Bachelorarbeit, 2015
39 Seiten
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Fragestellungen
1.3 Definition der Zielgruppe
1.4 Methodische Vorgehensweise
1.5 Aufbau der Arbeit
2 Zentrale Begriffe
2.1 Begriff „Kultur“
2.2 Begriff „interkulturelle Kommunikation“
2.3 Begriff „interkulturelles Team“
3 Kulturebenen, Kulturdimensionen und Kulturstandards
3.1 Kulturebenen
3.2 Kulturdimensionen
3.3 Kulturstandards
4 Kommunikation in interkulturellen Teams
4.1 Kultureller Aspekt
4.2 Kommunikativer Aspekt
5 Problem- und Erfolgsfaktoren interkultureller Teamarbeit
5.1.1 Problemfaktoren
5.1.2 Erfolgsfaktoren
5.1.3 Zwischenfazit zu den Problem- und Erfolgsfaktoren
6 Verbesserung der Arbeit in interkulturellen Teams
6.1 Unterstützende Faktoren erfolgreicher Teamarbeit
6.2 Maßnahmen zur Verbesserung der Zusammenarbeit
6.2.1 Teamauftrag und Ziele klären
6.2.2 Teamarbeit gemeinsam starten
6.2.3 Zwischenbilanzen ziehen
6.2.4 Ergebnisse sichern
6.3 Teamentwicklungs- und Begleitungsmaßnahmen
7 Erkenntnisse der Arbeit
7.1 Beantwortung der Forschungsfragen
7.2 Handlungsempfehlungen an die Zielgruppe
7.3 Conclusio
Diese Bachelorarbeit untersucht die Einflüsse kultureller Faktoren auf die Zusammenarbeit und Kommunikation in interkulturellen Teams. Ziel ist es, basierend auf einer fundierten Literaturrecherche, Problem- und Erfolgsfaktoren zu identifizieren und praxisnahe Maßnahmen zur Optimierung der Zusammenarbeit und interkulturellen Kommunikation abzuleiten.
4.1 Kultureller Aspekt
Der jeweilige kulturelle Hintergrund hat einen wesentlichen Einfluss auf die Verständigung zwischen Personen oder Gruppen. Entscheidend für den Erfolg der Kommunikation ist, ob und inwieweit die Beteiligten sich der kulturellen Andersartigkeit bewusst sind und sich darauf einstellen (vgl. Broszinsky-Schwabe 2011, S. 11). Dabei ist die eigene Kultur oft die am meisten ignorierte. Es wird davon ausgegangen, dass die eigene Kultur und die damit verbundenen Werte, Denk- und Handlungsmuster allgemeingültig sind, bis diese Annahme im Kontakt mit anderen Werteannahmen und Verhaltenskodizes widerlegt wird (vgl. Busch/Schenk 2005, S. 67).
Hier knüpft das Modell der Kulturstandards an, das in Kapitel 2 vorgestellt wurde. Schroll-Machl hat das Konzept als Ausgangspunkt für ihre Untersuchung herangezogen und Kulturstandards in Deutschland sowie in Mittel-/Osteuropa analysiert. Der Fokus der Studie lag darauf, wie das deutsche Wertesystem und die damit verbundene Eigenheiten auf andere Kulturen wirken (vgl. Schroll-Machl 2004, S. 40). Die folgende Übersicht führt im linken Bereich typische deutsche Tugenden an und zeigt rechts davon, wie diese bei ausländischen Geschäftspartner/innen ankommen können.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Relevanz multikultureller Teams durch Globalisierung und formuliert die Forschungsfrage bezüglich der Einflüsse kultureller Faktoren auf die Zusammenarbeit.
2 Zentrale Begriffe: In diesem Kapitel werden grundlegende Definitionen für die Begriffe Kultur, interkulturelle Kommunikation und interkulturelles Team für den Kontext der Arbeit festgelegt.
3 Kulturebenen, Kulturdimensionen und Kulturstandards: Es erfolgt eine theoretische Annäherung an das Konzept Kultur mittels Modellen wie dem Zwiebelmodell von Hofstede, verschiedenen Kulturdimensionen und dem Kulturstandardkonzept.
4 Kommunikation in interkulturellen Teams: Dieses Kapitel analysiert die spezifischen Herausforderungen der Kommunikation, sowohl auf kultureller als auch auf kommunikativer Ebene, und beleuchtet verbale sowie nonverbale Barrieren.
5 Problem- und Erfolgsfaktoren interkultureller Teamarbeit: Hier werden die Chancen und Risiken internationaler Teams gegenübergestellt und das Diversitäts-Konsens-Dilemma als zentrale Herausforderung erläutert.
6 Verbesserung der Arbeit in interkulturellen Teams: Dieser Abschnitt stellt konkrete Maßnahmen und Teamentwicklungsstrategien vor, um die Effektivität und Zusammenarbeit in interkulturellen Teams zu steigern.
7 Erkenntnisse der Arbeit: Das Abschlusskapitel fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen, beantwortet die Forschungsfragen und bietet Handlungsempfehlungen für verschiedene Akteure.
Interkulturelle Kommunikation, interkulturelle Teams, Teamarbeit, Kulturstandards, Kulturdimensionen, Diversität, Konfliktmanagement, Teamentwicklung, interkulturelle Kompetenz, Globalisierung, Synergie, Gruppenprozesse, Kommunikation, Arbeitsstil, Führung.
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der Zusammenarbeit und Kommunikation in Teams, die aus Angehörigen unterschiedlicher Kulturen bestehen.
Die Arbeit deckt die theoretischen Grundlagen der Kultur, die Dynamik der interkulturellen Kommunikation, die Problem- und Erfolgsfaktoren der Teamarbeit sowie Strategien zu deren Verbesserung ab.
Das Ziel ist es, aus einer Literaturrecherche die Besonderheiten interkultureller Teamarbeit abzuleiten und Handlungsempfehlungen zur Optimierung der Zusammenarbeit zu formulieren.
Die Arbeit basiert auf einer systematischen Literaturrecherche in verschiedenen Fachdatenbanken und Bibliotheken.
Der Hauptteil analysiert theoretische Kulturmodelle, die Herausforderungen der interkulturellen Kommunikation sowie konkrete Ansätze zur Steigerung der Arbeitseffizienz in heterogenen Teams.
Wichtige Begriffe sind interkulturelle Kommunikation, interkulturelle Teams, Kulturstandards, Diversität und Teamentwicklung.
Das Dilemma beschreibt, dass die durch Diversität gewonnene Perspektivenvielfalt einerseits Innovation fördert, andererseits aber einen notwendigen Konsens in der Projektarbeit erschwert.
Die Teamleitung ist entscheidend für das Setting eines gemeinsamen Wir-Gefühls, die Moderation von Gruppendynamiken und die Sicherstellung einer produktiven Kommunikationsqualität.
Es dient als erste Gelegenheit zur Entwicklung einer gemeinsamen Teamidentität und schafft die Basis für ein einheitliches Verständnis von Zielen und Arbeitsweisen, was bei kultureller Heterogenität oft schwieriger zu erreichen ist.
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