Bachelorarbeit, 2016
82 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Social-Media
2.1 Social-Media Netzwerke
2.1.1 Facebook
2.1.2 Twitter
2.1.3 Instagram
2.1.4 Pinterest
2.1.5 YouTube
2.2 Social-Media Anwendung im Unternehmen
2.3 Social-Media im Kontext zu Marketing
2.3.1 Virales Marketing
3. Küchenmöbelbranche
3.1 Social-Media Aktivitäten in der Küchenmöbelbranche
3.1.1 Verwendbarkeit von Social-Media in der Küchenmöbelindustrie
3.2 Nobilia
3.2.1 Social-Media Aktivitäten
3.3 Alno AG
3.3.1 Social-Media Aktivitäten
3.4 Häcker Küchen
3.4.1 Social-Media Aktivitäten
3.5 Nolte Küchen
3.5.1 Social-Media Aktivitäten
3.6 Zwischenfazit
4. Implementierung eines Social-Media Accounts im Unternehmen
4.1 Vorbehalte
4.1.1 Preisgabe von Informationen
4.1.2 Verlust der Kontrolle
4.1.3 Messbare Erfolge
4.2 SWOT-Analyse
4.3 Social-Media Strategie
4.3.1 Ziele
4.3.2 Strategiekonzept
4.4 Das richtige Netzwerk für das Unternehmen
4.5 Social-Media Monitoring
4.6 Verhaltensregeln im Social-Web
4.7 Rechtliche Aspekte
5. Ausblick
Die Arbeit untersucht, ob die Nutzung von Social-Media-Netzwerken für Hersteller in der deutschen Küchenmöbelbranche Sales-Potenziale bietet, um Zielgruppen direkt anzusprechen, anstatt diesen Bereich ausschließlich Handelspartnern zu überlassen. Dabei wird analysiert, wie eine strategische Implementierung von Social-Media-Kanälen unter Berücksichtigung von Risiken, Vorbehalten und messbaren Erfolgsfaktoren gelingen kann.
2.1.1 Facebook
Facebook ist das weltweit größte soziale Netzwerk. Es verzeichnet monatlich 1,55 Milliarden aktive Nutzer weltweit und mehr als 1 Milliarde aktive Nutzer pro Tag. Facebook ist das international dominierende Netzwerk. Mit Facebook machen die meisten Menschen die ersten Social-Media Erfahrungen und dementsprechend ist auch die Reichweite dieses Netzwerkes. Die Stellung als überaus wichtiges und bedeutendes Netzwerk macht auch die folgende Statistik deutlich. Die Statistik zeigt die Marktanteile von Social Media Seiten weltweit nach ihren Seitenabrufen von Januar bis Juli 2015.
Ein Marktanteil von fast 84 % im Zeitraum von Januar bis Juli 2015 zeugt von der Dominanz Facebooks unter den Social-Media Netzwerken. Facebook ist für Unternehmen deshalb so attraktiv, weil der Kontakt zu den Endkunden, Geschäftspartnern oder potenziellen Arbeitnehmern durch die Reichweite des Netzwerkes und der aktiven Mitgliederzahl sehr effektiv ist. Neben Personenprofilen, welche explizit für Personen gedacht sind, bietet Facebook auch die Einrichtung von Unternehmensprofilen an. Dem jeweiligen Profil können dann bestimmte Informationen hinzugefügt werden, wie Informationen zur der Person, Titel- und Profilbild. Bei Unternehmensprofilen bestehen weiterhin Möglichkeiten, verschiedene Firmendaten, wie z. B. Öffnungszeiten oder Informationen zum Produkt / Dienstleistung, hinzuzufügen. Außerdem bietet Facebook den Unternehmen kostenpflichtige Werbeschaltungen sowie auch ein umfangreiches Analysetool. Damit kann das Unternehmen Statistiken aufrufen, welche Aufschluss darüber geben wer, wann und wie auf die geteilten Nachrichten reagiert.
1. Einleitung: Beschreibt die zunehmende Bedeutung des Internets und von Social-Media für Kommunikation und Interaktion und führt in die Fragestellung ein, ob deutsche Küchenmöbelhersteller ungenutztes Sales-Potenzial aufweisen.
2. Social-Media: Definiert Social-Media, analysiert die Funktionen und Reichweiten verschiedener Netzwerke (Facebook, Twitter, Instagram, Pinterest, YouTube) und erläutert die Anwendung im Unternehmenskontext sowie das Konzept des viralen Marketings.
3. Küchenmöbelbranche: Untersucht die aktuelle Social-Media-Präsenz führender Hersteller (Nobilia, Alno, Häcker, Nolte), analysiert deren bisherige Zurückhaltung und die Rolle von Handelsmarken in der Branche.
4. Implementierung eines Social-Media Accounts im Unternehmen: Behandelt die strategischen Schritte für Unternehmen bei der Einführung von Social-Media, inklusive der Auseinandersetzung mit Vorbehalten, der Durchführung einer SWOT-Analyse und der Entwicklung von Strategiekonzepten.
5. Ausblick: Fazit zur Relevanz von Social-Media als langfristiger Bestandteil der Unternehmenskommunikation und Zusammenfassung der Potenziale zur Stärkung der Markenstrategie gegen die Abhängigkeit von Handelsverbänden.
Social-Media, Küchenmöbelbranche, Marketing, Sales-Potenzial, Kundenbindung, Facebook, YouTube, Markenstrategie, Implementierung, SWOT-Analyse, EdgeRank, virales Marketing, Social-Media Monitoring, Zielgruppenansprache, Unternehmenskommunikation.
Die Arbeit analysiert das bisher ungenutzte Sales-Potenzial der Social-Media-Nutzung für die Hersteller der deutschen Küchenmöbelbranche.
Die Arbeit deckt die Definitionen von Social-Media-Netzwerken, deren Anwendung im Marketing, die aktuelle Situation in der Küchenmöbelbranche sowie strategische Ansätze zur Implementierung von Unternehmens-Accounts ab.
Das Ziel ist herauszufinden, ob die deutschen Küchenmöbelhersteller durch den Verzicht auf eigene Social-Media-Präsenzen Verkaufspotenzial ungenutzt lassen und wie sie durch eine eigene Markenstrategie ihre Abhängigkeit von Handelsverbänden verringern könnten.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer deskriptiven Analyse von Marktdaten, ergänzt durch eine SWOT-Analyse für die strategische Implementierung.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Betrachtung von Social-Media, die Branchenanalyse (inklusive Fallbeispielen zu Nobilia, Alno AG etc.) sowie einen umfassenden Leitfaden zur Implementierung eines Social-Media-Accounts.
Zentrale Begriffe sind Social-Media, Küchenmöbelbranche, Markenstrategie, Sales-Potenzial, virales Marketing und SWOT-Analyse.
Dies liegt vor allem am indirekten Vertriebsweg über unabhängige Küchenstudios und Möbelhäuser, die häufig unter eigenen Handelsmarken auftreten, was zu einer gewollten Intransparenz für den Endkunden führt.
Der "EdgeRank" ist ein Algorithmus von Facebook, der darüber entscheidet, welche Beiträge den Nutzern in ihrem Newsfeed angezeigt werden, basierend auf Affinität, Wichtigkeit und Aktualität der Beiträge.
Das Beispiel Nestlé zeigt, dass Aussitzen oder Löschen von Kritik kontraproduktiv ist; stattdessen ist eine schnelle, professionelle und lösungsorientierte Krisenkommunikation entscheidend.
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