Masterarbeit, 2016
64 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit
1.2 Aufbau und Struktur der Arbeit
2 Konsolidierungskreis
3 Anteile an anderen Unternehmen im Einzel- und Konzernabschluss
4 Charakteristika assoziierter Unternehmen
4.1 Allgemeine Merkmale von assoziierten Unternehmen
4.2 Anforderungen an den Abschluss des assoziierten Unternehmens
4.2.1 Bilanzstichtag
4.2.2 Konzerneinheitliche Bewertung
4.2.3 Probleme bei der Gewinnausschüttung
4.2.4 Umrechnung von Fremdwährungsabschlüssen
4.3 Einbeziehung
4.3.1 Anwendungsbereich der Equity-Methode
4.3.2 Erstmalige Anwendung der Equity-Methode
4.3.3 Fortschreibung des Equity-Wertansatzes
4.3.4 Überprüfung der Werthaltigkeit des Equity-Wertes
4.4 Weitere Konsolidierungen
4.5 Erwerb und Veräußerung von Anteilen
4.5.1 Übersicht
4.5.2 Veräußerung von Anteilen
4.5.3 Erwerb von Anteilen
4.6 Equity-Bewertung im Anlagenspiegel
5 Latente Steuern
6 Ausweis- und Berichtspflichten
7 Schlussbetrachtung
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, einen fundierten Überblick über den Ansatz, die Bewertung und den Ausweis von Anteilen an assoziierten Unternehmen zu geben, wobei insbesondere die Unterschiede zwischen den Rechnungslegungsnormen nach HGB und IFRS im Fokus stehen.
1.1 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit
Mit zunehmenden wirtschaftlichen Verflechtungen und steigender Konkurrenz beteiligen sich Unternehmen an diversen anderen nationalen und internationalen Unternehmen, um sich gegen Wettbewerber behaupten zu können. Diese Beteiligungen sind i.d.R. für den dauerhaften Geschäftsbetrieb gedacht und können unterschiedlichen Charakter haben. Neben Tochterunternehmen, auf die ein beherrschender Einfluss ausgeübt werden kann, und Gemeinschaftsunternehmen bzw. gemeinschaftliche Tätigkeiten, bei denen i.d.R. mit einem Geschäftspartner die Anteile am Beteiligungsunternehmen zu gleichen Teilen gehalten werden, kann eine Beteiligung als assoziiertes Unternehmen eingestuft werden. Auf diese Beteiligung kann lediglich ein maßgeblicher Einfluss ausgeübt werden. Für diese Beteiligungskategorie existieren ebenso zahlreiche Bilanzierungsgesetze und -richtlinien, wie für die Bilanzierung von Tochterunternehmen.
Lange Zeit war die Rechnungslegung in Deutschland nur vom nationalen Handels- und Steuerrecht geprägt. Durch die internationalen Verflechtungen bzw. der Teilnahme an einem organisierten Markt sind Unternehmen jedoch verpflichtet ihre Einzelabschlüsse bzw. ihre Konzernabschlüsse nach den international anerkannten IFRS aufzustellen.
Ziel dieser Arbeit ist es, dem Leser einen Überblick über den Ansatz, die Bewertung und den Ausweis von assoziierten Unternehmen zu geben. Dieses geschieht mit dem Vergleich der zwei in Deutschland angewendeten Rechnungslegungsnormen HGB und IFRS. Obwohl die Bundesregierung mit dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) 2009 und dem Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) 2015 das Handelsgesetzbuch (HGB) an die internationalen International Financial Reporting Standards (IFRS) annähern wollte, existieren dennoch weiterhin Unterschiede zwischen den beiden Rechnungslegungsnormen.
Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es im Rahmen dieser Arbeit nicht möglich ist, sämtliche Aspekte, Details und Unterschiede der Bilanzierung von assoziierten Unternehmen im Einzelnen darzustellen.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung der Anteilsbewertung ein und definiert das Ziel der Arbeit, einen Vergleich der HGB- und IFRS-Normen für assoziierte Unternehmen zu leisten.
2 Konsolidierungskreis: Hier wird die Einordnung assoziierter Unternehmen in den Konsolidierungskreis im weiteren Sinne nach HGB und IFRS erläutert.
3 Anteile an anderen Unternehmen im Einzel- und Konzernabschluss: Dieses Kapitel differenziert zwischen den verschiedenen Kategorien von Unternehmensbeteiligungen und deren jeweiliger bilanzielle Erfassung.
4 Charakteristika assoziierter Unternehmen: Es werden die zentralen Merkmale wie der maßgebliche Einfluss sowie Anforderungen an den Abschluss, die Währungsumrechnung, die Equity-Methode und Konsolidierungsmaßnahmen detailliert behandelt.
5 Latente Steuern: Das Kapitel behandelt die Entstehung und Abgrenzung latenter Steuern im Rahmen der Equity-Konsolidierung anhand verschiedener Differenzarten.
6 Ausweis- und Berichtspflichten: Hier werden die Vorgaben für den Ausweis in der Bilanz und GuV sowie die umfassenden Anhangangaben nach IFRS und HGB beschrieben.
7 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse des Vergleichs zwischen den unterschiedlichen Rechnungslegungsphilosophien von HGB und IFRS zusammen.
Assoziierte Unternehmen, Equity-Methode, HGB, IFRS, Konsolidierung, Maßgeblicher Einfluss, Beteiligungsbuchwert, Währungsumrechnung, Konzernabschluss, Latente Steuern, BilRUG, BilMoG, Zwischenergebniseliminierung, Anschaffungskosten, Fair Value.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den bilanziellen Anforderungen an Anteile an assoziierten Unternehmen und vergleicht dabei die spezifischen Regelungen des deutschen Handelsgesetzbuchs (HGB) mit den internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS).
Zentrale Themen sind die Abgrenzung von Unternehmensbeteiligungen, die Anwendung der Equity-Methode, die Vorgehensweise bei Fremdwährungsabschlüssen, die Behandlung von Anteilserwerben und -veräußerungen sowie die latente Steuerabgrenzung.
Das Ziel ist es, dem Leser einen strukturierten Überblick über den Ansatz, die Bewertung und den Ausweis assoziierter Unternehmen zu vermitteln und die Unterschiede zwischen den beiden Rechnungslegungssystemen aufzuzeigen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und dem systematischen Vergleich der jeweiligen Gesetzesvorschriften und Standards, ergänzt durch anschauliche Beispielrechnungen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Bestimmung des Konsolidierungskreises, die detaillierten Anforderungen an Abschlüsse, die Durchführung der Equity-Bewertung, Besonderheiten bei Anteilstransaktionen und die Ausweis- sowie Berichtspflichten.
Die wesentlichen Begriffe umfassen Equity-Methode, maßgeblicher Einfluss, Konsolidierungskreis, latente Steuern und Bilanzierung nach HGB und IFRS.
Nach IFRS erfolgt die Umrechnung nach dem Konzept der funktionalen Währung gemäß IAS 21, wobei je nach Ausprägung der wirtschaftlichen Tätigkeit die Zeitbezugsmethode oder die modifizierte Stichtagskursmethode zur Anwendung kommt.
Nach HGB ist ein Geschäfts- oder Firmenwert planmäßig abzuschreiben, während nach IFRS eine planmäßige Abschreibung nicht zulässig ist; stattdessen erfolgt eine jährliche Überprüfung auf Wertminderung (Impairment-Test).
Bei einem Statuswechsel, etwa vom assoziierten Unternehmen zum Tochterunternehmen, ist eine Übergangskonsolidierung erforderlich, um den Wechsel der Konsolidierungsmethode (z.B. von Equity zu Vollkonsolidierung) korrekt abzubilden.
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