Masterarbeit, 2016
125 Seiten, Note: 1,0
I Einleitung
II Theoretischer Teil
1 Theoretische Grundlagen und Forschungsgegenstand
1.1 Brasilien – Das WM-Austragungsland 2014
1.1.1 Geographischer Überblick
1.1.2 Historische Übersicht, Brasiliens Bevölkerung und Kultur
1.1.3 Politische und wirtschaftliche Lage
1.1.4 Soziale Probleme
1.2 Die Fifa Fußball-Weltmeisterschaft
1.2.1 Fédéracion Internationale de Football Association (Fifa)
1.2.2 Entwicklung der Fußball-Weltmeisterschaft
1.2.1 Die Vergabe der WM 2014 an Brasilien
1.3 Medien und ihre Nutzung
1.3.1 Sport und Medien und deren wechselseitige Beziehung
1.3.2 Die Sportberichterstattung
1.3.3 Die Printmedien
III Empirischer Teil
2 Methodik
2.1 Methodisches Vorgehen
2.2 Der Untersuchungsgegenstand (Korpus)
2.3 Die Analysekriterien
3 Darstellung der Ergebnisse
3.1 Berichterstattung zur WM unter sportlichen Gesichtspunkten
3.2 Artikel, die ein Bild über Brasilien darstellen
3.2.1 Anzahl und Erscheinungsdaten der Artikel
3.2.2 Größe und Position der Artikel
3.2.3 Überschriften
3.2.4 Illustrative Darstellungen
3.2.5 Rubrik und Darstellungsform
3.2.6 Inhalt
3.2.7 Tendenz in Bezug auf Brasilien
4 Interpretation der Ergebnisse
4.1 Berichterstattung zur WM unter sportlichen Gesichtspunkten
4.2 Artikel, die ein Bild über Brasilien darstellen
4.2.1 Anzahl und Erscheinungsdaten der Artikel
4.2.2 Überschriften
4.2.3 Illustrative Darstellungen
4.2.4 Rubrik und Darstellungsform
4.2.5 Tendenz in Bezug auf Brasilien
IV Fazit
Die Arbeit analysiert, wie die Süddeutsche Zeitung das Gastgeberland der Fußball-Weltmeisterschaft 2014, Brasilien, in ihrer Sportberichterstattung porträtiert und ob dabei ein differenziertes oder einseitiges Brasilienbild vermittelt wird.
1.1.1 Geographischer Überblick
Die geographische Lage des Landes innerhalb Südamerikas wird aus der politischen Gliederung in Abb. 1 ersichtlich.
Das Land Brasilien liegt im Osten des Kontinents Südamerikas. Im Norden und im Nordosten weist Brasilien eine lange Küstenlinie am Atlantischen Ozean auf.
Die angrenzenden Länder lauten, von der nördlichen Atlantikküste gegen den Uhrzeigersinn geordnet: Französisch-Guayana, Suriname, Guyana, Venezuela, Kolumbien, Peru, Bolivien, Paraguay, Argentinien und Uruguay. Die Hauptstadt des Landes ist Brasília. Die Metropole liegt im südöstlichen Teil des Landes (vgl. Bellos, Blore, Jenkins, Marshall, Pickard, Robinson, Silva, 2014, S. 12 f.).
I Einleitung: Einführung in die Thematik der WM 2014 in Brasilien sowie Darlegung der Zielsetzung und der Struktur der Arbeit.
II Theoretischer Teil: Vermittlung notwendiger Grundlagen zu Brasilien als Austragungsland, zur Fifa und zur Rolle der Medien im Sport.
III Empirischer Teil: Beschreibung der methodischen Vorgehensweise und detaillierte Darstellung der empirisch erhobenen Ergebnisse aus der Süddeutschen Zeitung.
4 Interpretation der Ergebnisse: Kritische Diskussion und Deutung der empirischen Befunde im Kontext der Forschungsfragen.
IV Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Ausgangsfrage und kritischer Ausblick auf die mediale Brasilienberichterstattung.
Fußball-Weltmeisterschaft 2014, Brasilien, Süddeutsche Zeitung, Sportberichterstattung, Medien, Brasilienbild, Mediensport, soziale Probleme, Politik, Wirtschaftsstruktur, Kriminalität, Favelas, FIFA, Turnierberichterstattung.
Die Arbeit untersucht, wie das Land Brasilien während der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in der Berichterstattung der Süddeutschen Zeitung dargestellt wurde.
Neben sportlichen Aspekten stehen politische, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Facetten des Austragungslandes Brasilien sowie deren mediale Aufbereitung im Fokus.
Das Ziel ist es, zu analysieren, welches Bild von Brasilien durch die Süddeutsche Zeitung vermittelt wurde und ob dieses Bild eher von positiven oder negativen Tendenzen geprägt war.
Es wird eine empirische Inhaltsanalyse durchgeführt, bei der Artikel im Zeitraum von drei Wochen vor bis drei Wochen nach der WM systematisch anhand von 33 Analysekriterien ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Block zu Brasilien und den Medien sowie in einen empirischen Teil, der die erhobenen Daten analysiert und interpretiert.
Kernbegriffe sind Brasilienbild, Sportberichterstattung, WM 2014, Medienanalyse und gesellschaftliche Problemlagen in Schwellenländern.
Die Arbeit zeigt, dass rein sportliche Informationen oft als Aufhänger dienen, um das Leserinteresse zu wecken, während politische und soziale Hintergründe im weiteren Textverlauf oft kritisch beleuchtet werden.
Es wird festgestellt, dass die Süddeutsche Zeitung ein überwiegend kritisches Brasilienbild zeichnete, wobei Missstände wie Kriminalität, Armut und soziale Spannungen stark thematisiert wurden.
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