Bachelorarbeit, 2015
77 Seiten, Note: 1.5
1 Einleitung
2 Die touristische Wertschöpfungskette und ihre Komponenten
2.1 Erläuterung zu Reiseveranstalter und Reisemittler
2.2 Der Wertschöpfungsvorgang bei klassischen Pauschalreisen
2.3 Informations- und Kommunikationstechniken
2.3.1 Computergestützte Reservierungssysteme
2.3.2 Das Internet als Vertriebsweg
3 Dynamic Packaging als innovative Angebotsform
3.1 Die touristische Nachfrage im Wandel
3.2 Definition und Abgrenzung zu bisherigen Angebotsformen
3.3 Technische Umsetzung
3.4 Praxisbeispiel anhand eines deutschen Reiseveranstalters
4 Auswirkungen für Reiseveranstalter im Bereich Business-to-Business
4.1 Wettbewerbsvorteile durch Kostensenkung
4.1.1 Einkauf fremder Leistungen
4.1.2 Revenue Management Potenziale
4.1.3 Möglichkeiten zur Prozessoptimierung
4.2 Von Intermediation zu Disintermediation
5 Auswirkungen für Reiseveranstalter im Bereich Business-to-Consumer
5.1 Attraktivität für den Endkunden
5.1.1 Individualitätsaspekte
5.1.2 Preisliche Anreize
5.2 Potenziale zur Datengewinnung und Kundenbindung
5.2.1 Data Mining, Online Profiling & Co.
5.2.2 Customer Relastionship Management
6 Schlussbetrachtungen
Diese Arbeit untersucht die Auswirkungen von Dynamic Packaging (DP) auf das Reiseveranstaltergeschäft und beleuchtet dabei insbesondere die Veränderungen innerhalb der touristischen Wertschöpfungskette. Ziel ist es zu analysieren, welche Erfolgspotenziale für Reiseveranstalter durch DP entstehen, wie sich die Zusammenarbeit mit vor- und nachgelagerten Partnern transformiert und welche Effekte dies für die Konsumenten sowie die Zukunft von Veranstalterreisen hat.
3.1 Touristische Nachfrage im Wandel
Aufgrund von nachhaltigem Wirtschaftswachstums, kürzeren Arbeitszeiten und der damit einhergehenden Zunahme von Freizeit und Einkommen, zählt die Durchführung von mindestens einer jährlichen Urlaubsreise für die allermeisten deutschen Familien und Singles zur Normalität. Dass sich das Reiseverhalten seit des Reisebooms in den 1950 und 60er Jahren verändert hat, belegt die kontinuierlich zugenommene Reiseintensität der Deutschen, die 2013 mit rund 78% ein neues Rekordniveau erreichte. Zu berücksichtigen ist dabei jedoch, dass die Reisedauer allgemein gesunken ist. So lag diese bei den Deutschen 2013 im Schnitt bei 12 Tagen, rund 6 Tage weniger als noch im Jahr 1980. Schon anhand dieser Zahlen zeichnet sich ein gewisser Trend zum mehrmaligen Reisen innerhalb eines Jahres ab. Laut Reisebilanz der Stiftung Zukunftsfragen/BTA haben 2013 23% zwei Reisen, 7% drei Reisen und 4% vier und mehr Reisen unternommen, der Rest machte lediglich eine Reise im Jahr. Es ist an dieser Stelle jedoch kritisch zu bemerken, dass Dauer und Grund der bilanzierten Reisen nicht berücksichtigt wurden.
1 Einleitung: Die Einleitung stellt Dynamic Packaging als zukunftsweisende, flexible Angebotsform dar und definiert die Forschungsfrage bezüglich der Auswirkungen auf Reiseveranstalter und die touristische Wertschöpfung.
2 Die touristische Wertschöpfungskette und ihre Komponenten: Dieses Kapitel definiert die Akteure (Reiseveranstalter, Reisemittler) sowie die grundlegenden Strukturen und IKT-Systeme, die das traditionelle Reisegeschäft ermöglichen.
3 Dynamic Packaging als innovative Angebotsform: Hier wird der Wandel der Nachfrage beschrieben, DP definiert, technisch erklärt und anhand eines Praxisbeispiels von JT Touristik veranschaulicht.
4 Auswirkungen für Reiseveranstalter im Bereich Business-to-Business: Dieses Kapitel analysiert Kostenvorteile durch DP, Möglichkeiten des Revenue Managements und die Tendenz zur Disintermediation in den Geschäftsbeziehungen.
5 Auswirkungen für Reiseveranstalter im Bereich Business-to-Consumer: Es werden die Vorteile für Endkunden, Aspekte der Mass Customization, Preisstrategien sowie Instrumente zur Datengewinnung und Kundenbindung erörtert.
6 Schlussbetrachtungen: Das Fazit fasst zusammen, dass DP ein nachhaltiges Modell ist, das die Wertschöpfungskette dauerhaft verändert und Reiseveranstalter zur Anpassung an technologische Trends zwingt.
Dynamic Packaging, Reiseveranstalter, Tourismus, Wertschöpfungskette, Online-Vertrieb, E-Tourismus, Revenue Management, Mass Customization, Data Mining, Kundenbindung, Disintermediation, IT-Dienstleister, Buchungssysteme, Reisemittler, Online-Profiling
Die Arbeit analysiert, wie die innovative Angebotsform Dynamic Packaging die Geschäftsmodelle von Reiseveranstaltern und die Struktur der gesamten touristischen Wertschöpfungskette nachhaltig beeinflusst.
Zu den Schwerpunkten zählen die technische Umsetzung von Dynamic Packaging, die Veränderung der Vertriebsstrukturen (B2B), der Nutzen für den Endkunden (B2C) sowie Möglichkeiten zur Prozessoptimierung und Kundenbindung durch IT-gestützte Analyseverfahren.
Ziel ist es zu verdeutlichen, wie Dynamic Packaging Veranstalter bereits geprägt hat, welche Erfolgspotenziale realisiert werden können und welche zukünftigen Trends sowie Bedrohungspotenziale für die Akteure entstehen.
Der Autor führt eine fundierte Analyse unter Berücksichtigung von Fachliteratur, Wirtschaftsdaten und technologischen Rahmenbedingungen durch, ergänzt um Praxisbeispiele und Fallstudien (z.B. JT Touristik).
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der touristischen Wertschöpfung, die Definition von Dynamic Packaging, eine Analyse der Auswirkungen auf B2B-Prozesse (Kostensenkung, Disintermediation) sowie eine Untersuchung der B2C-Perspektive (Individualität, CRM).
Die Arbeit ist zentral durch Begriffe wie Dynamic Packaging, touristische Wertschöpfungskette, E-Tourismus, Revenue Management, Data Mining und die Transformation des Reiseveranstaltergeschäfts charakterisiert.
Dynamic Packaging begünstigt Prozesse der Disintermediation, bei denen Reiseveranstalter den direkten Kundenkontakt suchen, was stationäre Reisebüros unter Druck setzt, sich durch qualitative Beratung zu behaupten.
Diese Unternehmen agieren als unverzichtbare Technologiepartner (Cybermediäre), die dem Reiseveranstalter durch hochkomplexe Systeme die dynamische Paketierung in Echtzeit ermöglichen und damit die Wertschöpfungskette technisch neu strukturieren.
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