Bachelorarbeit, 2016
36 Seiten, Note: 2
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Kommunikationswissenschaftlicher Fachbezug
1.3 Forschungsfragen
2. Luxusmarke und Alltagsmarke Begriffsdefinition und Abgrenzung
2.1 Was ist Luxus?
2.1.1 Die Luxusmarke
3. Themenbezogene Theoriebegriffe
3.1 „Rarity Principle“ und „The dream formula“
3.2 Snobeffekt und Veblen Effekt
3.3 Verstärker-Hypothese –Promis bei der Luxusmarkenwerbung
3.4 Social Identity-Theorie oder Kongruenztheorie
4. Zahlen und Fakten – themenrelevante Studien
4.1 Das Ausmaß des Luxusmarkts
4.2 Promis in den Marketingstrategien von Luxusmarken
4.3 Einstellungen gegenüber Luxusmarken
4.4 Bedeutung von Luxusmarken und Unterscheidung zwischen Alltags- und Luxusmarken
4.5 Große Chancen für Luxusmarken im Online-Marketing
5. Social Media als die modernste Werbemaßnahme für Unternehmen
5.1 Facebook
5.2 Dilemma des Unternehmens
6. Vergleich zwischen Facebookprofile einer Luxus- und einer Blligmarke
6.1 Zahlen aus der Facebook Profile der Marken Michael Kors und H&M
6.1.1 Aktivität der beiden Firmen in Facebook
6.1.2 Aktivität der Fans
6.2. Michael Kors vs. H&M Facebookprofile
7. Beantwortung der Forschungsfragen
8. Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die grundlegenden Unterschiede in den Marketingstrategien von Luxus- und Alltagsmarken. Ziel ist es, anhand theoretischer Ansätze und eines konkreten Vergleichs der Facebook-Aktivitäten von Michael Kors und H&M zu analysieren, wie unterschiedlich diese Marken mit den Herausforderungen der Markenführung, insbesondere im Hinblick auf Exklusivität versus Kundennähe, umgehen.
3.2 Snobeffekt und Veblen Effekt
Der Snobeffekt ist ein im allgemeinen Sinne Preiseffekt. Er entsteht dann, wenn die Konsumenten den Gütern erst ab einer gewissen Exklusivität Beachtung schenken und zusätzlich davon ausgehen, dass das Gut von einer breiten Schicht von Konsumenten nicht erworben werden könne. Für die Kaufentscheidung ist dabei der Preis eher ein sekundärer Grund für den Kauf. Entscheidend ist das antizipierte Verhalten anderer Verbraucher. Normalerweise geht die mikroökonomische Haushaltstheorie davon aus, dass die Kunden unabhängig voneinander kaufen und für sich oder für die eigene Familie die Kaufentscheidung treffen. Beim Snobeffekt ist jedoch eine Abhängigkeit der Konsumentenentscheidungen wichtig. Das heißt, eine bestimmte Konsumentengruppe kauft ein Produkt mehr, wenn ihr bekannt ist, dass die anderen weniger kaufen oder weniger kaufen können (finanzielle Gründe). Beispielsweise erwirbt ein Snob einen teuren Lamborghini oft nur dann, wenn er weiß, dass nur er oder wenige andere diesen Wagen besitzen werden. Der Grund für die Kaufentscheidung des Snobs ist nicht grundsätzlich im Preis zu suchen, auch wenn bei den meisten Snobs der Preis die gewünschte Exklusivität sicherstellt.
Auf der anderen Seite, beim Geltungskonsum, werden Güter wegen ihres höheren Preises bevorzugt. Dieses Kaufverhalten zielt darauf ab, zu zeigen, was man sich leisten kann, um dadurch den sozialen Status zu präsentieren. Der höhere Preis ist also direkt verantwortlich für die höhere Nachfrage. Beim Snobeffekt dagegen ist die Einzigartigkeit, Preis gilt nur als Nebeneffekt und nicht Grund. Als Veblen-Effekt (Geltungskonsum) bezeichnet man also das Phänomen, dass die Nachfrage nach bestimmten Gütern unter Umständen trotz einer Preiserhöhung der selbigen ansteigt, weil Konsumenten es vorziehen, durch den Konsum teurer Güter ihren Status gegenüber anderen Individuen herauszustellen. Von dem Effekt betroffene Güter werden auch als Veblen-Güter bezeichnet. Die Bezeichnung des Effekts geht auf den amerikanischen Ökonomen Thorstein Veblen zurück, der das Phänomen 1899 erstmals in seinem Werk „Theory of the Leisure Class“beschrieb.
1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema ein, definiert das Forschungsinteresse und stellt die zentralen Forschungsfragen zur Markenführung von Luxus- und Alltagsmarken.
2. Luxusmarke und Alltagsmarke Begriffsdefinition und Abgrenzung: Dieses Kapitel erläutert den Luxusbegriff sowie die Kriterien, die eine Luxusmarke ausmachen, und grenzt diese von Alltagsmarken ab.
3. Themenbezogene Theoriebegriffe: Hier werden zentrale theoretische Konzepte wie das Rarity Principle, Snob- und Veblen-Effekt sowie die Social Identity-Theorie zur Erklärung von Konsumverhalten behandelt.
4. Zahlen und Fakten – themenrelevante Studien: Dieses Kapitel liefert statistische Daten zum Luxusgütermarkt und untersucht die Rolle von Prominenten sowie die Einstellungen von Konsumenten gegenüber Luxusmarken.
5. Social Media als die modernste Werbemaßnahme für Unternehmen: Hier wird die Bedeutung von sozialen Netzwerken, insbesondere Facebook, für die Markenkommunikation und das damit einhergehende Dilemma von Luxusmarken thematisiert.
6. Vergleich zwischen Facebookprofile einer Luxus- und einer Blligmarke: Ein praktischer Vergleich der Facebook-Präsenzen von Michael Kors und H&M analysiert die Unterschiede in Aktivität und Fannähe.
7. Beantwortung der Forschungsfragen: Die in der Einleitung aufgeworfenen Fragen werden auf Basis der vorangegangenen theoretischen und praktischen Analysen fundiert beantwortet.
8. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Kernerkenntnisse zusammen und gibt Anstöße für weiterführende empirische Forschungsansätze.
Luxusmarken, Alltagsmarken, Marketingstrategien, Markenführung, Social Media, Facebook, Konsumentenverhalten, Rarity Principle, Snobeffekt, Veblen-Effekt, Imagetransfer, Markenidentität, Online-Marketing, Exklusivität, Kundenbindung.
Die Bakkalaureatsarbeit befasst sich mit den grundlegenden Unterschieden in der Markenführung und den Marketingstrategien von Luxusmarken im Vergleich zu Alltagsmarken.
Zentrale Themen sind die theoretische Abgrenzung von Luxus, die Analyse von Konsumentenpsychologie (z.B. Statussymbole) sowie der Einfluss von sozialen Medien auf die Markenidentität von Luxusunternehmen.
Das Hauptziel ist es zu klären, wie sich Luxus- und Alltagsmarken in ihrer Markenführung unterscheiden und wie Luxusmarken den Spagat zwischen notwendiger digitaler Präsenz in sozialen Medien und dem Erhalt ihrer exklusiven Markenidentität meistern.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse des aktuellen Forschungsstands sowie einer empirischen Fallstudie, in der die Facebook-Profile von Michael Kors und H&M vergleichend analysiert werden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen (z.B. Snob-Effekt), eine Analyse relevanter Studien zum Luxusmarkt sowie den praktischen Vergleich der Aktivitäten von Luxus- und Alltagsmarken auf Facebook.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Luxusmarken, Markenführung, Konsumentenverhalten, Social Media, Exklusivität und Imagetransfer charakterisiert.
Während H&M auf Facebook sehr aktiv ist und konkrete Produkte in den Vordergrund stellt, agiert Michael Kors deutlich zurückhaltender und nutzt die Plattform für ein eher allgemein gehaltenes, seriöses Imagebuilding.
Luxusmarken stehen vor dem Problem, dass ihre Exklusivität durch Massenkommunikation gefährdet werden kann, sie aber gleichzeitig digitale Kanäle nutzen müssen, um modern zu bleiben und Kunden zu erreichen.
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