Bachelorarbeit, 2015
41 Seiten
1 Einleitung
2 Historischer Wandel von Arbeitsorganisation
2.1 Vom Fordismus zum Post-Fordismus
2.2 Entgrenzung von Arbeit
2.3 Subjektivierung von Arbeit
2.4 Digitalisierung von Arbeit
3 Entstehung und Charakterisierung des Phänomens Coworking
3.1 Coworking – Entwicklung einer neuen Arbeitsform
3.2 Coworking – Eine Begriffsdefinition und Abgrenzung von verwandten Konzepten
3.3 Fünf Kernwerte der Coworking Kultur
3.1.1 Community (Gemeinschaft)
3.1.2 Accessibility (Zugänglichkeit)
3.1.3 Collaboration (Zusammenarbeit)
3.1.4 Openness (Offenheit)
3.1.5 Sustainability (Nachhaltigkeit)
3.4 Coworking – Status Quo und Nutzeranalyse
4 Ein typischer Coworking Space
4.1 Business Model Canvas
4.2 Ein typischer Coworking Space – Geschäftsmodell
4.2.1 Customer Segments/ Kundensegmente
4.2.2 Value Proposition/Nutzerversprechen
4.2.3 Channels/Kanäle
4.2.4 Customer Relationship/Kundenbeziehungen
4.2.5 Revenue Stream/Einnahmequellen
4.2.6 Key Resources/Schlüsselressourcen
4.2.7 Key Activities/Schlüsselaktivitäten
4.2.8 Key Partners/Schlüsselpartnerschaften
4.2.9 Cost Structure/Kostenstruktur
5 betahaus Berlin – Praxisbeispiel Coworking Space
6 Zusammenfassender Ausblick
Die Arbeit untersucht den Wandel der Arbeitswelt hin zu flexiblen, mobilen Formen und analysiert das Phänomen Coworking als Bewältigungsstrategie für Wissensarbeiter. Das primäre Ziel ist es, das Geschäftsmodell von Coworking Spaces anhand des Business Model Canvas zu erklären und eine Prognose für die zukünftige Bedeutung dieser Arbeitsform zu treffen.
3.1.1 Community (Gemeinschaft)
Eine starke Gemeinschaft, die ein Gefühl der Zugehörigkeit schafft, ist ein elementarer Wert, der als zentraler Erfolgsfaktor eines Coworking Spaces gilt. Coworking wird nicht als Dienstleistung gesehen, die man kauft. Vielmehr ist es eine Art „Zwei-Wege-Beziehung“, bei der die Personen gleichermaßen beisteuern müssen und profitieren können. Sowohl formelle als auch informelle soziale Interaktionen werden in einer Coworking Gemeinschaft sehr geschätzt, und selbst ein gemeinsames Essen bei dem beispielsweise ein Austausch über die Projekte des Einen statt findet, kann den Horizont des Anderen erweitern. Die Bereitschaft, Zeit miteinander zu verbringen, Teil einer Community zu sein, ist von essenzieller Bedeutung.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in den Wandel der Arbeitswelt von Normalarbeitsverhältnissen zu atypischen Beschäftigungsformen ein und definiert das Ziel der Arbeit sowie die zentrale Fragestellung.
2 Historischer Wandel von Arbeitsorganisation: Dieses Kapitel erläutert den Übergang vom Fordismus zum Post-Fordismus und die damit einhergehenden Prozesse wie Entgrenzung, Subjektivierung und Digitalisierung der Arbeit.
3 Entstehung und Charakterisierung des Phänomens Coworking: Hier wird die Entwicklung von Coworking beleuchtet, der Begriff definiert, von anderen Konzepten abgegrenzt und die fünf Kernwerte der Coworking-Kultur sowie der Status Quo und Nutzergruppen analysiert.
4 Ein typischer Coworking Space: Dieses Kapitel nutzt das Business Model Canvas, um die verschiedenen Komponenten eines Coworking-Geschäftsmodells von der Value Proposition bis zur Kostenstruktur detailliert zu erklären.
5 betahaus Berlin – Praxisbeispiel Coworking Space: Anhand des betahaus in Berlin werden die theoretischen Erkenntnisse in einem realen Praxisbeispiel überprüft, Erfolgsfaktoren analysiert und Herausforderungen aus Nutzersicht aufgezeigt.
6 Zusammenfassender Ausblick: Der Ausblick zieht ein Resümee, bestätigt die zukünftige Relevanz von Coworking Spaces als notwendige Alternative in der modernen Arbeitswelt und wagt einen Blick auf zukünftige Mischformen.
Coworking, Arbeitsorganisation, Wissensarbeit, Business Model Canvas, Post-Fordismus, Entgrenzung, Subjektivierung, Digitalisierung, Community, betahaus, Freiberufler, Selbstständigkeit, Geschäftsmodell, Kollaboration, Arbeitswelt.
Die Bachelorarbeit behandelt Coworking als eine moderne Form der Arbeitsorganisation und analysiert dessen Entstehung, Geschäftsmodell sowie Zukunftsaussichten.
Die zentralen Themen sind der historische Wandel der Arbeitswelt, die Charakterisierung von Coworking-Kultur, die Anwendung betriebswirtschaftlicher Modelle auf Coworking Spaces und deren Rolle für Wissensarbeiter.
Das Ziel ist es, das Geschäftsmodell typischer Coworking Spaces wissenschaftlich zu erfassen und ihre Bedeutung als Antwort auf veränderte Anforderungen an die moderne Arbeit zu evaluieren.
Die Arbeit basiert primär auf der Auswertung aktueller Fachliteratur und Studien. Zusätzlich wurde das betahaus in Berlin als Praxisbeispiel besucht und untersucht.
Der Hauptteil gliedert sich in die historische Herleitung des Wandels, die Definition der Coworking-Kernwerte, die detaillierte Analyse des Geschäftsmodells mittels des Business Model Canvas sowie ein konkretes Fallbeispiel.
Die wichtigsten Begriffe sind Coworking, Arbeitsorganisation, Wissensarbeit, Business Model Canvas und Post-Fordismus.
Das betahaus dient als wichtiges Praxisbeispiel, um die theoretischen Aspekte des Coworking-Geschäftsmodells zu illustrieren und sowohl Erfolgsfaktoren als auch Verbesserungspotenziale in der Realität aufzuzeigen.
Im Gegensatz zu profitorientierten Businesscentern, die lediglich Büroflächen vermieten, steht bei Coworking Spaces der Aufbau einer Community, Wissensaustausch und die Identifikation mit fünf Kernwerten (Gemeinschaft, Zugänglichkeit, Zusammenarbeit, Offenheit, Nachhaltigkeit) im Vordergrund.
Die fünf Kernwerte, die als Basis für eine funktionierende Coworking-Atmosphäre dienen, sind Community (Gemeinschaft), Accessibility (Zugänglichkeit), Collaboration (Zusammenarbeit), Openness (Offenheit) und Sustainability (Nachhaltigkeit).
Die Autorin schlussfolgert, dass Coworking eine notwendige und zukunftsträchtige Bewältigungsstrategie für die modernen Anforderungen der Arbeitswelt ist, die Normalarbeitsverhältnisse zwar nicht ersetzt, aber unverzichtbare Alternativen bietet.
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