Masterarbeit, 2015
71 Seiten, Note: 2
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Definition „Stress“
3.2 Stressmodelle
3.2.1 Lazarus
3.2.2 Salutogenetischer Ansatz
3.2.3 Das Flow-Konzept
3.3 Belastung vs. Beanspruchung
3.3.1 Belastung
3.3.2 Beanspruchung
3.4 Stress am Arbeitsplatz
3.5 Möglichkeiten zur Stressbewältigung am Arbeitsplatz
3.5.1 Ursprung Betriebliches Gesundheitsmanagement
3.5.2 BGM heute
3.5.3 Multimodales Stressmanagementprogramm „Gelassen bei der Arbeit“
3.5.4 Einzelverfahren Progressive-Muskelrelaxation (PMR)
3.6 Methoden zur Stresserfassung
3.6.1 Stressverarbeitungsfragebogen SVF
3.6.2 Arbeitsbezogenes Verhaltens- und Erlebensmuster AVEM
4 METHODIK
4.1 Forschungsfrage/ Untersuchungshypothesen
4.2 Untersuchungseinheit
4.2.1 Zusammensetzung
4.3 Ablaufplan/ Untersuchungsplan
4.4 Untersuchungsdesign
4.5 Erhebungsinstrument Stressbelastung
4.5.1 Testgütekriterien
4.6 Erhebungsinstrument Bedarf
5 ERGEBNISSE T1 (T UND K) UND BEDARFSANALYSE MIT DER TESTGRUPPE T
5.1 Ergebnisse t1
5.1.1 Interpretation t1
5.2 Ergebnisse Bedarfsanalyse
5.2.1 Interpretation Bedarfsanalyse
5.3 Erstellung der Interventionsmaßnahme Testgruppe T
5.4 Kurzbeschreibung der einzelnen Methoden
5.4.1 Autogenes Training
5.4.2 Progressive Muskelrelaxation (PMR) nach Jacobsen
5.4.3 Feldenkrais
5.4.4 five© – Beweglichkeitskurs
5.5 Intervention Kontrollgruppe
6 ERGEBNISSE
6.1 Ergebnisse Bereich „Stressbelastung“
6.2 Ergebnisse Bereich „körperliche und psychische Stresssymptome“
6.3 Ergebnisse Bereich „Umgang mit Stress“
6.4 Zusammenfassung der Ergebnisse aus der Prä-Post-Messung
6.4.1 Tabellarische Darstellung der Ergebnisse
6.4.2 Deutung der Ergebnisse
7 DISKUSSION
7.1 Methodendiskussion
7.1.1 Recherche für aktuellen Wissensstand
7.1.2 Untersuchungseinheit und Untersuchungsmethode
7.1.3 Auswertung
7.2 Ergebnisdiskussion
8 ZUSAMMENFASSUNG
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Ermittlung der Stressbelastung in einem Unternehmen der Dienstleistungsbranche sowie die Konzeption, Durchführung und Evaluation eines darauf basierenden, individuellen Stressmanagementprogramms im Vergleich zu standardisierten Einzelverfahren.
3.2.1 Lazarus
Das Stresskonzept von Lazarus (1984) beschreibt, im Vergleich zu Selye, die Entstehung von Stress als Ergebnis innerpersönlicher Bewertungsprozesse und schließt kognitive Aspekte in den Stressbegriff mit ein. Es erweitert Selyes Modell um psychologische und psychosoziale Ansätze und weist außerdem auf die Wechselwirkungen zwischen Körper und Psyche (Transaktion und Interaktion) hin. Darunter versteht man, dass, um eine Stressreaktion hervorzurufen, zunächst die Belastung bzw. Beanspruchung von außen individuell als Stressauslöser wahrgenommen und bewertet werden muss. So kann ein und das gleiche Ereignis (z.B. Lärm) für eine Person als Stressauslöser wahrgenommen werden und daher eine Stressreaktion auslösen, für eine andere Person allerdings keinerlei Belastung oder Beanspruchung darstellen und dementsprechend ohne Stressreaktion verbleiben. Wie die Situation im einzelnen Fall bewertet und interpretiert wird hängt hier außerdem von den jeweilig zur Verfügung stehenden Ressourcen zur Situationsbewältigung ab. Die Bewertung findet hierbei primär (positiv, negativ, herausfordernd, bedeutungslos o.Ä.) und sekundär (Bedingungen, Ressourcen und Fähigkeiten zur Bewältigung = hoch, unter Anstrengung möglich, gering/ nicht vorhanden) statt.
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Einführung in die psychologische Stressforschung, Relevanz von Stress in der modernen Arbeitswelt sowie die historische Einordnung der Gesundheitsförderung durch die WHO.
2 ZIELSETZUNG: Definition des Vorhabens, die Stressbelastung in einem Dienstleistungsunternehmen zu ermitteln und die Effektivität eines maßgeschneiderten Stressmanagementprogramms zu prüfen.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Theoretische Fundierung durch Stressdefinitionen, Modelle wie Lazarus, Differenzierung von Belastung und Beanspruchung sowie Erläuterung von Bewältigungsmethoden und Messinstrumenten.
4 METHODIK: Beschreibung des wissenschaftlichen Untersuchungsdesigns, der Stichprobe in einem IT-Unternehmen, des gewählten SCI-Fragebogens sowie der Bedarfsanalyse.
5 ERGEBNISSE T1 (T UND K) UND BEDARFSANALYSE MIT DER TESTGRUPPE T: Auswertung der Prä-Messung und der Bedarfsanalyse zur Zusammenstellung des individuellen Interventionsprogramms inklusive methodischer Kurzbeschreibungen.
6 ERGEBNISSE: Darstellung der Ergebnisse aus der Post-Messung, Vergleiche der Mittelwerte in den Bereichen Stressbelastung, Symptomatik und Umgang mit Stress sowie deren tabellarische und inhaltliche Deutung.
7 DISKUSSION: Kritische Reflexion der Untersuchungsmethode, der Recherche, der Durchführung sowie eine Einordnung der Ergebnisse hinsichtlich der aufgestellten Hypothesen.
8 ZUSAMMENFASSUNG: Abschlussbetrachtung, die den gesamten Verlauf der Arbeit sowie die wesentlichen Erkenntnisse über die Wirksamkeit bedarfsangepasster Programme reflektiert.
Stress, Stressmanagement, Betriebliches Gesundheitsmanagement, BGM, Belastung, Beanspruchung, Lazarus, Salutogenese, Progressive Muskelrelaxation, PMR, Stressbewältigung, Coping, SCI-Fragebogen, Präventionsmaßnahme, Arbeitsplatz
Die Arbeit untersucht die Wirksamkeit von Stressmanagementprogrammen im betrieblichen Kontext, wobei ein besonderer Fokus auf dem Vergleich zwischen einem individualisierten, bedarfsanalysierten Programm und einer standardisierten Methode liegt.
Zentrale Themen sind psychologische Stressmodelle (Lazarus, Salutogenese), die Abgrenzung von Belastung und Beanspruchung, die betriebliche Gesundheitsförderung sowie Methoden zur Messung und Bewältigung von arbeitsbezogenem Stress.
Ziel ist es zu ermitteln, ob eine vorangegangene Bedarfsanalyse die Wirksamkeit von Stressmanagementmaßnahmen signifikant steigern kann und ob sich individuelle Programme als effektiver erweisen als Standardansätze.
Es wurde ein prä-post-experimentelles Design mit zwei Gruppen (Testgruppe und Kontrollgruppe) gewählt, wobei zur Datenerhebung der standardisierte "Stress- und Coping-Inventar" (SCI) Fragebogen eingesetzt wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Kenntnisstand, die methodische Vorgehensweise, die Durchführung der Interventionen (inklusive Autogenes Training, PMR, Feldenkrais und five) sowie die ausführliche Ergebnisdarstellung und Diskussion.
Stress, Stressmanagement, BGM, Belastung, Beanspruchung, Coping, Prävention und Stresssymptome sind die prägenden Begriffe der wissenschaftlichen Untersuchung.
Die Untersuchungseinheit bestand aus Mitarbeitern eines IT-Dienstleisters, da hier spezifische Anforderungen und Belastungsprofile bestehen, die eine praxisnahe Evaluation von Stressmanagement-Interventionen im Dienstleistungssektor ermöglichen.
Die Bedarfsanalyse diente als Basis für die individuelle Programmgestaltung der Testgruppe, während die Kontrollgruppe dazu genutzt wurde, die Wirksamkeit des individuellen Ansatzes gegenüber einer rein standardisierten Anwendung der Progressiven Muskelrelaxation zu vergleichen.
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