Masterarbeit, 2013
99 Seiten, Note: 2,2
1. Einführung
2. Problemstellung
2.1 Reibungspunkt Stadt-Land
2.2 Reibungspunkt KMU - Großunternehmen
3. Fachkräftemangel – Entstehung und Folgen
4. Strategien gegen den Fachkräftemangel
4.1 Imagebildung
4.2 Mitarbeiterbindung
4.3 Flexibilisierung der Arbeitszeiten
4.4 Personalrekrutierung
4.5 Vernetzung, Netzwerke und Kooperation
4.6 Aus- und Weiterbildung
4.7 Neue Zielgruppen
4.7.1 Ältere
4.7.2 Frauen
4.7.3 Geringqualifizierte und Arbeitslose
4.7.4 Ausländische Fachkräfte
4.8 Tarifpolitik
4.9 Politische Ansatzpunkte
4.10 Schlussfolgerungen für die betriebliche Praxis
5. Praxisbeispiel für die Implementation strategischer Ansätze
6. Fazit und Ausblick
Die vorliegende Masterarbeit untersucht die spezifische Problematik des Fachkräftemangels in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) innerhalb strukturschwacher, ländlich geprägter Regionen am Beispiel des Harzraums und entwickelt handlungsorientierte Strategien, um die Arbeitgeberattraktivität in diesem Umfeld zu steigern.
2.1 Reibungspunkt Stadt-Land
Um eine Vorstellung davon zu bekommen, auf welche Region die Ausführungen ausgelegt sind, muss die Region zunächst definiert werden. In diesem Fall ist der Gegenstand ein Gebietskörperschaft, nämlich der Landkreis Harz.
Diese Betrachtungsregion wird gewählt, weil die statistischen Prognosen gerade auch für diese Region eine negative Bevölkerungsentwicklung sowie auch eine damit einhergehende besondere Betroffenheit von Fachkräftemangel aufzeigen. Dies gilt analog ebenfalls für viele andere ländliche Regionen, weshalb eine Übertragbarkeit möglich ist. Zudem ist diese Region besonders interessant, da sie zwar infrastrukturelle Vorteile durch die Nähe zu Industriestandorten besitzt, gleichzeitig dadurch aber auch besonders von der Abwanderung ihrer Leistungsträger betroffen ist.
Eine Vergleichsregion in der brandenburgischen Uckermark mag zwar hinsichtlich Entlohnung und Wirtschaftsstruktur ähnliche Voraussetzungen haben, aber die Gefahr, dass Leistungsträger abwandern, die ihren Lebensmittelpunkt in der Region behalten möchten, ist weitaus geringer.
In der Betrachtungsregion Harz ist dies viel wahrscheinlicher, da ohne große Mobilitätssteigerungen bisweilen bessere Arbeitsbedingungen im benachbarten Niedersachsen vorzufinden sind. Die Menschen können also ohne weiteres in der Region wohnen, aber in naheliegenden Regionen arbeiten, was für die Unternehmen vor Ort ein zunehmendes Problem darstellt.
1. Einführung: Das Kapitel führt in das Thema Fachkräftemangel unter Berücksichtigung demografischer und wirtschaftlicher Entwicklungen in Deutschland ein.
2. Problemstellung: Hier werden die spezifischen Herausforderungen im ländlichen Raum sowie die Unterschiede zwischen KMU und Großunternehmen beleuchtet.
3. Fachkräftemangel – Entstehung und Folgen: Dieses Kapitel erörtert die Ursachen und Auswirkungen der Fachkräfteproblematik, unter anderem durch den demografischen Wandel.
4. Strategien gegen den Fachkräftemangel: Ein umfassender Katalog mit Lösungsansätzen, von Imagebildung über Mitarbeiterbindung bis hin zu Tarifpolitik und der Erschließung neuer Zielgruppen.
5. Praxisbeispiel für die Implementation strategischer Ansätze: Anhand des Unternehmens Ramme-Elektro-Maschinen-Bau GmbH wird die erfolgreiche Anwendung der erarbeiteten Konzepte in der Praxis demonstriert.
6. Fazit und Ausblick: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der Handlungsfelder und einem Ausblick auf die zukünftigen Herausforderungen für KMU.
Fachkräftemangel, KMU, Ländlicher Raum, Harzregion, Mitarbeiterbindung, Employer Branding, Personalrekrutierung, Demografischer Wandel, Fachkräftesicherung, Personalstrategie, Betriebliche Praxis, Aus- und Weiterbildung, Fachkräfte, Arbeitgeberattraktivität, Retention Management
Die Arbeit beschäftigt sich mit der kritischen Auseinandersetzung und Bewältigung des Fachkräftemangels in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in ländlich geprägten Regionen.
Zentrale Themen sind die Auswirkungen des demografischen Wandels auf den ländlichen Raum, die Wettbewerbsnachteile von KMU gegenüber Großkonzernen sowie verschiedene personalpolitische Strategien.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie KMU in strukturschwachen Regionen dem Fachkräftemangel begegnen und durch strategische Maßnahmen erfolgreich am Arbeitsmarkt bestehen können.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie qualitativen Erkenntnissen, die unter anderem durch eigene Beobachtungen und Interviews mit Unternehmensvertretern gewonnen wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in die Problembeschreibung sowie die detaillierte Darstellung von Strategien wie Imagebildung, Mitarbeiterbindung, Flexibilisierung der Arbeit und Erschließung neuer Zielgruppen.
Die zentralen Schlagworte sind Fachkräftemangel, KMU, Mitarbeiterbindung, ländlicher Raum, Fachkräftesicherung, Personalstrategie und Employer Branding.
KMU verfügen über weniger Ressourcen für aufwendige Bewerbungsprozesse und sind oft weniger überregional bekannt, was ihre Position im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte erschwert.
Der Harzraum dient als Modell für ländliche, strukturschwache Regionen, die mit negativer Bevölkerungsentwicklung und der Abwanderung von Leistungsträgern in benachbarte Industriezentren zu kämpfen haben.
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