Bachelorarbeit, 2015
51 Seiten, Note: 1,7
1 Grundlegung
1.1 Themeneinführung
1.2 Forschungsfrage
2 Einleitung in Social Media
2.1 Überblick
2.2 Erscheinungsformen
3 Einführung in das Social Trading
3.1 Definition des Privatanlegers
3.2 Ursprung und Entwicklung des Social Tradings
3.3 Funktionsweise und Durchführung des Social Tradings
3.4 Wichtige Kenngrößen des Risikomanagements
3.4.1 Drawdown
3.4.2 Moneymanagement
3.4.3 Volatilität
3.4.4 Stop-Loss-Limits
3.4.5 Sharpe Ratio
3.4.6 Track Record
3.4.7 Value at Risk
3.5 Social-Trading-Plattformen
3.6 Handelbare Werte beim Social Trading
3.6.1 Contracts for Difference
3.6.2 Devisen
3.6.3 ETFs
3.6.4 Wikifolio-Zertifikate
4 Analyse des Social Media Investings aus der Perspektive des Privatanlegers
4.1 Definition der Analysekriterien
4.1.1 Performance
4.1.2 Qualität
4.1.3 Risiko
4.1.4 Sicherheit
4.1.5 Transparenz
4.2 Chancen für Privatanleger
4.2.1 Vorüberlegungen und mögliche Chancen
4.2.2 Systematische Detailanalyse der Chancen
4.2.2.1 Vom Wissen anderer profitieren
4.2.2.2 Kosteneffizienz
4.2.2.3 Positive Incentivierung
4.2.2.3.1 Anreiz zu Verantwortung
4.2.2.3.2 Vergütungsmodell
4.3 Risiken für Privatanleger
4.3.1 Vorüberlegungen und mögliche Risiken
4.3.2 Systematische Detailanalyse der Risiken
4.3.2.1 Negative Incentivierung
4.3.2.1.1 Fehlanreize durch Vergütungsmodelle
4.3.2.1.2 Gefahr des Missbrauchs
4.3.2.1.3 Moralverfall
4.3.2.2 Gefahr systematisch irreleitender Informationen
4.4 Auswertung der Chancen und Risiken
4.4.1 Performance
4.4.2 Qualität
4.4.3 Risiko
4.4.4 Sicherheit
4.4.5 Transparenz
4.5 Auswertung
5 Thesen für die Zukunftsprognose von Social Media Investing
5.1 Social Media bleibt wichtig
5.2 Social Trading 2.0 etabliert sich durch Finanzinstitutionen
5.3 Social Trading wird überschätzt
6 Fazit und Empfehlung für den Privatanleger
Die Arbeit untersucht das Phänomen des Social Tradings aus einer wirtschaftspsychologischen Perspektive. Zentrales Ziel ist es, die Chancen und Risiken dieses Anlagekonzepts vor dem Hintergrund von Schwarmintelligenz und Herdenverhalten zu analysieren, um daraus eine fundierte Einschätzung für Privatanleger abzuleiten.
3.4.1 Drawdown
Der Drawdown, auch maximaler Verlust, ist eine Kennzahl, die zur Abschätzung des finanziellen Risikos einer Strategie dient. In einer bestimmten Zeitperiode werden die Veränderungen des eingesetzten Kapitals von den Höchstständen zum Tiefpunkt ermittelt, um einen prozentualen Wert für den maximalen Verlust einer Investmentstrategie bestimmen zu können. Bei der Interpretation ist zu beachten, dass zwischen Verlusten und Gewinnen ein nicht linearer Zusammenhang herrscht. Es wird immer ein höherer Gewinn benötigt, um einen Verlust ausgleichen zu können, da sich die jeweilige Basis verändert. Als Beispiel wird von einem Höchststand in Höhe von 1.000 Euro ausgegangen.
1 Grundlegung: Einführung in die Thematik des Social Tradings und Definition der Forschungsfrage unter Berücksichtigung psychologischer Aspekte.
2 Einleitung in Social Media: Überblick über die Entwicklung und Erscheinungsformen sozialer Medien als Grundlage des modernen Social Webs.
3 Einführung in das Social Trading: Definition der Zielgruppe und Erläuterung der Funktionsweisen sowie der zentralen Risikokennzahlen beim Social Trading.
4 Analyse des Social Media Investings aus der Perspektive des Privatanlegers: Detaillierte Untersuchung der Chancen und Risiken, insbesondere unter dem Aspekt der Schwarmintelligenz und des Herdenverhaltens.
5 Thesen für die Zukunftsprognose von Social Media Investing: Prognose über die Rolle von Finanzinstitutionen und die langfristige Einschätzung des Trends.
6 Fazit und Empfehlung für den Privatanleger: Zusammenfassende kritische Bewertung und abschließende Empfehlung für Privatanleger bezüglich einer langfristigen Geldanlage.
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Die Bachelorthesis befasst sich mit der kritischen Analyse von Social Media Investing, besser bekannt als Social Trading, aus der Sicht von Privatanlegern.
Die Arbeit behandelt die Funktionsweise von Social-Trading-Plattformen, die psychologischen Mechanismen wie Schwarmintelligenz und Herdenverhalten sowie die damit verbundenen Risiken für Privatanleger.
Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, welche Chancen und Risiken sich für Privatanleger beim Social Trading ergeben, wenn man Schwarmintelligenz und Herdenverhalten miteinbezieht.
Die Arbeit nutzt eine kritische Analyse und Bewertung auf Basis wirtschaftspsychologischer Theorien und empirischer Erkenntnisse aus der Finanzmarktforschung.
Der Hauptteil analysiert ausführlich die Mechanismen des Social Tradings, verschiedene Risikokennzahlen sowie die Chancen und Gefahren, die durch die kollektive Einflussnahme auf Anlageentscheidungen entstehen.
Wichtige Begriffe sind Social Trading, Schwarmintelligenz, Herdenverhalten, Risikomanagement, Performance und Anlegerschutz.
Die Arbeit hinterfragt das Konzept kritisch, da die "geborgte Weisheit" der Masse häufig in irrationales Herdenverhalten umschlägt, was zu erheblichen finanziellen Risiken führen kann.
Der Einstieg von Finanzinstitutionen wird als Zeichen für die Professionalisierung gewertet, wobei jedoch angemerkt wird, dass dies einen Widerspruch zum ursprünglichen Gedanken der Unabhängigkeit darstellt.
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