einordnung des D&Y Managements in die Teilbereiche der Logistik
3.1 Beschaffungslogistik
3.2 Produktionslogistik
3.3 Distributionslogistik
4 Einbindung des D&Y Managements in fortgeschrittene logistische Konzepte
4.1 Die Anwendung des D&Y Managements innerhalb der Supply Chain
4.2 Der Einsatz des D&Y Management Systems bei der Just-in-Time-Anlieferung
4.3 Cross Docking und D&Y Management Systeme
5 Einführung in die Thematik Use Case
6 Voraussetzungen für effektives Dock&Yard Management
6.1 Anzeige und Speicherung verwaltungsrelevanter Daten des D&Y Managements
6.1.1 Informationen über einzelne Bereiche des Werksgeländes
6.1.2 Daten über Verkehrsträger und mobile Lagerflächen
6.1.3 Verwaltungsrelevante Daten basierend auf Avis
6.1.4 Die Anzeige sämtlicher Ressourcen und deren Verfügbarkeit
6.2 Visualisierung des Werksgeländes
6.2.1 Die Darstellung der Gebäude und anderer Bereiche des Werksgeländes
6.2.2 Die Darstellung der Verlade-Parkstellen und deren Zustand
6.2.3 Die Darstellung der Verkehrsträger bzw. der mobilen Lagerflächen
6.2.4 Die Darstellung eventueller Störungen
6.3 Planung der Abläufe im D&Y Management
6.3.1 Planung der Ankunft
6.3.2 Planung der Tor- u. Parkstellenbelegung
6.3.3 Planung des Verlade- Parkvorgangs
6.3.4 Planung der Ausfahrt
6.3.5 Konfiguration von Alarmparametern
6.4 Steuerung der Abläufe im D&Y Management
6.4.1 Die Steuerung der Ankunft
6.4.2 Die Steuerung des Verkehrs auf dem Werksgelände
6.4.3 Die Steuerung der Verkehrsträger zur Verladung bzw. zur Parkstelle
6.4.4 Die Steuerung der Rangierfahrzeuge auf dem Werksgelände
6.4.5 Die Steuerung des Verlade-Parkvorgangs
6.4.6 Die Steuerung der Ausfahrt
7 Darstellung typischer Geschäftsprozesse des Dock und Yard Managements im Tagesablauf eines Warenverteilzentrums
7.1 Use Case 1: Ankunft des Verkehrsträgers
7.2 Use Case 2: Angabe der Verladestation/Stellfläche
7.3 Use Case 3: Angabe der Parkstelle
7.4 Use Case 4: Entladung
7.5 Use Case 5: Beladung
7.6 Use Case 6: Parken
7.7 Use Case 7: Rangieren der mobilen Lagerflächen
7.8 Use Case 8 Benachrichtigung über/der nachfolgende(n) Ziele
7.9 Use Case 9: Verlassen des Werksgeländes
8 Schnittstellenmanagement
9 Kommunikationsmöglichkeiten im D&Y Management
9.1 Informationsübermittlung mittels betrieblicher Funksysteme
9.2 Anwendung der Funksysteme in der Praxis
9.3 Anwendung des Sprechfunks innerhalb des D&Y Managements
9.4 Anwendung des Datenfunks innerhalb des D&Y Managements
9.5 Kommunikation über Pager
9.6 Kommunikation über Anzeigetafel
9.7 Anwendung des Mobilfunks innerhalb des D&Y Managements
10 Lokalisierung von Rangierfahrzeugen und mobiler Lagerflächen
10.1 Positionsermittlung durch Transponder
10.2 Positionsermittlung durch GPS
10.3 Tracking & Tracing
11 Fazit/Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht Dock- und Yard-Management-Informationssysteme als Mittel zur Prozessoptimierung in Warenverteilzentren. Ziel ist es, dem Leser einen ersten Einblick in die Thematik zu verschaffen, die geschäftsprozessorientierten Funktionen dieser Systeme zu analysieren und deren Nutzen für die Koordination des Werksverkehrs und die Effizienzsteigerung in der logistischen Kette aufzuzeigen.
Die Darstellung der Gebäude und anderer Bereiche des Werksgeländes
Die graphische Darstellung der einzelnen Gebäude ist beim D&Y Management zwar von Relevanz, beschränkt sich jedoch auf das Anzeigen der Umrisse der einzelnen Gebäude sowie deren eindeutige Kennzeichnung, wie z. B. die Kennzeichnung der Gebäude als Warenhaus, als Gatehouse am Eingang bzw. am Ausgang, Werkstätten für die Rangierfahrzeuge usw. In der Regel endet die Steuerung des Verkehrs mit Unterstützung der D&Y Management Systeme vor den Gebäuden. Die Steuerung innerhalb der Warenverteilzentren, etc. übernehmen spezielle Warehousemanagement Systeme.
Auf die Thematik des Schnittstellenmanagements zwischen Warehousemanagementsystemen und D&Y Management Systemen wird in Abschnitt 8 eingegangen. Die Darstellung der einzelnen Gebäude und verschiedener Bereiche erleichtert dem Benutzer zusätzlich die Orientierung bzw. die Standortfindung auf dem Betriebshof. Verschiedene Bereiche sind in diesem Zusammenhang Bereiche, welche wenig mit dem D&Y Management in Verbindung stehen, beispielsweise Grünanlagen oder Bereiche, die für die Verkehrsträger und mobilen Lagerflächen nicht befahrbar sind. Wird das Werksgelände erweitert, können die o. g. Bereiche aus einem Pool ausgewählt und in die Abbildung des Werksgeländes integriert werden.
1 Einführung in die Thematik Dock&Yard Management: Beleuchtet die Notwendigkeit von D&Y Systemen zur Prozessoptimierung angesichts globalisierter Märkte und steigender Anforderungen.
2 Grundlagen der Logistik: Erläutert logistische Kernbegriffe, Ziele und Kostenstrukturen sowie Zielkonflikte im operativen Betrieb.
3 Einordnung des D&Y Managements in die Teilbereiche der Logistik: Verortet das System in der Beschaffungs-, Produktions- und Distributionslogistik.
4 Einbindung des D&Y Managements in fortgeschrittene logistische Konzepte: Zeigt den Nutzen in Supply Chains, JIT-Anlieferung und Cross Docking auf.
5 Einführung in die Thematik Use Case: Beschreibt die methodische Vorgehensweise zur Analyse von Geschäftsprozessen mittels Use Case Diagrammen und Prozessschablonen.
6 Voraussetzungen für effektives Dock&Yard Management: Analysiert die Basiskomponenten wie Datenhaltung, Visualisierung, Planung und Steuerung.
7 Darstellung typischer Geschäftsprozesse des Dock und Yard Managements im Tagesablauf eines Warenverteilzentrums: Detaillierte Betrachtung des operativen Ablaufs von der Ankunft bis zur Ausfahrt.
8 Schnittstellenmanagement: Erläutert die Integration in übergeordnete IT-Strukturen und den Datenaustausch via EDI.
9 Kommunikationsmöglichkeiten im D&Y Management: Diskutiert Technologien von Funk über Pager bis hin zum Mobilfunk für den Informationsaustausch zwischen den Akteuren.
10 Lokalisierung von Rangierfahrzeugen und mobiler Lagerflächen: Stellt moderne Ortungsverfahren wie Transponder und GPS zur Ressourcenverfolgung vor.
11 Fazit/Ausblick: Fasst die Erkenntnisse zusammen und gibt eine Einschätzung zur Verbreitung der D&Y Systeme in Deutschland.
Dock & Yard Management, Logistik, Prozessoptimierung, Warenverteilzentrum, Supply Chain, Just-in-Time, Cross Docking, Informationssysteme, Schnittstellenmanagement, Kommunikationstechnik, Tracking und Tracing, Lokalisierung, GPS, Transponder, Geschäftsprozesse
Die Diplomarbeit widmet sich dem Dock- und Yard-Management als spezialisiertem Teilbereich logistischer Informationssysteme zur Steuerung von Fahrzeugen und Warenströmen auf Betriebsgeländen.
Die Arbeit behandelt die Integration von Softwarelösungen zur Visualisierung, Planung und operativen Steuerung des Werksverkehrs, einschließlich der Kommunikation und Ortung.
Das Ziel ist die Analyse und Darstellung der Möglichkeiten, durch IT-gestützte Steuerung logistische Durchlaufzeiten zu verkürzen und Ressourcen in Warenverteilzentren effizienter zu nutzen.
Die Methodik basiert auf einer literaturbasierten Grundlagenanalyse und der modellhaften Abbildung von Geschäftsprozessen mittels Use-Case-Diagrammen und spezifischen Prozessschablonen.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Verortung der Logistikbereiche, die funktionale Beschreibung von Systemkomponenten sowie die detaillierte Darstellung von Anwendungsfällen im Tagesgeschäft.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Dock & Yard Management, Logistikleistung, Prozessstabilität, Echtzeit-Steuerung und IT-Schnittstellen.
Das System nutzt verschiedene Ortungstechnologien wie RFID-Transponder oder GPS-gestützte Systeme, um eine permanente Transparenz über den aktuellen Standort mobiler Lagerflächen sicherzustellen.
Das Avis ermöglicht eine proaktive Planung der Rampenbelegung und Ressourcenbereitstellung, wodurch Wartezeiten reduziert und der Güterfluss im Wareneingang geglättet werden können.
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